Nokia Aktie: Siegesserie endet

Die Nokia-Aktie beendet ihre Siegesserie, obwohl Morgan Stanley ein positives Kursziel ausgibt und das Unternehmen ein großes Forschungszentrum in Indien eröffnet hat.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie beendet siebentägige Gewinnserie
  • Morgan Stanley gibt Overweight-Rating ab
  • Neues Forschungszentrum in Indien eröffnet
  • Routinemäßige Aktienübertragungen gemeldet

Nach sieben Handelstagen in Folge mit Kursgewinnen machte die Nokia-Aktie am Dienstag eine Verschnaufpause. Das Papier verlor 1,39 Prozent auf 7,08 US-Dollar – und das, obwohl Morgan Stanley erst einen Tag zuvor mit einer positiven Einschätzung auf den Plan trat. Gleichzeitig sorgte die Eröffnung eines bedeutenden Forschungszentrums in Indien für fundamentale Unterstützung.

Morgan Stanley sieht weiteres Potenzial

Am 9. Februar startete Morgan Stanleys US-Team die Abdeckung der Nokia-Aktie mit einem „Overweight“-Rating und einem Kursziel von 8,00 US-Dollar. Damit schließen sich die amerikanischen Analysten der positiven Haltung ihrer europäischen Kollegen an, die das Papier bereits Mitte Januar hochgestuft hatten. Im Fokus stehen dabei das Wachstumspotenzial in KI- und Cloud-Infrastruktur sowie die Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern. Besonders das optische Netzwerkgeschäft gilt als strategischer Wachstumstreiber.

Nokia

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Das Kursziel von 8,00 US-Dollar liegt rund 13 Prozent über dem aktuellen Niveau – trotz der jüngsten Rally von 6,30 US-Dollar Ende Januar.

Größtes Festnetz-Forschungslabor in Chennai

Parallel zur positiven Analystenstimmung untermauert Nokia seine Innovationsstrategie mit konkreten Investitionen. In dieser Woche weihte der finnische Konzern sein weltweit größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum für Festnetztechnologie in Chennai ein.

Das in SIPCOT Siruseri angesiedelte Labor verschlang Investitionen von umgerechnet rund 34 Millionen US-Dollar. Mehr als 200 hochqualifizierte Ingenieure werden dort an Breitbandtechnologien der nächsten Generation arbeiten – darunter 10G-, 25G-, 50G- und 100G-Glasfasernetze sowie Fixed-Wireless-Access-Lösungen. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Rolle Indiens in Nokias globaler Forschungsarchitektur.

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Aktienübertragungen im Rahmen von Vergütungsprogrammen

Am Dienstag meldete Nokia zudem die routinemäßige Übertragung von rund 2,62 Millionen eigenen Aktien an Teilnehmer aktienbasierter Vergütungsprogramme. Nach der Transaktion hält das Unternehmen noch etwa 139,3 Millionen eigene Papiere.

Separat erhielt der leitende Manager David Heard im Rahmen eines Anreizprogramms 352.752 Aktien. Solche Transaktionen sind standardmäßige Governance-Maßnahmen zur Interessenabstimmung zwischen Management und Aktionären – kein Insiderverkauf am offenen Markt.

Die Aktie handelt derzeit rund 25 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und notiert etwa zwölf Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 6,87 Euro. Mit der Kombination aus positivem Analystenfeedback und strategischen Infrastrukturinvestitionen bleibt die Frage, ob Nokia die Aufwärtsdynamik wieder aufnehmen kann – oder ob zunächst eine Konsolidierungsphase ansteht.

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