Ethereum: Massive Verkaufswelle

Geopolitische Spannungen und makroökonomische Ängste drücken den Ether-Kurs auf ein neues 52-Wochen-Tief. Während Kleinanleger verkaufen, nutzen Großinvestoren die Schwäche für strategische Zukäufe.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurs fällt auf neues 52-Wochen-Tief von rund 2.100 USD
  • Großinvestoren stocken trotz Panikverkäufen Bestände auf
  • Netzwerkaktivität erreicht Allzeithoch bei Transaktionen
  • Externe Faktoren belasten Krypto-Assets massiv

Ethereum steht im Zentrum eines perfekten Sturms aus geopolitischen Ängsten und makroökonomischer Unsicherheit. Während sich die Nachrichtenlage im Nahen Osten zuspitzt und Sorgen um die künftige US-Geldpolitik wachsen, gerät die zweitgrößte Kryptowährung massiv unter Druck. Doch während der Kurs einknickt, offenbaren On-Chain-Daten eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen panischen Verkäufen und strategischen Zukäufen im Hintergrund.

Die Gründe für den Absturz

Der Markt wurde Anfang Februar von einer Kombination mehrerer Belastungsfaktoren getroffen, die Analysten als „Blutbad“ bezeichnen. Ein zentraler Auslöser sind die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die Anleger weltweit in sichere Häfen flüchten lassen und Risiko-Assets wie Kryptowährungen belasten. Hinzu kommt die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender durch US-Präsident Trump, was an der Wall Street Befürchtungen einer strafferen Geldpolitik weckt.

Ethereum

CRYPTO000ETH
-
Heute: -
7 Tage: -

Diese Unsicherheit traf am Wochenende auf ein dünnes Handelsvolumen, was einen Kaskadeneffekt auslöste. Laut Marktberichten wurden Positionen im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert. Dieser „Dominoeffekt“ drückte den Ethereum-Kurs heute auf ein neues 52-Wochen-Tief von rund 2.099 USD. Seit Jahresbeginn hat der Ether-Kurs damit über 30 Prozent an Wert eingebüßt.

Wale nutzen die Schwäche

Während Kleinanleger und gehebelte Trader aus dem Markt gedrängt wurden, zeigen Großinvestoren ein anderes Verhalten. Daten von Binance Square belegen, dass sogenannte „Wale“ ihre Bestände im Januar um fast 4 Millionen ETH aufgestockt haben. Auch Bitmine Immersion Technologies, das größte Ethereum-Treasury-Unternehmen, nutzte die Kursschwäche und erwarb in der Vorwoche fast 42.000 ETH.

Für Aufsehen sorgte hingegen Vitalik Buterin. Der Ethereum-Mitbegründer veräußerte in den letzten Tagen Bestände und transferierte Gelder an seine Wohltätigkeitsorganisation Kanro. Zwar dienen diese Verkäufe primär philanthropischen Zwecken, doch das Timing inmitten des Abschwungs sorgt bei nervösen Anlegern für zusätzliche Verunsicherung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

Fundamentaldaten bleiben stark

Trotz des drastischen Kursverfalls zeichnet die Netzwerkaktivität ein konträres Bild. Die Anzahl der täglichen Transaktionen erreichte kürzlich ebenso ein Allzeithoch wie die Zahl der aktiven Adressen. Tom Lee von Bitmine betont, dass die fundamentalen Daten des Netzwerks solide wachsen und der aktuelle Preissturz fast ausschließlich auf externe, nicht-fundamentale Faktoren zurückzuführen ist.

Auch bei den ETFs zeigt sich ein gemischtes Bild: Während Produkte von Fidelity und VanEck Abflüsse verzeichneten, sammelten die ETFs von BlackRock und Grayscale Anfang der Woche wieder neues Kapital ein. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren den aktuellen Preisbereich differenziert bewerten.

An den Prognosemärkten überwiegt jedoch kurzfristig die Skepsis. Händler räumen Ethereum derzeit nur geringe Chancen ein, in diesem Jahr noch die Marke von 5.000 USD zurückzuerobern. Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob sich die geopolitische Lage entspannt und ob die starke Netzwerknutzung mittelfristig wieder in den Fokus der Anleger rückt.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu Ethereum

Neueste News

Alle News

Ethereum Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten