Palantir Technologies meldet mitten in einer volatilen Marktphase einen bedeutenden operativen Erfolg: Die Partnerschaft mit dem südkoreanischen Industriegiganten HD Hyundai wird massiv ausgeweitet. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich unter die Räder kam, sendet das Unternehmen aus Davos ein starkes Signal der Stärke. Kann dieser fundamentale Durchbruch die negative Stimmung an den Märkten drehen?
Großauftrag mit HD Hyundai
Im Zentrum der aktuellen Nachrichten steht eine auf mehrere Jahre ausgelegte Vereinbarung, die laut Unternehmensangaben ein Volumen von „hunderten Millionen Dollar“ umfasst. HD Hyundai plant, Palantirs „Foundry“-Software und die Artificial Intelligence Platform (AIP) im gesamten industriellen Ökosystem auszurollen. Dies betrifft wichtige Tochtergesellschaften wie HD Hyundai Electric, Robotics und Marine Solution.
Der Hintergrund dieser Entscheidung ist rein wirtschaftlicher Natur: Die Zusammenarbeit, die bereits 2021 begann, hat nachweisbare Effizienzsteigerungen geliefert. Berichten zufolge konnte die Integration der Palantir-Software die Produktionsprozesse im Schiffbau bereits um rund 30 Prozent beschleunigen. Um diese Transformation zu vertiefen, richten beide Unternehmen nun ein gemeinsames Kompetenzzentrum ein, um Ingenieure im Umgang mit KI zu schulen.
Expansion in Europa und CEO-Warnung
Auch abseits des asiatischen Marktes treibt Palantir seine Expansion voran. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde heute bekannt, dass Sovereign AI (S-AI) gemeinsam mit Accenture und Palantir eine neue KI-Infrastruktur für die EMEA-Region aufbaut. Palantirs Betriebssysteme sollen hierbei als orchestrale Ebene für neue Rechenzentren dienen – ein strategischer Schritt, um sich tief in staatlichen und kritischen Technologie-Stacks zu verankern.
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CEO Alex Karp nutzte die Bühne in Davos zudem für klare Worte zur Arbeitsmarktentwicklung. Er prognostizierte, dass künstliche Intelligenz Arbeitsplätze in den Geisteswissenschaften gefährden, gleichzeitig aber die Nachfrage nach qualifizierten Handwerksberufen steigern werde.
Kurs unter Druck
Trotz dieser operativen Erfolge spiegelt sich die positive Nachrichtenlage noch nicht im Kurs wider. Die Aktie verlor auf Sicht von sieben Tagen rund 19 Prozent an Wert und wurde zuletzt von allgemeinen Marktsorgen und Zolldrohungen der US-Regierung belastet. Der jüngste Rutsch unter wichtige Durchschnittslinien zeigt, wie nervös Anleger derzeit auf makroökonomische Störfeuer reagieren.
Der Blick richtet sich nun fest auf den 2. Februar 2026. An diesem Datum legt Palantir die Zahlen für das vierte Quartal vor. Investoren werden genau prüfen, ob die neuen Großverträge zu einer Anhebung der Umsatzprognose führen.
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