Xiaomi Aktie: Spagat im E-Auto-Geschäft
Xiaomi startet erfolgreich mit dem neuen Elektroauto SU7, muss aber den Nachfragerückgang beim Vorgänger YU7 durch eine aggressive Modelloffensive ausgleichen.
Kurz zusammengefasst
- Starker Start für neues Elektroauto SU7
- Nachfrage beim Vorgänger YU7 bricht ein
- Ambitioniertes Jahresziel von 550.000 E-Autos
- Kerngeschäft mit Smart-Home und Smartphones stark
Pünktlich zum heutigen Gründungstag präsentiert der Tech-Konzern starke Verkaufszahlen für sein neues Elektroauto SU7. Während das globale Ökosystem mit über einer Milliarde vernetzter Geräte unaufhaltsam wächst, offenbart ein genauerer Blick auf die Fahrzeugsparte eine spürbare Diskrepanz. Ein schrumpfendes Auftragsbuch beim Vorgängermodell zwingt das Management zu einer aggressiven Modelloffensive, um die ehrgeizigen Jahresziele zu sichern.
Neues Modell stützt die EV-Sparte
Die Elektroauto-Sparte des Unternehmens meldet parallel zum globalen „Fan Festival“ einen bemerkenswerten Anlauf für das aktualisierte Modell SU7. Bereits vier Tage nach der offiziellen Vorstellung am 19. März starteten die ersten Auslieferungen. Die rasche Taktung war nötig, um die hohe initiale Nachfrage zu bedienen.
Gleichzeitig zeigen sich beim bisherigen Zugpferd YU7 erste deutliche Sättigungserscheinungen. Die zentralen Kennzahlen der E-Auto-Sparte zeichnen ein zweigeteiltes Bild:
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- SU7-Nachfrage: Über 40.000 Festbestellungen und bereits 7.000 übergebene Fahrzeuge innerhalb der ersten neun Auslieferungstage.
- Gesamtvolumen: Mehr als 20.000 ausgelieferte Fahrzeuge über alle Modelle hinweg im Monat März.
- YU7-Abkühlung: Die Wartezeiten für das ältere Modell fielen drastisch von einst 33 bis 56 Wochen auf nunmehr 7 bis 14 Wochen.
Dieser Rückgang beim YU7 verdeutlicht, dass Xiaomi den Schwung des neuen SU7 zwingend aufrechterhalten muss, um das wegbrechende Volumen des Vorgängers zu kompensieren.
Kerngeschäft liefert das Fundament
Abseits der Straße demonstriert der Konzern weiterhin operative Stärke. Mit über 1,03 Milliarden verbundenen AIoT-Geräten am Ende des Jahres 2025 bildet die Smart-Home-Sparte ein massives Fundament. Auch die Smartphone-Pipeline bleibt prall gefüllt. Branchenbeobachter rechnen für Mai mit der Vorstellung des Xiaomi 17 Max, das mit einem 8.000-mAh-Akku und extrem schnellen Ladezyklen punkten soll. Für die zweite Jahreshälfte 2026 stehen zudem ambitionierte Projekte wie ein modulares optisches Smartphone auf der Agenda.
Um das ambitionierte Ziel von 550.000 ausgelieferten E-Autos im Jahr 2026 zu erreichen – ein deutlicher Sprung gegenüber den knapp 412.000 Einheiten aus 2025 – reicht ein einzelnes Erfolgsmodell nicht aus. Xiaomi Auto plant daher die Einführung von vier bis sechs neuen Fahrzeugen, die eine breite Preisspanne abdecken. Mit der Verpflichtung des ehemaligen Tesla-Managers Kong Yanshuang als neuen Vertriebsleiter unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, die Expansion im hart umkämpften chinesischen Markt mit erfahrenem Personal abzusichern.
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