Der kanadische Drohnen-Spezialist Volatus Aerospace forciert seinen Wandel vom reinen Dienstleister zum integrierten Rüstungshersteller. Mit der Berufung eines neuen Technologiechefs und Plänen für einen eigenen Fertigungsstandort reagiert das Unternehmen auf die steigenden Verteidigungsausgaben. Doch kann diese Strategie die hohen Verluste der Vergangenheit beenden?
Technologische Bündelung
Am Montag, dem 23. Februar, ernannte das Unternehmen Krish Srinivasan zum neuen Chief Technology Officer (CTO). Diese Personalie markiert einen strategischen Schritt, um die Ingenieurskapazitäten in Kanada, den USA und Großbritannien zu zentralisieren. Srinivasan bringt über ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich autonomer Systeme und Urban Air Mobility mit. Laut Unternehmensangaben leitete er zuvor EU-finanzierte Verteidigungsprogramme im Volumen von rund 40 Millionen Euro.
In seiner neuen Rolle verantwortet er die Entwicklung einer einheitlichen Technologieplattform. Der Fokus liegt dabei auf autonomer Architektur, Abwehrsystemen gegen Drohnen (Counter-UAS) sowie Überwachungsplattformen für mittlere Flughöhen. Diese Konsolidierung ist notwendig, um komplexere Aufträge effizienter abwickeln zu können.
Fertigung in Quebec geplant
Parallel zur Personalentscheidung treibt Volatus den Aufbau physischer Kapazitäten voran. In Mirabel, Quebec, plant das Unternehmen ein Zentrum für Fertigung, Montage und Integration. Der Standort befindet sich in einem der wichtigsten Luftfahrt-Cluster Nordamerikas. Dieser Schritt korrespondiert direkt mit der kürzlich veröffentlichten kanadischen Verteidigungsindustriestrategie (DIS), auf die Volatus seine Infrastruktur nun ausrichtet.
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Zahlenwerk und Wachstumsschmerzen
Die operative Expansion trifft auf eine gemischte Finanzlage. Zwar konnte Volatus im dritten Quartal 2025 den Umsatz um 60 Prozent auf 10,61 Millionen CAD steigern, doch die Profitabilität lässt auf sich warten. In den letzten zwölf Monaten summierte sich der Nettoverlust auf knapp 17,9 Millionen CAD.
Dennoch honorierte der Markt die Wachstumsstory zuletzt deutlich: Die Aktie verzeichnete im Jahr 2025 einen Kursanstieg von 279 Prozent und sicherte sich damit einen Platz in der „TSX Venture 50“-Liste. Rückenwind lieferten dabei auch neue Aufträge, darunter ein Vertrag über 9 Millionen CAD mit einem NATO-Partner im Dezember.
Die Transformation hin zu einer vertikal integrierten Rüstungsplattform ist ambitioniert. Mit der neuen Fertigung in Mirabel und der gestärkten Technologieführung schafft Volatus die strukturellen Voraussetzungen, um von den steigenden Militärbudgets zu profitieren. Für Anleger entscheidet sich in den kommenden Quartalen, ob diese Skalierung ausreicht, um die Gewinnschwelle nachhaltig zu erreichen.
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