Energiekontor Aktie: Pipeline wächst

Das Unternehmen meldet Fortschritte bei eigenen Projekten und im Aktienrückkauf. Die Finanzwirkung neuer Anlagen zeigt sich jedoch erst in den kommenden Jahren.

Kurz zusammengefasst:
  • Weiterer Zukauf eigener Aktien durch Energiekontor
  • Repowerter Windpark Oederquart ist ans Netz gegangen
  • Eigenes Portfolio erreicht rund 450 Megawatt Kapazität
  • Geschäftsbericht Ende März als nächster Fixpunkt

Energiekontor treibt gleich zwei Themen voran: Der Aktienrückkauf läuft weiter – und im Windpark-Portfolio gibt es operative Fortschritte. Entscheidend wird aber, wann sich diese Projekte spürbar im Ergebnis niederschlagen. Der nächste Fixpunkt dafür steht bereits: der Geschäftsbericht Ende März.

Rückkauf und operativer Meilenstein

Beim Aktienrückkauf bleibt das Management auf Kurs. In der Woche vom 16. bis 20. Februar wurden laut Pflichtmitteilung vom 24. Februar 1.325 eigene Aktien über XETRA erworben. Seit Start des Programms am 7. Juli 2025 summiert sich das auf 39.049 Stück.

Energiekontor

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Parallel meldet das Unternehmen Fortschritte im Eigenportfolio. Mitte Februar ging der repowerte Windpark Oederquart (Landkreis Stade) ans Netz: Sechs Enercon-Anlagen ersetzen zehn ältere Anlagen. Die Standortkapazität liegt nun bei rund 33 Megawatt, etwa die Hälfte davon wird dem eigenen Portfolio zugerechnet.

Damit beziffert Energiekontor die Kapazität der konzerneigenen Wind- und Solarparks auf rund 450 Megawatt. Zusätzlich sind Projekte mit mehr als 200 Megawatt für das eigene Portfolio im Bau.

Ausbauziele für 2026 – aber Ergebnisbeiträge später

Für 2026 sind drei Fertigstellungen mit zusammen über 120 Megawatt geplant. Darunter zwei Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 113 MWp und langfristigen PPAs.

In der Pipeline wirkt das Tempo hoch: Im Geschäftsjahr 2025 erreichten 14 Wind- und Solarprojekte mit mehr als 350 Megawatt den Financial Close. Insgesamt befinden sich 21 Projekte mit rund 640 Megawatt im Bau oder in der Bauvorbereitung – laut Energiekontor ein historischer Höchststand. Am Ziel, das konzerneigene Parkportfolio auf rund 650 Megawatt auszubauen, hält das Unternehmen fest.

Wichtig für die Einordnung: Ein Teil dieser operativen Erfolge dürfte sich noch nicht direkt in den Finanzkennzahlen für 2025 zeigen. Mehrere Projekte gehen erst 2026 und zum Großteil erst 2027 in Betrieb und tragen dann zum Konzernergebnis bei.

Aktie: Erholung, aber weiter unter Vorjahresniveau

Am Freitag schloss die Aktie bei 39,10 Euro (+2,36%). Auf 12-Monats-Sicht steht dennoch ein Minus von 12,92% zu Buche – und der Kurs liegt rund 36,73% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 61,80 Euro.

Charttechnisch fällt zudem der niedrige RSI (14 Tage) von 20,8 auf, der auf eine stark überverkaufte Lage hindeutet. Gleichzeitig notiert der Kurs leicht über dem 50‑Tage-Durchschnitt (37,48 Euro), aber noch unter dem 200‑Tage-Durchschnitt (40,44 Euro) – ein Bild, das eher zu einer laufenden Stabilisierung als zu einem klaren Trendwechsel passt.

Am 31. März 2026 liefert Energiekontor mit dem Geschäftsbericht für 2025 den nächsten konkreten Ankerpunkt – dann dürfte sich auch besser einordnen lassen, wie Projektverkäufe und der wachsende Eigenbestand zur bestätigten EBT-Prognose für 2025 und zum Ergebnispfad der kommenden Jahre passen.

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