Covestro Aktie: KI warnt

Eine KI-Analyse der Berenberg Bank prognostiziert für Covestro ein deutlich niedrigeres operatives Ergebnis als der Marktkonsens und sieht aktuell kein Kurspotenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • KI-Modell sagt EBITDA deutlich unter Konsens voraus
  • Kursziel von 62 Euro lässt kein Potenzial
  • Rating bleibt bei Hold trotz Warnung
  • Markt könnte Gewinnprognosen korrigieren müssen

Das Bankhaus Berenberg sorgt mit einer neuartigen Analysemethode für Aufsehen. Unter Einsatz des KI-Modells „ChemCast“ identifizierten die Experten eine signifikante Diskrepanz bei den Gewinnerwartungen für den Werkstoffhersteller. Droht dem Markt nun eine Korrektur der Prognosen?

Gefährliche Lücke in der Prognose

Analyst Sebastian Bray belässt das Rating zwar auf „Hold“, doch die Begründung wiegt schwer. Das von Berenberg genutzte KI-System verarbeitet Daten schneller als herkömmliche Methoden und prognostiziert für das Jahr 2026 ein operatives Ergebnis (EBITDA), das rund 14 Prozent unter dem aktuellen Marktkonsens liegt.

Covestro

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Diese erhebliche Abweichung deutet darauf hin, dass die Analystengemeinde die zukünftige Ertragskraft von Covestro derzeit kollektiv zu optimistisch einschätzt. Das Modell identifizierte strukturelle Belastungen, die in den klassischen Bewertungen offenbar noch nicht ausreichend berücksichtigt sind.

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Kursziel lässt keinen Spielraum

Die Analyse spiegelt sich direkt in der Bewertung wider. Das Kursziel wurde strikt bei 62 Euro fixiert. Da die Aktie zuletzt in einer engen Spanne zwischen 61,80 Euro und 62,05 Euro notierte, sehen die Experten auf dem aktuellen Niveau faktisch null Kurspotenzial.

Die Aktie gilt nach dieser Lesart als fair bis ambitioniert bewertet. Dass das Rating nicht auf „Sell“ rutschte, liegt primär an der relativen Stärke im Vergleich zum Konkurrenten Evonik, der aufgrund von Dividenden-Sorgen drastisch abgestuft wurde.

Fazit

Die KI-basierte Analyse setzt ein dickes Fragezeichen hinter die mittelfristigen Gewinnerwartungen. Sollte sich die prognostizierte Lücke von 14 Prozent beim EBITDA bewahrheiten, werden Marktteilnehmer ihre Schätzungen in den kommenden Monaten zwangsläufig nach unten korrigieren müssen. Solange diese fundamentale Diskrepanz im Raum steht, fehlt dem Titel der Treibstoff für einen Ausbruch über die Marke von 62 Euro.

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