LKQ steht am Scheideweg. Während der Konzern einen umfassenden strategischen Umbau vorantreibt, reagieren Analysten auf die jüngsten Geschäftsergebnisse und dämpfen die Erwartungen. JPMorgan senkte vor zwei Tagen das Kursziel, hält aber trotz der operativen Herausforderungen an einer grundsätzlich positiven Einstufung fest.
Profitabilität bleibt hinter Erwartungen zurück
Die Ergebnisse des vierten Quartals 2025, die LKQ vergangene Woche veröffentlichte, lösten die Neubewertung aus. Mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,59 US-Dollar verfehlte das Unternehmen die Markterwartung von 0,65 US-Dollar. Zwar übertraf der Quartalsumsatz mit 3,31 Milliarden US-Dollar die Prognosen leicht, doch die Profitabilität blieb hinter den Zielen zurück.
JPMorgan reduzierte das Kursziel folgerichtig von 40 auf 37 US-Dollar, beließ die Einstufung jedoch auf „Overweight“. Damit positioniert sich die Bank optimistischer als der breite Markt, dessen Konsens derzeit auf „Hold“ lautet – auch wenn das durchschnittliche Preisziel mit 42,50 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Kurs von 33,35 US-Dollar liegt. Bemerkenswert ist die Aktionärsstruktur: Institutionelle Investoren halten über 95 % der Anteile.
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Strategische Neuausrichtung im Fokus
Das Management navigiert derzeit durch ein unsicheres Nachfrageumfeld und setzt gleichzeitig auf eine umfassende strategische Überprüfung. Seit Ende Januar prüft LKQ verschiedene Optionen, die von der Veräußerung des Spezialsegments bis hin zu einem vollständigen Verkauf des gesamten Geschäfts reichen. Kann das Unternehmen durch diese Maßnahmen die angestrebte Wertsteigerung realisieren?
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant die Konzernleitung mit einem bereinigten EPS zwischen 2,90 und 3,20 US-Dollar. Der laufende Restrukturierungsplan verursacht Kosten zwischen 60 und 70 Millionen US-Dollar. Ein zentraler Indikator für den Erfolg der Maßnahmen wird der freie Cashflow sein, den das Unternehmen für 2026 in einer Spanne von 700 bis 850 Millionen US-Dollar prognostiziert.
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