Standard Lithium hat für sein SWA-Projekt in Arkansas eine entscheidende Hürde genommen. Über eine Milliarde Dollar an Finanzierungszusagen liegen auf dem Tisch – abgesichert durch staatliche Exportkreditagenturen aus den USA und Norwegen. Zusammen mit einem bereits zugesagten Zuschuss des US-Energieministeriums ergibt sich ein klarer Fahrplan für den Bau der Lithium-Produktionsanlage.
Die Finanzierungsstruktur
Am 9. Dezember 2025 gab das Joint Venture Smackover Lithium bekannt, dass drei führende Exportkreditagenturen ihr Interesse an einer Finanzierung von über einer Milliarde Dollar bekundet haben. Federführend sind die Export-Import Bank der Vereinigten Staaten (EXIM) und die norwegische Eksfin.
Diese staatlich gestützten Zusagen kommen zusätzlich zu einem bereits im Januar 2025 finalisierten Zuschuss des US-Energieministeriums in Höhe von 225 Millionen Dollar. Die Kombination aus Fördergeldern und Fremdkapital soll die gesamten Baukosten abdecken.
Wichtige Eckpunkte:
- Über 1 Milliarde Dollar indikatives Interesse von drei Exportkreditagenturen
- 225 Millionen Dollar Zuschuss vom US-Energieministerium (bereits gesichert)
- Strategischer Partner: Equinor als Joint-Venture-Partner
- Nächster Schritt: Umwandlung der unverbindlichen Finanzierungszusagen in verbindliche Kreditverträge
Marktumfeld spielt mit
Die Entwicklung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Branchenanalysten sehen 2026 als Wendejahr für den Lithiummarkt. Nach einer Phase des Überangebots soll die Nachfrage durch Energiespeicher und Elektrofahrzeuge das Angebot übersteigen und zu einem Defizit führen.
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Für Standard Lithium ist die Lage in den USA dabei von Vorteil. Die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten fällt geringer aus als bei Projekten in Übersee. Die Beteiligung von EXIM unterstreicht zudem die strategische Bedeutung des Projekts für die amerikanische Versorgungssicherheit bei kritischen Rohstoffen.
Ausblick auf die finalen Schritte
Die nächsten Meilensteine sind klar definiert: Standard Lithium muss die indikativen Finanzierungszusagen in verbindliche Kreditverträge überführen. Erst dann kann die finale Investitionsentscheidung (FID) für den Baubeginn fallen. Parallel läuft die technische Planung (FEED) in Zusammenarbeit mit Equinor weiter.
Mit der Unterstützung eines globalen Energiekonzerns und staatlicher Kreditgeber ist das Unternehmen positioniert, um bei einer möglichen Marktverknappung ab 2026 als heimischer Produzent zu profitieren.
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