Palantir Aktie: Wachstumsstarke Aussichten
Palantir verzeichnet starkes Wachstum im US-Markt durch KI-Partnerschaften wie mit Stellantis und feste Budgets im Verteidigungssektor. Die hohe Börsenbewertung hängt am US-Wachstum.

Kurz zusammengefasst
- Vertragsverlängerung mit Stellantis um fünf Jahre
- Militärsoftware Maven erhält festes Pentagon-Budget
- US-Umsatz wächst im vierten Quartal um 137 Prozent
- Börsenbewertung liegt beim 48-fachen des Umsatzes
Der Softwarekonzern Palantir baut seine Marktmacht in den USA auf zwei entscheidenden Säulen aus. Neben einer frischen Vertragsverlängerung mit dem Autobauer Stellantis sichert sich das Unternehmen zunehmend feste Budgets im US-Verteidigungsapparat. Diese Kombination aus kommerzieller KI-Nachfrage und militärischen Großprojekten muss nun eine sportliche Bewertung an der Börse rechtfertigen.
KI-Plattformen erobern die Industrie
Am Montag bestätigte Palantir die Verlängerung der seit 2016 bestehenden Partnerschaft mit Stellantis um weitere fünf Jahre. Der Autobauer weitet die Nutzung der Datenplattform Foundry aus und integriert zunehmend die hauseigene KI-Plattform AIP in seine Arbeitsabläufe. Ziel ist es, verstreute Datenmengen zu bündeln, die Transparenz zu erhöhen und industrielle Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.
Dieser Deal reiht sich nahtlos in eine Serie jüngster Kooperationen ein. Erst Ende März baute auch die Unternehmensberatung Bain & Company ihre Zusammenarbeit aus, um KI-gestützte Transformationen bei Kunden voranzutreiben. Ähnliche Vereinbarungen traf der Datenanalyst in den vergangenen Monaten unter anderem mit GE Aerospace und Cognizant.
Feste Budgets im Pentagon
Parallel zum kommerziellen Sektor festigt Palantir seine Position in der US-Sicherheitsarchitektur. Das militärische Softwaresystem Maven erhielt Anfang März den offiziellen Status als „Program of Record“. Damit verlässt das System die Phase kurzfristiger Pilotprojekte und sichert sich eine standardisierte, langfristige Finanzierung durch das Pentagon.
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Zusätzlich arbeitet Palantir gemeinsam mit dem Partner Anduril an der Software für das 185 Milliarden Dollar schwere Raketenabwehrprojekt „Golden Dome“. Erste Tests für den geplanten Schutzschild im Weltraum sollen bereits in diesem Sommer anlaufen.
Hohe Erwartungen an das US-Geschäft
Diese operativen Erfolge spiegeln sich in rasanten Wachstumsraten wider. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 70 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Dollar. Besonders das kommerzielle US-Geschäft stach mit einem Plus von 137 Prozent heraus. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management nun einen Gesamtumsatz von knapp 7,2 Milliarden Dollar an. Trotz eines Kursrückgangs von gut 16 Prozent seit Jahresbeginn wird das Unternehmen an der Börse weiterhin mit dem 48-fachen des erwarteten Umsatzes bewertet.
Am 4. Mai 2026 wird Palantir die Bücher für das abgelaufene Quartal öffnen. Analysten rechnen mit einem Gewinn von 0,26 Dollar je Aktie. Der Fokus der Investoren wird dabei fast ausschließlich auf dem US-Markt liegen. Um die aktuelle Bewertung zu stützen, muss das kommerzielle US-Wachstum die Marke von 100 Prozent im Jahresvergleich verteidigen. Das europäische Geschäft bleibt hingegen ein Bremsklotz, da strenge Datenschutzvorgaben und Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität eine ähnliche Expansion auf dem Kontinent erschweren.
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