Cardano steuert auf einen entscheidenden März zu. Der Kurs pendelt sich Ende Februar nahe 0,29 US-Dollar ein, während große Adressen ihre Bestände ausbauen und auch institutionell wieder Bewegung reinkommt. Gleichzeitig rücken mehrere Protokoll-Updates näher – und genau daran wird sich messen lassen, ob die jüngste Erholung mehr als nur ein kurzes Aufatmen ist.
In den letzten 48 Stunden legte ADA um fast 20% zu und schob sich damit wieder in die Krypto-Top-10 nach Marktkapitalisierung (je nach Plattform gibt es weiterhin Abweichungen im Ranking). Auf Wochensicht steht ein Plus von 7,4%, über 14 Tage sind es 12,6%. Der Blick auf 30 Tage bleibt aber ernüchternd: minus 18% – der übergeordnete Korrekturmodus ist damit nicht einfach verschwunden. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 10,77 Mrd. US-Dollar, das 24-Stunden-Volumen bei etwa 606 Mio. US-Dollar.
On-Chain: Große Adressen sammeln
Auffällig ist die Akkumulation bei großen Haltern. In den vergangenen sechs Monaten kauften sogenannte „Whales“ und „Sharks“ zusammen rund 819 Mio. ADA zu – zum aktuellen Kurs grob 239 Mio. US-Dollar. Damit halten sie inzwischen über 25,35 Mrd. ADA, was 68,44% des umlaufenden Angebots entspricht. Vor sechs Monaten waren es 24,54 Mrd. Token bzw. 66,84% – ein Zuwachs von 1,6 Prozentpunkten.
Zusätzliche Daten zur Angebotsverteilung stützen das Bild: Adressen mit 1 bis 10 Mio. ADA und 10 bis 100 Mio. ADA sammelten gemeinsam vom 14. Februar bis Ende Februar weitere rund 260 Mio. Token ein.
Auch von institutioneller Seite gibt es ein Signal: Grayscale erhöhte das Gewicht von Cardano im „Smart Contract Platform Fund“ zuletzt auf 20,2%. Damit ist ADA dort die drittgrößte Position.
Protokoll-Fahrplan: Drei Themen für März
Für März sind mehrere wichtige Schritte angekündigt. Gründer Charles Hoskinson bestätigte in einem Livestream am 19. Februar, dass ein Hard Fork für März 2026 „auf Kurs“ sei. Das Upgrade innerhalb der aktuellen Entwicklungsphase soll die Plutus-Performance verbessern, neue kryptografische Funktionen („builtins“) hinzufügen und Regeln im Ledger bereinigen – ohne bestehende Smart Contracts zu brechen.
Zur Vorbereitung wurden Ende Februar Node v10.6.2 sowie strukturelle Verbesserungen rund um Protocol v11 veröffentlicht. Dazu kam ein neues Smart-Contract-Release im Vorfeld des Hard Forks.
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Parallel soll „Midnight“, eine auf Datenschutz ausgerichtete Sidechain, noch vor Ende März im Mainnet starten. Geplant sind Smart Contracts mit selektiver Offenlegung – ein Ansatz, der besonders für regulierte Branchen mit Privacy-Anforderungen gedacht ist. Im Umfeld des Midnight-Starts arbeitet das Ökosystem zudem auf eine USDCx-Integration hin.
Dritter Baustein: „Leios“, ein großes Konsens-Upgrade zur Skalierung auf etwa 1.000 Transaktionen pro Sekunde bei gleichzeitiger Wahrung der Dezentralität. Hoskinson bekräftigte eine Auslieferung im Jahr 2026.
Chartlage: Stabilisierung mit Hürden
Technisch wirkt das Bild kurzfristig vorsichtig freundlich, aber nicht frei von Widerständen. ADA brach über eine länger bestehende fallende Trendlinie um 0,28 US-Dollar aus und handelt damit über einer Zone, die vom Widerstand zur Unterstützung gedreht ist. Gleichzeitig deckelt der Bereich um den flacher werdenden 50-Tage-EMA nahe 0,31 US-Dollar den Kurs.
Der RSI liegt im Tageschart bei 52 und damit knapp über der Mittellinie – ein Hinweis auf moderaten positiven Impuls. Der MACD bleibt im positiven Bereich, die MACD-Linie liegt über der Signallinie. Die ATR liegt bei rund 0,0198, was im Vergleich zu den starken Ausschlägen während des Abverkaufs für nachlassende Volatilität spricht – eher Stabilisierung als eine aggressive Trendbeschleunigung.
Ein zusätzlicher Baustein könnte von der Terminseite kommen: Die CME Group kündigte an, einen regulierten ADA-Futures-Kontrakt starten zu wollen – vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung. Damit würde ADA in die Reihe von Bitcoin und Ether als an der CME gehandeltes Asset aufrücken, was Liquidität und Preisfindung durch zusätzliche Marktteilnehmer vertiefen könnte.
Zum Start in den März trifft damit spürbarer Update-Druck auf sichtbare Akkumulation – aber der Markt verlangt mehr als nur Kaufaktivität im Hintergrund. Entscheidend wird, ob ADA technische Schlüsselzonen wie den Bereich um den 50-Tage-EMA zurückerobert und ob die angekündigten Meilensteine (Hard Fork, Midnight-Mainnet, Leios-Fortschritt) planmäßig geliefert werden.
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