CureVac ist als eigenständig börsennotiertes Unternehmen Geschichte. Seit heute werden die Aktien nicht mehr aktiv am Nasdaq Global Market gehandelt, nachdem BioNTech die Übernahme abgeschlossen hat. Damit endet auch die Phase, in der CureVac für Anleger als eigene mRNA-Story investierbar war.
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– CureVac wurde bereits im Januar von der Nasdaq genommen
– BioNTech sicherte sich im ersten Andienungszeitraum rund 86,75% der Aktien
– Ein Squeeze-out für die verbleibenden Anteile wurde eingeleitet
Übernahme und Delisting
BioNTech hat die Übernahme des Tübinger mRNA-Spezialisten effektiv finalisiert. Laut Unternehmensangaben wurde das Delisting im Januar wirksam – kurz nachdem BioNTech über sein Tauschangebot die Mehrheit der ausstehenden Aktien eingesammelt hatte.
Parallel startete das Unternehmen ein verpflichtendes Übernahmeverfahren (Squeeze-out), um die restlichen Aktien von Minderheitsaktionären zu erwerben. Solche Schritte sind bei Übernahmen üblich, wenn der Käufer am Ende 100% erreichen will.
Integration bei BioNTech
Operativ dreht sich nun alles um die Eingliederung von CureVacs Technologie in das BioNTech-Portfolio. Der Deal wurde auf Basis der Mitte 2025 kommunizierten Konditionen mit rund 1,25 Mrd. US-Dollar bewertet und sollte die deutsche mRNA-Landschaft bündeln.
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Im Fokus stehen dabei vor allem drei Punkte:
– Onkologie-Ausbau: CureVacs mRNA-Know-how soll die Entwicklung von Krebs-Immuntherapien beschleunigen.
– Patentstreit beendet: Mit dem Zusammenschluss wurden die zuvor laufenden Patentverfahren zwischen beiden Unternehmen beigelegt.
– Umbau im Management: Nach dem Closing wurde der Vorstand neu aufgestellt, BioNTech-Manager übernehmen Führungsrollen für die Übergangsphase.
Nächste Datenpunkte
Da CureVac nicht mehr börslich handelbar ist, verlagert sich der Blick zwangsläufig auf BioNTech – denn dort wird künftig sichtbar, wie schnell die Integration tatsächlich vorankommt. Wann gibt es dazu konkrete Details? BioNTech will den Stand der operativen Einbindung voraussichtlich beim nächsten Earnings Call erläutern, der für Ende Februar oder März erwartet wird.
Bis dahin bleibt als Kernpunkt: Wer das gebündelte mRNA-Paket weiter im Depot abbilden will, kann dies laut Ausgangslage nur noch über BioNTech als verbleibendes Börsen-Vehikel tun.
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