Intel setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz – und wählt dafür einen ungewöhnlichen Partner. Am 24. Februar 2026 gab der Chipriese eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem KI-Startup SambaNova Systems bekannt. Ziel ist es, leistungsstarke und kosteneffiziente KI-Inferenz-Lösungen für Unternehmen und Behörden weltweit zu entwickeln. Dabei nutzt Intel seine Xeon-Prozessoren als Basis – und investiert gleichzeitig 350 Millionen Dollar in den Partner.
Neuer Chip, große Versprechen
Im Zentrum der Kooperation steht SambaNovas neuer SN50-Inferenz-Chip, der zeitgleich mit der Partnerschaft vorgestellt wurde. Das Startup behauptet, der Chip übertreffe konkurrierende KI-GPUs deutlich in der Geschwindigkeit – und das bei erheblich niedrigeren Kosten. Für Intel bedeutet die Zusammenarbeit einen direkteren Zugang zum wachsenden Markt für KI-Inferenz, einem hart umkämpften Segment der Halbleiterindustrie.
Intel Capital, der Investmentarm des Konzerns, beteiligte sich an der Serie-E-Finanzierungsrunde von SambaNova, um den Ausbau von Produktionskapazitäten und Cloud-Infrastruktur zu unterstützen. Die Partnerschaft soll Intels Ökosystem stärken und Alternativen in einem Markt schaffen, der von hoher Nachfrage nach spezialisierter KI-Hardware geprägt ist.
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Interessante Konstellation
Die Ankündigung fiel in eine Phase positiver Stimmung in der Halbleiterbranche, befeuert durch milliardenschwere Investitionen großer Technologiekonzerne in KI-Infrastruktur. Allerdings sorgt eine Personalunion für Aufsehen: Intels CEO fungiert gleichzeitig als Executive Chairman von SambaNova. Diese Verbindung dürfte bei Beobachtern Fragen nach Interessenkonflikten aufwerfen.
Mit der SambaNova-Allianz positioniert sich Intel offensiver im KI-Wettbewerb. Ob die Xeon-basierten Lösungen tatsächlich als kostengünstige Alternative zu etablierten GPU-Anbietern überzeugen können, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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