Tesla Aktie: Standortbestimmungen

Tesla stellt die Produktion der Modelle S und X ein, verdoppelt seine Investitionen auf 20 Mrd. Dollar und fokussiert sich stärker auf Robotaxis, Roboter und KI.

Kurz zusammengefasst:
  • Produktionsende für Model S und Model X im Jahr 2026
  • Investitionsvolumen soll auf 20 Milliarden US-Dollar steigen
  • Autosparte verzeichnet erstmals Umsatzrückgang
  • Ausbau der Robotaxi-Flotte in sieben neuen Städten geplant

Tesla stellt die Weichen sichtbar neu. Der Konzern will sich stärker in Richtung KI, Robotik und autonomes Fahren entwickeln – und trennt sich dafür von zwei seiner bekanntesten Modelle. Dazu kommt ein deutlich höheres Investitionsprogramm für 2026. Was steckt hinter dem Kurswechsel und wie konkret sind die nächsten Schritte?

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
– Produktion von Model S und Model X endet im 2. Quartal 2026
20 Mrd. US-Dollar geplante Investitionen (Capex) für 2026 nach 8,6 Mrd. US-Dollar in 2025
– Q4-Umsatz: 24,9 Mrd. US-Dollar, GAAP-Nettogewinn: 840 Mio. US-Dollar
– FSD erreicht erstmals offengelegte Marke von 1,1 Mio. zahlenden Abonnenten
– Tesla meldet 2 Mrd. US-Dollar Investment in xAI

Tesla

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Model S und X vor dem Aus

Auf der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen (am 28. Januar) bestätigte Tesla: Die Produktion der Limousine Model S und des SUV Model X läuft im 2. Quartal 2026 aus. Laut Unterlagen für Investoren hatten beide Modelle zusammen weniger als 3% Anteil am Auslieferungsvolumen 2025.

Die Fertigungslinien im Werk Fremont, auf denen bislang Model S und X gebaut werden, sollen umgerüstet werden. Künftig will Tesla dort Optimus-Humanoidenroboter produzieren. Barclays-Analyst Dan Levy nannte den Schritt laut Bericht „symbolisch“ – als Übergang von Auto zu „Physical AI“.

20 Milliarden Capex – und wofür?

Für 2026 plant Tesla 20 Mrd. US-Dollar an Investitionen und würde damit das Niveau von 2025 (8,6 Mrd. US-Dollar) mehr als verdoppeln. Tesla-Finanzchef Vaibhav Taneja sagte laut Bericht, das Geld solle Projekte in sechs Fabriken stützen. Genannt wurden unter anderem:
– Produktionsstätte für Optimus-Roboter
– Entwicklung des „Cybercab“-Robotaxi
– Fertigung des Elektro-Lkw Semi
– Bau einer Batterieraffinerie
– Ausbau der KI-Recheninfrastruktur

Ein Analyst von Canaccord Genuity fasste den Richtungswechsel nach den Zahlen pointiert zusammen: Tesla, wie Anleger es kannten, sei „vorbei“.

Zahlen: Auto schwächer, Energie stärker

Im 4. Quartal 2025 meldete Tesla 24,9 Mrd. US-Dollar Umsatz und einen GAAP-Nettogewinn von 840 Mio. US-Dollar. Auf Non-GAAP-Basis lag der Nettogewinn bei 1,8 Mrd. US-Dollar.

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Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete Tesla laut Bericht den ersten jährlichen Umsatzrückgang seiner Geschichte: Der Gesamtumsatz sank um rund 3%. Im Kerngeschäft Autos fiel der Umsatz um 10% auf 69,5 Mrd. US-Dollar.

Einen Gegenpol lieferte die Energiesparte. Deren Umsatz stieg 2025 um 27% auf 12,8 Mrd. US-Dollar (nach 10,1 Mrd. US-Dollar in 2024). Tesla gab außerdem an, Megapack-Batterien im Wert von 430 Mio. US-Dollar an xAI verkauft zu haben. Das entsprach rund 3,4% des Energie-Umsatzes.

Robotaxi: Ausbau geplant, Flottengröße umstritten

Beim Robotaxi-Angebot klaffen interne und externe Angaben auseinander. Unabhängige Tracking-Daten (Robotaxi Tracker) kamen Ende Januar auf rund 200 Fahrzeuge im Betrieb – 158 in der San Francisco Bay Area und 42 in Austin. Elon Musk sprach in der Telefonkonferenz dagegen von mehr als 500 Fahrzeugen, diese Zahl wird laut Quelle jedoch von unabhängigen Trackern bestritten.

Konkret sind die Expansionspläne: In der ersten Hälfte 2026 will Tesla laut Unternehmensangaben sieben neue Einsatzgebiete hinzufügen: Dallas, Houston, Phoenix, Miami, Orlando, Tampa und Las Vegas.

Ein Analyst von William Blair erwartete zudem, Tesla werde „bis April“ zu Waymos Flotte von 2.000 Fahrzeugen aufschließen und sie schnell übertreffen.

Zum nächsten festen Termin: Als voraussichtliches Datum für die nächsten Zahlen wird 21. April 2026 genannt. Bis dahin dürften vor allem zwei Punkte im Mittelpunkt stehen: ob Tesla die 20-Milliarden-Investitionen wie geplant umsetzt – und wie schnell Robotaxi und Optimus von Ankündigungen in messbare Skalierung übergehen.

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