Bitcoin kämpft aktuell mit hoher Volatilität und einer spürbaren Stimmungseintrübung. Massive Abflüsse aus den Spot-ETFs und erstmals seit Jahren realisierte Verluste bei Langzeitanlegern setzen den Kurs unter Druck. Während MicroStrategy seine Bestände strategisch ausbaut, sorgen Transaktionen eines anderen bekannten Marktteilnehmers für Nervosität unter den Anlegern.
Rekordabflüsse belasten
Nach einer turbulenten Woche notiert die Kryptowährung aktuell bei 89.443,40 US-Dollar, was einem Wochenverlust von 6,43 Prozent entspricht. Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer waren vor allem massive Kapitalabzüge aus den Spot-Bitcoin-ETFs. Diese verzeichneten Nettoabflüsse von rund 1,33 Milliarden US-Dollar – der stärkste wöchentliche Rückzug seit Februar 2025. Zwar zeigten sich am Wochenende erste Anzeichen einer Gegenbewegung mit leichten Zuflüssen, doch der Markt bleibt angeschlagen. Die wichtige Unterstützung liegt nun im Bereich von 87.000 US-Dollar.
Gemischte Signale von Institutionen
Das Marktgeschehen wird maßgeblich von gegensätzlichen Handlungen großer Akteure bestimmt. Auf der Käuferseite steht weiterhin MicroStrategy: Das Unternehmen nutzte die Kursschwäche, um weitere 22.305 Bitcoin zu erwerben und die eigene Treasury-Strategie zu untermauern.
Dem gegenüber steht eine Entwicklung, die Marktbeobachter als potenzielles Risiko werten: GameStop transferierte Bitcoin im Wert von 420 Millionen US-Dollar an Coinbase Prime. Solche Verschiebungen an Börsen-Verwahrstellen deuten häufig auf Vorbereitungen für einen Verkauf hin, was die Unsicherheit im aktuellen Umfeld verstärkt. Auch der Schweizer Bankenriese UBS sorgt für Schlagzeilen und plant, Krypto-Dienstleistungen für ausgewählte Privatkunden anzubieten, was das langfristige institutionelle Interesse unterstreicht.
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On-Chain-Daten und technische Lage
Ein Blick auf die Netzwerkdaten offenbart die fragile Struktur des Marktes. Erstmals seit Oktober 2023 realisieren Bitcoin-Halter wieder Nettoverluste, was oft auf eine Bereinigung schwacher Hände hindeutet. Das aktuelle Nachfragedefizit erinnert laut Analysten an Muster vor der Marktkorrektur 2021.
Der Relative Strength Index (RSI) liegt mit einem Wert von 38,1 im unteren Bereich, was zwar noch nicht extrem überverkauft ist, aber die fehlende Dynamik verdeutlicht. Gleichzeitig hat sich das Open Interest am Terminmarkt auf rund 27,9 Milliarden US-Dollar abgekühlt, was auf einen Rückgang spekulativer Übertreibungen schließen lässt. Zusätzlich wird im Netzwerk über den Vorschlag BIP-110 diskutiert, der durch neue Limits „Spam“-Transaktionen eindämmen soll.
Der Markt durchläuft eine klassische Übergangsphase: Während kurzfristige Anleger unter dem Eindruck fallender Kurse aussteigen, nutzen überzeugte Großinvestoren die tieferen Bewertungen für Zukäufe. Sollte die Unterstützung bei 87.000 US-Dollar halten, könnte dies die Basis für eine Bodenbildung legen; ein Bruch dieser Marke würde hingegen weiteres Abwärtspotenzial freisetzen.
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