Bei Realty Income tut sich derzeit einiges im Hintergrund: Große Pensionsfonds und Vermögensverwalter haben ihre Positionen zuletzt massiv ausgebaut, während das Management eine entscheidende Kapitallücke schließt. Kurz vor einer wichtigen Fälligkeit am kommenden Dienstag gelang dem Unternehmen zudem eine strategische Refinanzierung zu deutlich besseren Konditionen. Diese Kombination aus Insider-Vertrauen und bilanzieller Bereinigung sendet ein interessantes Signal an den Markt.
Großanleger nutzen Kursniveau
Detaillierte Portfolio-Updates vom Wochenende offenbaren, dass institutionelle Investoren das aktuelle Preisniveau aktiv für Zukäufe nutzen. Besonders auffällig agierte der Oregon Public Employees Retirement Fund, der seinen Anteil an Realty Income um beachtliche 33,8 Prozent erhöhte.
Dies ist kein Einzelfall. Daten vom Samstag bestätigen, dass auch Sumitomo Mitsui DS Asset Management die Position im abgelaufenen Quartal um 5,7 Prozent ausgebaut hat. Diese Transaktionen deuten darauf hin, dass große Kapitalsammelstellen im Bereich der 58-US-Dollar-Marke, nahe dem 52-Wochen-Hoch von 58,29 US-Dollar, weiterhin Substanz im Unternehmen sehen.
Strategischer Schuldenabbau vor Fristende
Für die unmittelbare finanzielle Stabilität ist jedoch ein anderer Schritt entscheidend: Realty Income hat eine Platzierung von Wandelanleihen im Volumen von 862,5 Millionen US-Dollar finalisiert. Dieser Schritt erfolgt unter Zeitdruck, da bereits am Dienstag, den 13. Januar 2026, eine ältere Anleihe über 500 Millionen US-Dollar zur Rückzahlung ansteht.
Der finanzielle Vorteil dieser Umschuldung ist greifbar. Während die fälligen Schulden mit 5,05 Prozent verzinst waren, liegt der Kupon der neuen Papiere bei lediglich 3,5 Prozent. Ein Teil der Erlöse, rund 101,9 Millionen US-Dollar, floss zudem direkt in den Rückkauf von etwa 1,8 Millionen eigenen Aktien. Dieser Schritt dürfte den Gewinn pro Aktie stützen und die Verwässerung durch die neuen Wandelschuldverschreibungen abfedern.
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Analysten und Dividende
Die Stimmung hellt sich auch bei den Marktbeobachtern auf. Die Plattform „Wall Street Zen“ stufte den Titel am Samstag von „Sell“ auf „Hold“ herauf. Dies deckt sich mit dem breiten Marktkonsens, der ein durchschnittliches Kursziel von 62,23 US-Dollar sieht – ein rechnerisches Potenzial von rund 7 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag (58,17 US-Dollar).
Für Einkommensinvestoren bleibt die Kontinuität gewahrt: Die monatliche Dividende von 0,27 US-Dollar wird wie geplant am 15. Januar an die berechtigten Aktionäre ausgezahlt.
Mit der erfolgreichen Refinanzierung ist das kurzfristige Liquiditätsrisiko für den 13. Januar vom Tisch. Durch die Kombination aus niedrigeren Zinslasten und Aktienrückkäufen verbessert sich die Kostenstruktur des Unternehmens spürbar, was die Zuversicht der institutionellen Investoren erklärt.
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