New Fortress Energy (NFE) verhandelt derzeit mit Gläubigern über eine umfassende Neuordnung seiner Kapitalstruktur. Berichten zufolge plant das Unternehmen ein britisches Sanierungsverfahren („Scheme of Arrangement“), um eine Insolvenz nach US-Vorbild zu vermeiden. Ziel ist ein massiver Schuldenschnitt, der die Eigentumsverhältnisse grundlegend verändern könnte.
Tausch von Schulden gegen Anteile
Das geplante Verfahren sieht vor, Schulden in Eigenkapital umzuwandeln. Dabei würden Gläubiger Anteile am neu strukturierten Unternehmen erhalten. Konkret könnten Anleihegläubiger die brasilianischen Vermögenswerte des Konzerns übernehmen. Kreditgeber von Term-Loans sollen im Gegenzug Zugriff auf die Altamira-Anlage in Mexiko sowie das Terminal in Puerto Rico erhalten. Diese Maßnahmen spiegeln den hohen finanziellen Druck wider, da die 2029 fälligen besicherten Anleihen bereits auf Distressed-Niveau gehandelt werden.
Hohe Kosten durch Projektverzögerungen
Kann die geplante Restrukturierung den Konzern vor der Zahlungsunfähigkeit bewahren? Die finanzielle Schieflage verschärfte sich zuletzt durch Verzögerungen bei den „Fast LNG“-Projekten. Aktuelle Daten zeigen, dass diese Verspätungen die operative Marge um schätzungsweise 150 Millionen US-Dollar pro Quartal belasten. Zuletzt musste das Unternehmen Nettoverluste ausweisen und Stillhalteabkommen nutzen, um Zinszahlungen auf bestehende Schuldenverpflichtungen zu bewältigen.
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Aktie unter Druck
Die Unsicherheit über den Sanierungsprozess und die operativen Rückschläge belasten den Aktienkurs schwer. Der Titel notiert derzeit nahe seinem 52-Wochen-Tief. Zum Vergleich: Das Jahreshoch lag noch bei rund 12,60 US-Dollar. Während der breitere Energiesektor von schwankenden Rohstoffpreisen beeinflusst wird, bleibt New Fortress Energy durch seine spezifischen Bilanzprobleme belastet.
Im Fokus steht nun die Frage, ob das britische Sanierungsverfahren formalisiert wird und ob die notwendige Unterstützung der großen Gläubigergruppen erfolgt. Davon hängt die kurzfristige Handlungsfähigkeit des Unternehmens ab.
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