Der Nasdaq 100 Index kletterte am Montag um 0,7 Prozent auf 23.614 Punkte – eine bemerkenswerte Erholung nach den Verlusten der Vorwoche. Verantwortlich für den Stimmungsumschwung: Überraschend positive Wirtschaftsdaten aus der US-Industrie, die Anleger aufhorchen ließen.
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe sprang im Januar auf 52,6 Punkte – der erste Wert über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten seit einem Jahr. Analysten hatten lediglich einen Anstieg auf 48,5 Punkte erwartet. Der Dezember-Wert lag noch bei enttäuschenden 47,9 Punkten.
Technische Hürden bleiben bestehen
Doch wie nachhaltig ist diese Erholung? Der Nasdaq notiert weiterhin unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte. Die Marke von 25.139 Punkten gilt als entscheidende Hürde – oberhalb dieser Schwelle wären weitere technische Erholungen möglich. Ein Durchbruch ist bislang nicht gelungen.
Am Freitag hatte der Index bereits versucht, die Zone zwischen 25.750 und 25.820 Punkten zu durchbrechen. Mehrere Anläufe scheiterten. Immerhin: Der Wochenschluss oberhalb von 25.550 Punkten verhinderte einen noch stärkeren Rücksetzer.
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Jobdaten im Fokus
Die Zurückhaltung der Anleger hat einen klaren Grund: Am Freitag veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die monatlichen Beschäftigungszahlen. Ökonomen erwarten einen Zuwachs von 70.000 Stellen im Januar nach 50.000 im Vormonat. Diese Daten könnten die Zinsentwicklung maßgeblich beeinflussen und damit auch die Bewertung der Tech-Titel im Nasdaq.
Besonders stark zeigten sich am Montag die Segmente Computer-Hardware mit einem Plus von 3,5 Prozent sowie Halbleiter- und Einzelhandelswerte. Die hohe Volatilität bleibt bestehen – die Tagesrange bewegte sich zwischen 25.469 und 26.836 Punkten.
Risiko bleibt erhöht
Solange die technischen Widerstände nicht nachhaltig überwunden werden, bleibt das Abwärtsrisiko präsent. Unterhalb von 25.139 Punkten drohen weitere Rücksetzer bis in den Bereich von 24.900 Punkten. Die positive Industriestimmung könnte sich jedoch als Wendepunkt erweisen – vorausgesetzt, die Arbeitsmarktdaten enttäuschen nicht.
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