ASML steht vor einem wichtigen Termin: Am Mittwoch, 28. Januar, legt der niederländische Halbleiterausrüster seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – und die Erwartungen sind hoch. Gleich mehrere Analystenhäuser haben ihre Einschätzungen zuletzt nach oben korrigiert. Der Hauptgrund: TSMCs Rekord-Investitionsplan nährt die Hoffnung auf eine kräftige Erholung der Nachfrage nach ASMLs Lithographie-Maschinen.
Analystenoptimismus vor den Zahlen
In der vergangenen Woche häuften sich die positiven Signale von der Wall Street. Bernstein erhöhte am 22. Januar das Kursziel und verwies auf unterschätztes Potenzial im Deep-Ultraviolet-Geschäft (DUV). RBC Capital startete die Coverage mit „Outperform“, während Rothschild Redburn und Jefferies ihre Kursziele anhoben. JPMorgan und UBS bekräftigten ihre Kaufempfehlungen. Die breite Zustimmung der Analysten unterstreicht die Zuversicht, dass ASML von der anziehenden Investitionsbereitschaft der Chipindustrie profitieren wird.
TSMC als Treiber
Der entscheidende Impuls kam von ASMLs größtem Kunden: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) kündigte für 2026 Investitionen in Höhe von 54 Milliarden US-Dollar an – ein Anstieg um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieses massive Ausgabenprogramm gilt als direkter Indikator für die Nachfrage nach ASMLs hochmodernen Extreme-Ultraviolet-Maschinen (EUV), die für die Fertigung der nächsten Chip-Generationen unverzichtbar sind. Analysten von Morgan Stanley betonten, dass die Expansion bei TSMC und anderen großen Herstellern wie Micron die Auftragslage für ASML stützen dürfte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ASML?
Die Stimmung hat sich gedreht: Während ASML im Juli 2025 noch Unsicherheit über das Wachstum 2026 signalisierte, deutet die aggressive Kapazitätserweiterung der Kunden nun auf eine deutliche Belebung hin. Die Phase der Lagerbereinigung, die 2024 belastete, scheint überwunden. Die neue High-NA-EUV-Plattform von ASML soll ab 2025/2026 die Massenproduktion von Chips für künftige 2-Nanometer-Nodes ermöglichen – ein technologischer Meilenstein, der die Position des Unternehmens weiter festigt.
Was am Mittwoch zählt
Am 28. Januar richtet sich der Blick auf die konkreten Zahlen und vor allem auf die Prognose für 2026. Investoren erwarten nicht nur solide Quartalsergebnisse, sondern vor allem Klarheit über den Auftragseingang und die Wachstumsaussichten. TSMCs Investitionsoffensive hat die Messlatte hochgelegt: Viele Marktteilnehmer rechnen damit, dass ASML seinen Ausblick nach oben anpassen könnte. Die Hoffnung: Die durch Künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage nach Spitzenchips übersetzt sich in ein starkes, nachhaltiges Orderbuch für den niederländischen Monopolisten in Sachen EUV-Technologie.
ASML-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ASML-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:
Die neusten ASML-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ASML-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ASML: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
