Das Raumfahrtunternehmen hat ein starkes Geschäftsjahr 2025 hinter sich und glänzt mit prall gefüllten Auftragsbüchern. Gleichzeitig sorgen umfangreiche Aktienverkäufe des Managements bei Anlegern für Gesprächsstoff. Wie passen diese operativen Rekordzahlen und die jüngsten Insider-Transaktionen zusammen?
Operatives Geschäft auf Hochtouren
Die jüngsten Geschäftszahlen unterstreichen den rasanten Wachstumskurs. Mit einem Jahresumsatz von 602 Millionen US-Dollar für 2025 verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden US-Dollar angewachsene Auftragsbuch sichert die zukünftige Auslastung. Zwar stand im vierten Quartal noch ein Verlust von 0,09 US-Dollar je Aktie in den Büchern, dieser fiel jedoch geringer aus als von Analysten im Vorfeld erwartet. Zudem verbesserte sich die Bruttomarge deutlich auf über 44 Prozent.
Auch der Start ins neue Jahr verläuft dynamisch. Bereits vier erfolgreiche Raketenstarts absolvierte das Unternehmen bis Anfang März. Die Prognose für das erste Quartal übertrifft mit angepeilten Umsätzen von bis zu 200 Millionen US-Dollar die Markterwartungen spürbar.
Großaufträge und ein bekannter Rückschlag
Neben der reinen Startdienstleistung baut das Management das Geschäftsfeld für Weltraumsysteme gezielt aus. Ende Februar übernahm Rocket Lab den Optik-Spezialisten Optical Support, um die Lieferketten für staatliche und kommerzielle Satellitenprogramme abzusichern. Ein starker Treiber ist zudem der kürzlich gesicherte Vertrag mit der Space Development Agency (SDA) über potenziell 805 Millionen US-Dollar – der bislang größte Einzelauftrag der Firmengeschichte.
Ein Wermutstropfen bleibt die Entwicklung der neuen, größeren Neutron-Rakete. Nach einem fehlgeschlagenen Tanktest verschiebt sich der Erstflug auf das vierte Quartal 2026. Da diese Verzögerung am Markt bereits intensiv diskutiert wurde, gilt das Risiko in den aktuellen Kursen als weitgehend eingepreist.
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Steuern treiben Insiderverkäufe
Für Aufsehen sorgten zuletzt gehäufte Aktientransaktionen aus der Führungsetage. Finanzchef Adam Spice und Chefjustiziar Arjun Kampani trennten sich in den vergangenen Tagen von Anteilsscheinen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar. Insgesamt summierten sich die Insiderverkäufe in den vergangenen drei Monaten auf rund 281 Millionen US-Dollar.
Ein Blick auf die Details relativiert diese Summen jedoch. Die Verkäufe dienten größtenteils der Deckung von Steuerverpflichtungen, die durch fällig gewordene Aktienvergütungen entstanden sind, und liefen über vorab festgelegte Handelspläne. Dass institutionelle Investoren weiterhin über 70 Prozent der Anteile halten, spricht für ein intaktes Vertrauen der Großanleger. Nach branchenweiten Gewinnmitnahmen im Februar, die den Kurs um knapp 14 Prozent drückten, notiert das Papier aktuell bei rund 72 US-Dollar. Auf Jahressicht steht damit immer noch ein beachtliches Plus von über 280 Prozent zu Buche.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnen Analysten im Schnitt mit einem weiteren Umsatzsprung auf rund 885 Millionen US-Dollar. Der entscheidende Katalysator für die weitere Kursentwicklung bleibt der erfolgreiche Erstflug der Neutron-Rakete Ende des Jahres. Bis zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen im Mai wird sich zeigen, ob das Unternehmen seine hohe Startfrequenz nahtlos in Umsatz ummünzen kann.
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