Unfassbar: Bargeldverbot rückt näher



14:34 22.10.19

Liebe Leser,

wer von „Bargeldverboten“ spricht, rückt schnell in den Verdacht, hysterisch oder „verschwörungstheoretisch“ zu sein. Allein die Fakten zeigen inzwischen fast Woche für Woche, das wir uns dieser Situation nähern. Vor wenigen Tagen hat Italien ein neues Zeichen gesetzt. Da Italien zur EU gehört, betrifft uns dieser Vorschlag unmittelbar – möglicherweise auch nur als Blaupause.

Haushaltsentwurf enthält die Bombe

Der neue Haushaltsentwurf des Ministerrates, den Italien mittlerweile der EU-Kommission überstellt hat, sieht unter anderem einen effizienteren Kampf gegen die Steuerhinterziehung vor. Und das hat in der Regel zur Folge, dass die Bargeld-Regelungen beschnitten werden. So auch in Italien: Die Obergrenze für Barzahlungen in Italien werden für die kommenden beiden Jahre von aktuell 3.000 Euro auf 2.000 Euro gesenkt. Im Anschluss daran dürfen Sie bei Barkäufen nur noch bis zu 1.000 Euro benutzen.

Die Obergrenze wird zur Folge haben, dass Sie immer weniger Geschäfte, die Sie bar und damit anonym abwickeln können, tatsächlich auch so vornehmen dürfen. Elektronische Zahlungen enthalten wichtige Informationen: Ihren Standort, das Produkt oder die Dienstleistung, die Sie erwerben, sowie deren Preis. Kombiniert mit zahlreichen anderen Datensätzen dieser und ähnlicher Art werden Sie in Ihrem Verhalten annähernd vollkommen transparent.



Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite demonstriert derzeit versuchsweise China. Dort wird mit einem Bonusverfahren, das auch zu Maluspunkten führen kann, das staatlich gewünschte richtige Verhalten trainiert. Bonus- und Maluskonten aber werden künftig mit hoher Sicherheit dazu führen, deren Inhaber zu belohnen oder von bestimmten Aktivitäten auszuschließen. Dafür benötigen Sie unter anderem elektronische Zahlungssysteme, bei denen Sie zentral zugelassen oder ausgesperrt werden können. Die US-Amerikaner sprechen von „finanzieller Inklusion“ und meinen damit einen geschlossenen elektronischen Kreislauf.

Ein simples Beispiel: Würde der Staat beschließen, dass Steuerzahler mit Schulden nicht mehr in öffentliche Schwimmbäder dürften, wäre dies per elektronisch geschlossenen Kreisläufen jederzeit durchführbar.

Die „finanzielle Inklusion“ ist allerdings noch nicht ganz Realität. Und so geht wiederum Italien hier einen Schritt weiter als wir dies bei uns kennen: Wer mit „nachverfolgbaren“ Zahlungsmitteln seinen täglichen Geschäften nachgeht, wird eine Art von „Superbonus“ erhalten. Geschäfte, die sich „weigern“, Kredit- oder Geldkarten zu akzeptieren, würden gleichzeitig Sanktionen über sich ergehen lassen müssen. Das Bonusprogramm soll Gerüchten zufolge einen Umfang in Höhe von 3 Milliarden Euro haben. Das wiederum klingt dann schon sehr deutlich nach der chinesischen Lösung. Die „finanzielle Inklusiion“ und die Abschaffung des Bargelds rücken näher. Dass es dabei um den Kampf gegen Steuerhinterziehung geht, ist ein möglicherweise frommer Schwindel. Wer ernsthaft Steuern hinterziehen möchte und mehr als ein kleiner Händler ist – oder Schwarzgeld „wäscht“ -, kann seine Geschäfte auch in anonymen Zahlungsmitteln vollziehen. Längst gibt es Kryptowährungen, auf die der Staat keinen Zugriff hat. Zudem können Kriminelle selbst bei einer Abschaffung des Euro den Dollar nutzen, Gold einsetzen und im Zweifel auch Silber. Beim Bargeldverbot oder dessen Einschränkung geht es um Ihre „finanzielle Inklusion“.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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