HAUSSE DER WEISSMETALLE: PLATIN UND PALLADIUM RETTEN DEN RUF DER EDELMETALLE



15:11 16.04.21

Minus acht Prozent bei Gold und minus sechs Prozent bei Silber – die klassischen Edelmetalle bereiten ihren Besitzern in diesem Jahr nicht unbedingt Freude. Zwar fallen die Rückgänge seit Jahresbeginn in Euro etwas geringer aus als in US-Dollar, doch bis Gold und Silber wieder glänzen, müssen sich Anleger wohl noch ein wenig gedulden. Ganz anders sieht die Lage bei Platin und Palladium aus: Beide Weißmetalle verzeichnen ein Plus im zweistelligen Bereich. Palladium bewegt sich mit großen Schritten auf sein Allzeithoch zu und Platin ist auf dem besten Weg, die Rekordstände der vergangenen Monate bald wieder zu erreichen.

Für die Hausse bei Platin und Palladium gibt es durchaus handfeste Gründe: So spielt in allererster Linie der Optimismus an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Denn die Weißmetalle werden in hohem Maße als Rohstoff in der Industrie gebraucht und es mehren sich die Zeichen, wonach das Schlimmste im Hinblick auf die Corona-Pandemie überstanden ist.

Zudem pumpen die Regierungen in aller Welt unvorstellbare Mengen an billigem Geld in die Märkte und versuchen damit, die Konjunktur zu stabilisieren. Konsumgüter und Alltags-Hilfsmittel wie beispielsweise Automobile stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs; in vielen Ländern wird der Kauf eines Elektrofahrzeuges zudem zusätzlich subventioniert. Weil sowohl Platin als auch Palladium in elektrischen Bauteilen verarbeitet werden, sind die Edelmetalle als Rohstoff begehrt. Zudem ist davon auszugehen, dass der klassische Verbrennungsmotor noch lange nicht ausgedient hat und noch einige Jahre sowohl Platin als auch Palladium bei der Herstellung von Katalysatoren benötigt werden.



Gute Prognosen für Platin

Besonders gut sehen die Prognosen für Platin aus. Das Weißmetall hat eine gesunde Aufwärtsbewegung hingelegt, nachdem eine mehrjährige Bodenbildung erfolgreich abgeschlossen war. In der Industrie weichen immer mehr Hersteller auf Platin als Ersatz für das deutlich teurere Palladium aus. Insbesondere in der Automobilindustrie ist eine massive Nachfrage nach Platin zu beobachten, wobei dieser Trend durch den weltweiten „Green Deal“ unterstützt wird. Die meisten Analysten gehen also davon aus, dass Platin noch viel Luft nach oben hat.

Auch bei Palladium stehen die Zeichen auf weiter steigende Kurse. Das weiße Metall hat in den vergangenen Jahren eine sensationelle Performance hingelegt und seinen Besitzern regelmäßig stattliche Wertzuwächse beschert. In Anbetracht der Kursgewinne fällt die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die bei physischen Investments in Palladium fällig wird, kaum noch ins Gewicht. Auch bei Palladium wird der zunehmende Absatz von Elektroautos, insbesondere in China, aber auch in Europa als wichtiges Argument ins Feld geführt. Zudem spricht der schwache US-Dollar für eine weitere Aufwertung von Edelmetallen und insbesondere von Palladium.

Für ein physisches Investment in Platin und Palladium bietet pro aurum seit vielen Jahren erfolgreich das Zollfreilager als unkomplizierte Möglichkeit an, um völlig legal die Mehrwertsteuer beim Handel mit Weißmetallen zu sparen. Wer über das Zollfreilager physisches Platin oder Palladium in Form von Barren kauft, zahlt darauf keine Mehrwertsteuer, solange die Ware im Zollfreilager belassen wird. Es sind die gängigen Platin- und Palladiumbarren mit Gewichten zwischen einer Unze und 1.000 Gramm erhältlich.

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Über den Autor
 
Autor: Benjamin Summa Benjamin Summa,
pro aurum

Benjamin Summa ist seit dem 1. Juli 2011 Unternehmenssprecher beim Münchner Edelmetallhandelshaus pro aurum. In dieser Position berichtet er direkt an die Geschäftsführer Robert Hartmann und Mirko Schmidt. Benjamin Summa verantwortet die interne und externe Kommunikation. Zuvor war er Wirtschafts-Redakteur beim Axel Springer Finanzen Verlag.

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