DAX hält zumindest die 15.000 – Ausverkauf bei Technologiewerten geht weiter



17:28 11.05.21

Nach einer monatelangen Schönwetterphase wird das Klima an der Börse merklich rauer. Den Investoren bläst heftiger Wind von der Zinsfront entgegen. Die Inflationserwartungen in den USA sind gestern auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen. In Kombination mit der Hausse bei Rohstoffen deutet vieles auf einen kräftigen Inflationsschub zum Jahresende hin.
 
Am Anleihemarkt dämmerte den Anlegern schon wenige Stunden nach Veröffentlichung der enttäuschenden Arbeitsmarktdaten, dass es sich nur um eine Eintagsfliege handeln würde, die den wirtschaftlichen Erholungstrend mit seinem Preisauftrieb nicht wirklich aufhalten sollte. Unklar ist, wie tolerant und wie lange die Zentralbanken diesem Treiben noch zusehen können und werden. Aktuell hat der Markt die Sorge, dass zumindest die Federal Reserve eher früher als später gezwungen sein dürfte, den Fuß vom geldpolitischen Gaspedal zu nehmen und auf die Bremse zu treten.
 
Am stärksten ist diese Angst im Technologiesektor zu spüren. Der Nasdaq Index fällt heute weiter und es scheint kein Ende des Ausverkaufs gerade der Aktien in Sicht, die in der Rally immer heißer gelaufen sind und auf ihrem Weg immer mehr neue Anleger mit Renditegier angelockt haben. Nach den Kursverlusten der vergangenen Wochen dürften sich diese nun eine erste blutige Nase an der Börse geholt und vorerst den Mut verloren haben, die Rally bei den einstigen Favoriten wieder zu beleben. Es sieht so aus, als sei die Blase bei diesen Momentum-Tech-Werten nun endgültig geplatzt.
 
Der Deutsche Aktienindex vermochte gestern nicht, auf ein neues Allzeithoch zu springen. Damit bleibt die in der vergangenen Woche ausgelöste Trendwendeformation intakt. Jetzt geht es wieder um die Unterstützung bei 15.080 Punkten. Der DAX verhält sich im Moment so wie beim letzten Trendbruch, der sich im September 2020 ereignete. Damals mündete dieser in eine vier Wochen andauernde Schaukelbörse. An einem Tag hoch, am nächsten runter – mit zunehmenden Schwankungen, aber gänzlich ohne Trend oder Richtung. Das könnte dem Markt im besten Fall jetzt auch passieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von CMC Markets



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