Kupfer im Superzyklus: Investment Chancen durch Versorgungslücke



15:44 21.06.21

Die aktuellen Entwicklungen rund ums Kupfer sind und bleiben ein spannendes Thema. Kurz gefasst sieht es so aus: Die Welt braucht das rote Metall, um neue Technologien zu bedienen und damit die international gesteckten Klimaziele zu erreichen. Die Nachfrage wird dabei mittelfristig noch stärker steigen, als sie es ohnehin schon tut. Parallel dazu nimmt das Kupfer-Angebot ab – nicht etwa, weil der Rohstoff als solcher zur Neige ginge, sondern weil die bestehenden Produzenten mit den etablierten Projekten an ihre Grenzen stoßen und abbaubarer Nachschub in benötigter Größenordnung rar gesät ist. Das treibt bereits jetzt die Rohstoffpreise für das strategische Basismetall in die Höhe. Einige Analysten sprechen in diesem Zusammenhang von einem „Superzyklus“. Was hat es damit auf sich?

Streng genommen gibt es keine „offizielle“ Definition für den Begriff „Superzyklus“. Gemeint ist gemeinhin aber eine langfristig anhaltende Hausse, ein gewisser Zeitraum – irgendwo zwischen zehn und fünfunddreißig Jahren – in dem die Preise für Rohstoffe ihren langfristigen Trend übersteigen.

Befindet sich Kupfer im „Superzyklus“?

Der Auslöser für ein solches Ereignis ist in aller Regel eine ausreichend große und global spürbare Steigerung in der strukturellen Nachfrage, während das Angebot im selben Zeitraum nur langsam in Gang kommt.

Bezogen auf die Rohstoffpreise gab es in den letzten anderthalb Jahrhunderten nur vier Phasen, bei denen ein solches Szenario gegeben war; zuletzt kurz nach der Jahrtausendwende. Damals war die rasant voranschreitende Industrialisierung der Volksrepublik China ein entscheidender Treiber.

Heute ist der Anstoß für einen möglichen Superzyklus die Dekarbonisierung zum Erreichen der Klimaneutralität. Durch die neuen Technologien, insbesondere im Sektor der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien, entsteht eine verstärkte Nachfrage nach Rohstoffen wie Kobalt, Nickel, Mangan, Seltenen Erden und natürlich Kupfer. Ein – wie unten erläutert aus verschiedenen Gründen – begrenztes Angebot trifft auf permanent ansteigenden Bedarf. Dieser Umstand könnte in der Preiskurve noch stärkere Auswirkungen zeigen als der eben erwähnte China-Boom.

Tatsächlich, so hat es die Internationale Energieagentur ausgerechnet, müsste sich das Marktangebot an den genannten kritischen „grünen“ Metallen noch in dieser Dekade versiebenfachen, um dem Klimaziel Genüge zu tun.

Zweifel am Superzyklus

Die Nachfrage nach Rohstoffen war zuletzt – vor allem durch chinesische Abnehmer- insgesamt hoch. Das betrifft nicht nur Kupfer, sondern auch Eisenerz, Palladium und sogar Holz – Materialien, die etwa von der Bauwirtschaft (zum Beispiel für die Herstellung von Stahl) nachgefragt werden. Agrarrohstoffe sind ebenfalls im Aufwärtstrend.

Allerdings gibt es auch Experten, die damit zögern, angesichts der Entwicklungen von einem „Superzyklus“ zu sprechen. Ihrer Meinung nach müsste der Trend bei sämtlichen Rohstoffen zu beobachten sein. Das ist allerdings nicht der Fall: Erdöl beispielsweise wird immer noch von den Produktionskürzungen ab April bestimmt, und auch der Preis für Eisenerz ist gefallen, seit China versucht, unkontrollierte Preisentwicklungen zu deckeln.

Manche Analysten wie Ric Deverell vom Investmentbankhaus Macquarie glauben, dass es sich bei den aktuellen Preisbewegungen im Rohstoffsektor nicht um einen Superzyklus, sondern nur um eine zyklische, durch Impulse aufgeladene Erholung im Vorfeld einer Rezession handelt.

Kupfer weiterhin im Bullenmarkt

Betrachtet man Kupfer (und sonstige Rohstoffe für „grüne“ Technik) isoliert, kann man allerdings durchaus von einem starken Zyklus ausgehen, der lange Zeit andauern wird. Am Markt sollten sich die globalen Umwelt-Investitionen und speziell die Nachfrage nach Kupfer somit weit stärker bemerkbar machen als der wirtschaftliche Aufstieg einer einzelnen Nation.

Kurz gesagt: Kupfer hat fraglos das Potenzial für einen solchen Zyklus, kalkuliert man alle gegebenen Rahmenbedingungen ein.

Die Rolle des Kupfers bei der „Rettung des Klimas“

Zahlreiche Technologien, die mit den Bereichen Energiespeicherung, Stromerzeugung aus regenerativen Quellen und Elektromobilität zusammenhängen, sind die Kupfer-Hauptverbraucher. Bedeutende Einsatzfelder sind Windkraftanlagen, Elektroautos– und natürlich die Peripherie der „Stromtankstellen“, denn die Energie muss schließlich via leitendes Kabel auch zur Ladesäule gelangen.

Ein Elektrofahrzeug enthält in der Tat fünfmal so viel Kupfer (nämlich zwischen 60 und 83 Kilo) wie ein Verbrenner. Eine Windturbine mit einer Leistung von drei Megawatt bringt es auf ansehnliche 4,7 Tonnen Kupfer. Schwer vorzustellen, wo all das Metallmaterial, das die grüne Revolution fordert, in so enormen Mengen herkommen soll.

Wie müsste sich Kupferproduktion entwickeln?

Unmittelbar und ganz kurzfristig ist zwar noch nicht mit einem dramatischen Ausfall in der Kupfer-Lieferkette zu rechnen – aber das Problem rückt näher. Es gibt derzeit schlicht nicht genug neue Kupferprojekte in der angemessenen Größenordnung, um den Kupfer-Gap aufzufangen. Zwar sind für die nahe Zukunft Minenentwicklungen, etwa „Quellaveco“ in Peru (Anglo American PLC) oder „Kamoa-Kakula“ (Demokratische Republik Kongo) in den Startlöchern. Speziell „Kamoa Kakula“, ein Joint Venture zwischen Ivanhoe Mines, Zijin Mining und der Regierung der Demokratischen Republik Kongo, soll eines Tages eine beachtliche Jahresproduktion aufbringen, die fünf Prozent des Bedarfs von China decken könnte. Ansonsten sieht es mager aus in punkto Newcomer-Produzenten.

Das war zwischen 2011 und 2012, als Kupfer schon einmal eine vergleichbare Preisentwicklung zeigte, noch etwas anders aus. Damals gab es einige Projekte, die sich aber alle verzögerten und für die hohe Investitionen getätigt werden mussten.

Warum wird das Kupfer knapp?

Bis ein Kupferprojekt von der Exploration bis zur Produktion entwickelt ist, vergehen bis zu zehn Jahre, und auch das nur, wenn alles planmäßig läuft und zum Beispiel alle behördlichen Genehmigungen vorliegen. Eine solche Entwicklung lässt sich auch mit viel Geld kaum beschleunigen.

Gut möglich also, dass die Bergbauindustrie den richtigen Zeitpunkt, in ein neues Projekt einzusteigen, bereits verschlafen hat. Lange Unterinvestitionen in die Kupferbranche rächen sich nun. Die letzte größere Mineneröffnung war „Las Bambas“ (Minerals and Metals Group (MMG)) in Peru im Jahr 2016.

Angebotsspitze im Kupfermarkt erreicht?

Paradox: Seit etwa sieben Jahren drosseln die großen Kupferproduzenten also ihre Investitionen in neue Projekte, obwohl die Nachfrage steigt. Dies ist immer noch eine Folge eines damals einsetzenden Abschwungs an den Rohstoffmärkten, der viele Bergbauunternehmen nachhaltig wirtschaftlich geschädigt hatte.

Die Branche hatte in der letzten Hochphase zudem insgesamt viele Fehlinvestitionen in überteuerte Geschäfte getätigt und ehrgeizige Projekte in den Sand gesetzt. Daraufhin wurden branchenweit Ausgaben reduziert und eher Dividenden an die Aktionäre ausgezahlt, statt in neues Wachstum und Projekte zu investieren, die eine lange Vorlaufzeit benötigen.

Bergbauunternehmen sind oftmals nicht bereit oder in der Lage, neue Kupferprojekte auf den Weg zu bringen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Projekte ist zu volatil und entzieht sich zum Teil der Kontrolle der Unternehmen. Die Folgen daraus werden nun spürbar.

Sicher, neue Projekte sind riskant. So können innenpolitische Entwicklungen – etwa Veränderungen der Steuerverhältnisse in so klassischen Bergbauländern wie Chile oder Peru – die Voraussetzungen für Investitionen in neue Bergbauprojekte erheblich erschweren. Ist kein verlässliches Fundament gegeben, schreckt dies von Einsätzen ab.

Einige Zahlen: Investitionen in Bergbau und Verhüttung waren 2020 um die Hälfte niedriger als beim Höchststand im Jahr 2012 (damals 220 Milliarden USD). Im selben Zeitraum sanken die Explorationsausgaben von 35,7 Milliarden auf nur noch zirka zehn Milliarden USD.

Sterbende Minen, fehlender „Nachwuchs“

Ein weiteres Problem ist der Zustand der bestehenden Minen. Diese erreichen nach und nach das Ende ihrer Betriebszeit und die Gehalte des geförderten Erzes sinken. Das ist besonders in Chile ein Problem. Der Branchengigant Codelco beispielsweise muss dort bis zum Ende des Jahrzehnts 35 Milliarden USD aufbringen, um seine Jahresproduktion (um die 1,6 Millionen Tonnen) auf konstantem Niveau zu halten.

Laut Berechnungen von Goldman-Sachs könnte sich aus alldem schon bis 2030 eine Versorgungslücke von 8,2 Millionen Tonnen ergeben.

Quelle: Oroco Resource Corp. Unterdessen steigt der Preis

2020 betrug die globale Produktion von raffiniertem Kupfer 23,5 Millionen Tonnen. Der Kupferpreis hatte sich im vergangenen Jahr fast verdoppelt und erreichte kürzlich einen Rekordwert von 10.500 USD pro Tonne.

Zu diesem aktuellen Aufwärtstrend beim Kupfer tragen die immer noch starke Nachfrage aus China und die Wirtschaftserholung nach der COVID-19-Krise in Europa und den USA bei. Ivan Glasenberg, Ex-Chef bei Glencore, hatte in einem Kommentar gegenüber der Financial Times errechnet, dass der Kupfer-Rohstoffpreis um weitere 50 Prozent anziehen müsste, um die prognostizierte Nachfrage durch die Klimaneutralität zu decken. Er kommt dabei auf eine Preismarke von 15.000 USD, die nötig wäre, um Investitionen auch in etwas „komplizierteren” Gebieten der Welt zu fördern.

Das nämlich kommt bei den neuen Kupferprojekten noch hinzu: nicht überall sind neue Bergbauprojekte in sicheren politischen Verhältnissen und unter positiv eingestellte Jurisdiktionen wie Kanada oder Mexiko möglich. Robert Friedland von Ivanhoe Mines begann vor einem Vierteljahrhundert inmitten eines Krieges mit der Exploration von Kupfer in der Demokratischen Republik Kongo– Rahmenbedingungen, die sich wohl heute niemand mehr vorstellen mag.



Sparen macht erfinderisch: Aluminium als Kupfer-Konkurrenz 

Angesichts des anstehenden Kupfer-Gaps rückt ein anderes Metall in den Fokus. Schon werden Überlegungen laut, ob sich der verknappende Kupferbestand nicht zumindest in Teilen durch Aluminium als Ersatz abfedern ließe.

Tatsächlich: Durch die Substitution durch Aluminium hatte der Kupfermarkt während des letzten durch China angestoßenen Rohstoff-Superzyklus etwa zwei Prozent (zwischen 400.000 und 500.00 Tonne) verloren, da Abnehmer sich angesichts der damaligen hohen Preise (6.000 USD/ Tonne) dort, wo es machbar war, nach günstigeren Materialien umgesehen haben.

Das Problem dabei: Aluminium hat eine deutlich geringere Leitfähigkeit als Kupfer. Möglicherweise hat das Unternehmen „Tirupati Graphite” nun eine Lösung entwickelt, um dieses materialtechnische Problem zu umgehen: Ein Graphen-Aluminium-Verbundmaterial mit Kupfer-ähnlichen elektrischen Eigenschaften. Dies könnte in Wärme-, Strom- und Antriebssystemen Kupfer möglicherweise ersetzen, befindet sich allerdings noch im Entwicklungsstadium und dürfte noch eine Weile bis zur Marktreife in größerem Maßstab benötigen.

Newcomer springen in die Kupfer-Bresche

So bald wird Kupfer seine Bedeutung also nicht verlieren. Und auch der wichtigste Treiber des aktuellen (Super-)Zyklus, die angestrebte Klimaneutralität, sollte dem Basismetall weiterhin Aufwind an den Rohstoffmärkten verschaffen. Bleibt das Problem der Nachschubsicherung.

Aber auch hier gibt es Hoffnung, denn es befinden sich doch noch neue Projekte in den Startlöchern, die zwar nicht kurzfristig zur Produktionsreife gelangen werden, aber schon heute mit exzellentem Explorationspotenzial begeistern. Damit werden sie, ungeachtet ihres frühen Stadiums, auch für strategische, mittelfristig planende Anleger interessant.

Oroco Resource Corp. – Top-Projekt in Mexiko am Start

Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB) zählt aktuell zu den Outperformern unter den Kupfer-Explorern. Das Unternehmen aus Vancouver ist auf die Erkundung von Mineralgrundstücken in Mexiko spezialisiert. Das Flaggschiff „Santo Tomás“ im nördlichen Mexiko gilt aktuell als eines von nur fünf bedeutenden Explorationsprojekten in seiner Größenordnung. Oroco hält an diesem Weltklasse-Asset 73,2 Prozent Anteil und kann diesen auf 85,5 Prozent durch weitere Investitionen erhöhen. Im Portfolio befindet sich mit „Xochipala“ noch ein zweites Kupferprojekt in Mexiko, das aktuell allerdings nur nachgeordnete Bedeutung hat.

„Santo Tomás“ ist ein Projekt mit ausgesprochen vorteilhafter Lage. Verkehrsanbindungen zu Straße und Schiene, Zugang zu Strom und Wasser und die lokale Verbundenheit mit dem Bergbau, die sowohl die Verfügbarkeit von Arbeitskräften als auch wohlwollende Jurisdiktion einschließt, machen „Santo Tomàs“ besonders attraktiv.

Bedingt durch einen zwischenzeitlich beigelegten Rechtsstreit um Titel waren die Explorationen auf dem Areal längere Zeit ins Stocken geraten. Oroco Resource beginnt nun frisch mit neuen Erkundungen und will als erstes die vorliegende historische Ressource aktualisieren und erweitern. Der entsprechende Report veranschlagte einen Output von 300 Millionen Pfund Kupfer jährlich, basiert jedoch auf den technischen Möglichkeiten seiner Zeit. Daten aus neuen Untersuchungen mit modernen Methoden weisen darauf hin, dass die Kupfervererzung weit größer ist als aus den alten Bohrdaten ersichtlich.

Oroco Resource plant nicht, „Santo Tomás“ selbst zu entwickeln und zur Produktion zu führen. Stattdessen soll das Projekt zum passenden Zeitpunkt an ein daran interessiertes Unternehmen veräußert werden. Wie oben gezeigt, wäre das eine gute Strategie, denn den großen Produzenten fehlt es an geeigneten Lagerstätten. Für die zweite Jahreshälfte 2021 wird aufschlussreicher Newsflow erwartet.

Auch der Aktienkurs von Oroco korreliert mit dem Rohstoff-Aufwärtstrend. Der Schlusskurs lag am Freitag bei 3,24 CAD.

OCO Chart von TradingView Kodiak Copper Corp. – Spannende Perspektiven in Kanada und USA

Kodiak Copper Kodiak Copper (TSX-V: KDK, WKN: A2P2J9) hat seinen Unternehmenssitz in Vancouver und besitzt gleich zwei Kupfer-Projekte, eines in Kanada, das andere in den USA. Beide sind im hundertprozentigen Besitz des Unternehmens, wobei das kanadische Projekt „MPD“ (Kupfer-Gold-Porphyr) bereits ein wenig eingehender exploriert wurde. Zu beiden Projekten liegen historische Daten vor, die Mineralentdeckungen mit Potenzial für große Lagerstätten nachgewiesen hatten. Teck Resources, das größte diversifizierte Bergbauunternehmen Kanadas, ist ein wichtiger Investor in Kodiak Copper.

Das Projekt „MPD“ war erst vor einigen Monaten durch den Zukauf der benachbarten Konzession „Axe“ erweitert worden. Das Gelände im „Quesnel Terrane“ (der wichtigsten geologische Region für Gold und Kupfer in British Columbia) hat nun eine Gesamtfläche von 14.716 Hektar. Am Ziel „Gate“ hatte Kodiak vor einigen Wochen eine Kampagne mit sechs Bohrlöchern mit einer Strecke von 3.711 Metern vollendet; weitere Bohrungen sollen im Jahresverlauf noch intensiviert werden. Ziel ist die Erweiterung der Ressource und die Definition neuer Ziele. Die Auswertung der Bohrkerne steht noch aus und dürfte spannend ausfallen: In „Gate“ war bei historischen Arbeiten bereits eine erhebliche Kupfer-Gold-Vererzung durchteuft worden, die in alle Richtungen offen zu sein scheint.

Zudem hatte Kodiak eine Verlängerung seiner Explorationsgenehmigung für „MPD“ bis zum Jahr 2026 erhalten – reichlich Gelegenheit also, spannende Entdeckungen zu machen.

Auch auf „Mohave“ (Kupfer-Molybdän-Silber-Porphyr) in Arizona sollen die Erkundungen noch dieses Jahr beginnen. Das Gelände dort liegt unweit der Mine „Bagdad“ (Freeport-McMoRan) und zeigt ebenfalls vielversprechendes Potenzial.

Dass Kodiak Copper Corp. vom Rohstoff-Höhenflug mitgezogen wird, zeigt der aktuelle Aktienkurs. Zwar befand sich die Aktie im laufenden Monat mehr oder weniger im Seitwärtshandel, erlebte aber seit Jahresbeginn eine ansehnliche Preissteigerung. Der Schlusskurs lag Freitag (16.06.2021) bei 1,80 CAD.

KDK Chart von TradingView Deep-South Resources – Großes Projekt in Afrika mit Lizenzproblemen?

Dass Investitionen in Explorer durchaus mit Risiken verbunden sind, zeigt wiederum ein Ereignis vergangener Woche bei Deep-South Resources (TSX-V: DSM, WKN: A2DGWF). Das Unternehmen entwickelt das namibische Kupfer-Porphyr Projekt „Haib“, eines der ältesten und größten seiner Art in ganz Afrika.

Wie Deep-South in der Nacht zum Donnerstag bekanntgab, hat das namibische Ministerium für Bergbau und Energie den Antrag des Unternehmens auf eine Verlängerung seiner exklusiven Prospektionslizenz abgelehnt.

Deep-South hat nun ein dringendes Treffen mit dem zuständigen Minister beantragt, um diese Entscheidung zu überprüfen und aufzuheben. In dieses Treffen wurde bereits eingewilligt; es ist für diese Woche angesetzt.

Miningscout hatte hierzu sofort eine ausführliche Eilmeldung veröffentlicht, um Investoren zu informieren: DSM Eilmeldung zur Lizenz.

Es kann durchaus sein, dass es sich um ein großes Missverständnis handelt und sich durch den plötzlichen Kurseinbruch eine Kaufgelegenheit ergibt, dennoch wurde Deep-South Resources im Goldgeldwelt Musterdepot vorübergehend von SPEC BUY auf HOLD heruntergestuft, bis die Unsicherheiten geklärt sind

DSM Chart von TradingView Fazit zu Kupfer

Ob „echter“ Superzyklus oder eigene Phase im Rohstoffsektor: Anleger mit mittel- und langfristig ausgerichteten Strategien haben in der aktuellen Marktlage die Chance, bequem in ins Kupfer-Business einzusteigen.

Wertpapiere von Kupfer-Explorern, auch in Frühstadien sind dabei (aussichtsreiche Ressourcen vorausgesetzt) eine Investition, die spätestens mit der von Fachleuten prognostizierten Versorgungslücke Ertrag bringen sollte. Es wird eine Zeit kommen, in der der Druck auf die Produzenten, neue Materialquellen aufzutun, zu einer passablen Wertsteigerung führen sollte. Noch lässt sich bei den Junioren und Smallcaps-Akteuren so manches Schnäppchen machen, das im Wert heranreifen sollte.

Die Explorer mit ihren noch weitgehend unterentwickelten, aber nachgewiesener Weise „gehaltvollen“ Mineralschätzen sind hochmotiviert und treiben Ihre Arbeiten zur Erforschung neuer Ziele und Definition der Mineralressourcen mit Nachdruck an. Der lukrative Rohstoffkurs beflügelt zu neuen Entdeckungen.

Dieser Artikel ist erstmalig am 21.06.2021 auf www.goldgeldwelt.de erschienen unter dem Titel: „Kupfer im Superzyklus: Investment Chancen durch Versorgungslücke.

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