HelloFresh: Chance von 97 Prozent p.a.



09:20 27.07.21

von Ingmar Königshofen - 27.07.2021, 09:00 Uhr

Die Aktie von HelloFresh gehört zu den Pandemie-Gewinnern. Kochboxen kamen groß in Mode mit Beginn der Corona-Krise. Auf Sicht der kommenden Monate aber könnte die Aktie des Kochboxen-Unternehmens eher seitwärts tendieren. Mit einem Inline-Optionsschein auf HelloFresh kann man davon profitieren.

HelloFresh ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Kochboxen. Im dritten Quartal 2020 habe man 162 Mio. Mahlzeiten an etwa 5 Mio. Kunden verkauft. Gerade in der Pandemie entdeckten einige die Sache mit den Kochboxen. Diese werden schließlich bequem und sicher nach Hause geliefert. Inwiefern Kochboxen aber auch nach der Pandemie noch geordert werden, ist durchaus fraglich. Fakt ist aber wohl: In den vergangenen Tagen profitierte die Aktie von HelloFresh von den zunehmenden Sorgen, dass die Delta-Variante des Corona-Virus erneut zu Schließungen und Einschränkungen führen könnte.

Börsenwert von fast 15 Mrd. Euro

Mit einem für 2022 geschätzten Gewinnvielfachen von 36 scheint die Aktie von HelloFresh teuer. Eine Marktkapitalisierung von fast 15 Mrd. Euro scheint zudem übertrieben. Denn damit wird das Kochboxen-Unternehmen an der Börse ebenso bewertet wie beispielsweise der weltweit tätige Baustoff-Konzern HeidelbergCement. Aus charttechnischer Sicht stellt das aktuelle Allzeithoch bei 89,10 Euro eine wichtige Widerstandsmarke dar. Unterstützend könnte hingegen die 200-Tage-Linie wirken. Der bei Anlegern vielbeachtete gleitende Durchschnitt verläuft aktuell bei 65,74 Euro.

Fazit

Mit einem Inline-Optionsschein auf die HelloFresh-Aktie (WKN SF2Q8P) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die HelloFresh-Aktie bis einschließlich 17.12.2021 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 60,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 115,00 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 26. Juli 2021 um 17.55 Uhr (Briefkurs 7,16 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 40 Prozent entsprechen. Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls die HelloFresh-Aktie unter die Marke von 65 Euro fällt oder über die psychologisch bedeutsame Marke von 100 Euro klettern kann, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden.

HelloFresh (in Euro) Tendenz:
Chart Aktien Merck (Quelle: www.tradesignalonline.com)
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 89,10 Euro (Allzeithoch)
Unterstützungen: 65,74 Euro (200-Tage-Linie)
Inline-Optionsschein auf HelloFresh (Stand: 26.07.2021, 17.55 Uhr)
Strategie für seitwärts gerichtete Kurse
WKN: SF2Q8P
Typ: Inline-Optionsschein
akt. Kurs: 7,06/7,16 Euro
Emittent: Société Générale
untere KO-Schwelle: 60,00 Euro
Basiswert: HelloFresh
obere KO-Schwelle: 115,00 Euro
akt. Kurs Basiswert: 84,14 Euro
Laufzeit: 17.12.2021
Kursziel: 10,00 Euro



Kurschance: + 40,1% (97% p.a.)
Quelle: Société Générale


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Über den Autor
 
Autor: S. Feuerstein S. Feuerstein,
Hebelzertifikate-Trader

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Hebelzertifikate-Traders (www.hebelzertifikate-trader.de) und Herausgeber des Strategie-Traders (www.strategie-trader.de). In beiden Briefen steht das Trading mit Derivaten im Vordergrund, wobei alle Trades jeweils am Vortag angekündigt werden und beim Hebelzertifikate-Trader in einem Echtgeld-Musterdepot real gehandelt werden.

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