Apple Long: 60 Prozent-Chance!



10:54 02.08.21

Apple präsentierte am 27 Juli exzellente Zahlen, wobei das einzige Manko die Chipknappheit in der i-Phone-Produktion darstellt. Der Output könnte also mittelfristig noch höher sein, wie sich auch der Aktienkurs wieder aus der Seitwärtskonsolidierung nach oben entwickeln wird.

An den Börsen ist "Big Tech" längst Weltspitze. Apple und Microsoft werden jeweils mit sagenhaften zwei Billionen Dollar bewertet. Auf Sicht von drei Jahren hat sich der Kurs von Apple verdoppelt, auf Sicht von zehn Jahren verzehnfacht. Und Apple hat im vergangenen Quartal so viel Geld wie früher nur im Weihnachtsgeschäft gemacht. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 81,4 Milliarden Dollar hoch. Unterm Strich blieb ein Gewinn von gut 21,7 Milliarden Dollar übrig. Dies entspricht einem Zuwachs von 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Für das laufende Vierteljahr stellte Apple erneut zweistelliges Wachstum in Aussicht. Gebremst werden kann dieser Erfolgslauf nur von der Knappheit im Chipsektor.
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Zum Chart
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Nach der Veröffentlichung der exzellenten Zahlen am 27. Juli 2021 zum Q3 reagierte der Markt trotzdem verhalten. Kurzfristig schein es, dass die Tech-Party ein Ende hat, nachdem Amazon und Pinterest die Wallstreet vergangene Woche enttäuschten. Der Kursverlust am 27. und 28. Juli ist mit 3,41 Prozent überschaubar. Doch der Kursverlauf bildet immer noch einen intakten Aufwärtstrend aus, in dessen Mitte eine kurze Seitwärtskonsolidierung platzgreift. Schon weit vor der Veröffentlichung der Q3 Zahlen haben die Marktteilnehmer den Kurs von der unteren Begrenzung des Trends auf das aktuelle Niveau gehievt, was einem Zugewinn von 20 Prozent entspricht. Der Kurs hat sichtlich Mühe, das am 25. Januar 2021 erreichte partielle Hoch bei 150 US-Dollar auch im Juli nachhaltig zu übertreffen. Doch auch die Chipknappheit, welche die Stückzahlen beim i-Phone drückt, sollte bald Geschichte sein. Bei Apple sollte mittelfristig klar eine Long-Positionierung mit dem Ziel bei 162,31 das Mittel der Wahl sein.

Apple Inc. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/AppleTradingsLong11.png

(Quelle: www.tradesignalonline.com)

 

Wichtige Chartmarken

Widerstände:

150,01 // 159,73 US-Dollar

Unterstützungen:

140,87 // 124,23 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Apple-Aktie bis auf 162,31 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN HR4ZZU) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 28 % und dem Ziel bei 162,31 US-Dollar (1,50 Euro beim Optionsschein) bis zum 30. September 2021 ist eine Rendite von rund 60 % zu erzielen. Sinkt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 134,35 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von rund 52 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,14 zu 1, wenn bei 134,35 US-Dollar (0,45 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse

https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

WKN:

HR4ZZU

Typ:

Call-Optionsschein

akt. Kurs:

0,94 – 0,95 Euro

Emittent:

UniCredit

Basispreis:

157,00 US-Dollar

Basiswert:

Apple Inc.

akt. Kurs Basiswert:

145,86 US-Dollar

Laufzeit:

14.06.2022

Kursziel:

1,50 Euro

Omega:

5,69

Kurschance:

+ 60 Prozent

Quelle: UniCredit

 

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
boerse-daily.de

Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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