Snap Aktie – Quartalszahlen belasten sogar Facebook



13:31 22.10.21

Die Snap-Aktie stürzte gestern im späten Handel ab, nachdem das Social-Networking-Unternehmen ein enttäuschendes Umsatzwachstum und eine Prognose veröffentlicht hatte, die hinter den Schätzungen zurückblieb. Die Muttergesellschaft von Snapchat sagte, dass die Werbeeinnahmen durch Apples Tracking-Änderung für Werbung in mobilen Apps stärker als erwartet beeinträchtigt wurden.

Snap Aktie stürzt ab

Die Snap Aktien fielen daraufhin um 23 % auf 58,58 USD.  Auch die anderen Social-Media Unternehmen wie Facebook und Twitter fielen nach der Meldung um jeweils 5 %. Beide Unternehmen werden in den nächsten Tagen ebenfalls ihre Quartalszahlen veröffentlichen und Anleger scheinen auch hier eine negative Entwicklung vorwegzunehmen.

Snap machte für den Fehlbetrag zum Teil Änderungen bei Werbe-Tracking-Praktiken von Apple verantwortlich, die es schwieriger machen, das Verhalten der Verbraucher über Apps und Websites hinweg zu verfolgen.

„Unser Werbegeschäft wurde durch Änderungen im iOS-Werbetracking gestört, die von Apple im Juni und Juli auf breiter Front eingeführt wurden", so das Unternehmen in einer Stellungnahme. "

Snap fügte hinzu, dass Apples Änderungen "viele der Industrienormen und Verhaltensweisen der Werbetreibenden auf den Kopf gestellt haben, die in den letzten zehn Jahren auf IDFA, Apples eindeutiger Gerätekennung für Werbung, aufgebaut wurden, die nun eine doppelte Zustimmung der Nutzer erfordert, um direkt darauf zugreifen zu können."

Snap Zahlen zusammengefasst


Für das Quartal (Q3) verzeichnete Snap:

a) einen Umsatz von 1,067 Milliarden US-Dollar was einem Anstieg von 57 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und unter der Unternehmensprognose von 1,07 Milliarden USD bis 1,085 Milliarden USD liegt.

b) Das bereinigte Ebitda (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) betrug 118 Millionen USD und lag damit am oberen Ende der Prognosespanne von 117 bis 120 Millionen USD.

c) Auf Non-GAAP-Basis verdiente das Unternehmen im Quartal 17 Cents pro Aktie und übertraf damit den Konsens der Börse von 8 Cents pro Aktie.

d) Das Unternehmen gab an, dass es die Zahl der durchschnittlichen täglichen Nutzer im Quartal um mehr als 20 % auf 306 Millionen steigern konnte.

Für das 4. Quartal rechnet Snap mit:

a) einen Umsatz von 1,165 bis 1,205 Mrd. US-Dollar, was deutlich unter der Konsensprognose der Wall Street von 1,36 Milliarden USD liegt.

b) ein bereinigtes Ebitda für das vierte Quartal zwischen 135 und 175 Millionen USD.

c) Snap machte für den Fehlschlag zum Teil Änderungen in Apples Werbe-Tracking-Praktiken verantwortlich, die es schwieriger machen, das Kundenverhalten über Apps und Websites hinweg zu verfolgen.

Fazit:

Das Unternehmen hat das 3. Quartal übertroffen, aber die Schätzung für Q4 hat die Analystenschätzung für SNAP verfehlt.

Mögliche Implikationen für das 4. Quartal:

Wie die Zahlen und Wachstumsraten zeigen, ist Snap auf einem guten Weg und verzeichnet weiterhin ein stark wachsendes Geschäft. Durch die im Vorhinein hohen Erwartungen für das 4.Quartal ist die Aktie kurzfristig unter Druck. Das positive ist aber, dass die Katze nun aber aus dem Sack ist und Snap die Möglichkeit hat, im 4.Quartal bei jetzt niedrigeren Erwartungen bei ähnlich starkem Geschäftsverlauf die Wall Street positiv zu überraschen. Die nächsten Quartalszahlen werden dann im Januar vorgestellt, wobei der genau Termin noch bekannt gegeben wird.

Wie könnte es für die Snap Aktie weitergehen?

Mit dem drohenden großen Gap-Down zur heutigen Eröffnung kommt es in der Snap Aktie vor allem darauf an den Bereich zwischen 61,10 und 55,90 USD zu verteidigen. Gelingt dieses Unterfangen, könnte der Aufwärtstrend in den nächsten Wochen direkt fortgesetzt werden. Dann sind sogar Anstiege in Richtung 83 und 93 USD möglich. Fällt die Snap Aktie dagegen nachhaltig unter 55,90 USD droht ein weiterer Abverkauf in Richtung des März-Tiefs bei 47,46 USD. Würde auch dieses Tief brechen droht sogar ein Re-Test der 39,10 USD Marke.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 22.10.21

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