Tech-Aktien und Bitcoin können weiter fallen



14:53 01.06.22

Börsen-Experte Jens Rabe ist davon überzeugt, dass der Abwärtstrend weiter anhalten wird. Er betont, Tech-Aktien seien in vielen Fällen erheblich überbewertet worden und dies korrigiere sich jetzt. Obwohl einige Tech-Aktien bereits 70 Prozent ihres Höchstwerts verloren haben, warnt er daher hoffnungsvolle Schnäppchenjäger, in der jetzigen Marktlage nicht oder nur vorsichtig zu investieren. Schlimmstenfalls, so der Experte, drohen empfindliche Verluste. Weiterhin besteht in einem derartigen Markt die Gefahr, dass Aktienposten komplett wegbrechen und Anleger ihre Investition kosten.

Selbiges gilt auch für den Bitcoin und andere Kryptowährungen sowie für NFTs, weiß der Börsen-Experte Jens Rabe. Zwar räumt er ein, gerade der Bitcoin werde den aktuellen Crash mit hoher Wahrscheinlichkeit überstehen und wieder im Kurs steigen – jedoch sieht der Experte auch hier den Abwärtstrend noch lange nicht als beendet. Er erwartet im Falle des Bitcoins sogar weitere Preisstürze von bis zu 50 Prozent des aktuellen Werts.

Im Bärenmarkt einen kühlen Kopf bewahren

Anlegern rät er deshalb, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Marktlage im Auge zu behalten, bevor sie sich für Investitionen entscheiden. So handelt es sich bei der aktuellen Lage definitiv um einen Bärenmarkt – einen Markt, in dem weitere Wertverluste zu erwarten sind.

Keine Angst – Anleger verpassen nichts

Jens Rabe betont zudem, die FOMO, also "Fear of missing out", die am Aktienmarkt weitverbreitete Angst, etwas zu verpassen, sei in der aktuellen Situation völlig fehl am Platz. So kommt es in einem Bärenmarkt immer wieder zu Gegenbewegungen, die für einen kurzzeitigen, manchmal heftigen Anstieg der Kurse sorgen, allerdings stellen diese kein einwandfreies Zeichen dar, dass der Markt sich erholt oder gar in einen Bullenmarkt übergeht.

Die Marktsituation im Gesamtkontext betrachten

Vielmehr sollten Investoren und solche, die es werden wollen, den aktuellen Bärenmarkt auch im Kontext der wirtschaftspolitischen Lage betrachten. Um die Inflation einzudämmen, haben die Notenbanken der EU und der USA bereits damit begonnen, die Menge an Kapital zu verringern, die sich im Umlauf befindet. Dies, erklärt der Experte, drängt auch Anleger dazu, weniger in den Aktienmarkt zu investieren. Solange die Inflation nicht unter Kontrolle ist und die Notenbanken nicht von diesem Kurs abrücken, warnt er deshalb vor vermeintlichen Schnäppchen.

Dauerhafter Erfolg kommt nur durch klare Finanzkonzepte



Stattdessen legt er Anlegern nahe, diese Gelegenheit zu nutzen, um ihre eigene Strategie zu überprüfen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei nicht nur auf den reinen Erfolgen liegen, vielmehr müsse geklärt werden, auf welche Faktoren diese zurückzuführen sind, betont Börsen-Experte Jens Rabe. So stellen reine Glückstreffer in seinen Augen keine langfristige Erfolgsstrategie dar. An deren Stelle empfiehlt er Anlegern, gerne auch mit der Unterstützung eines Experten ein strukturiertes Finanzkonzept zu entwickeln, das messbare Erfolge liefert.


Über Jens Rabe:

Jens Rabe ist der Gründer und Geschäftsführer der Rabe Unternehmensgruppe. Gemeinsam mit seinem Team hilft er Unternehmern, Selbstständigen und leitenden Angestellten zu einem regelmäßigen Einkommen an der Börse. Weitere Informationen unter: www jensrabe de

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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.



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