DAX im Schlepptau der Wall Street weiter über 13.000 Punkten



17:29 24.06.22

Zalando-Prognosesenkung sollte lieber keine Schule machen

Dass der Online-Modehändler Zalando seine Jahresziele heute einkassiert, sollte vor der bald beginnenden Berichtssaison am besten nicht allzu viele Nachahmer finden. Denn Zalando könnte heute stellvertretend für die gesamte Wirtschaft die Hoffnung der Investoren auf eine am Ende doch noch zu verhindernde Rezession zu Grabe getragen haben. Und auch wenn an der Wall Street heute zur Abwechslung mal fast alle Aktienkurse dunkelgrün aufleuchten und damit den Deutschen Aktienindex nach oben ziehen, hält sich der Markt nur wegen der Tatsache, dass sich solche Prognosesenkungen noch stark in Grenzen halten, über der Marke von 13.000 Punkten.
 
Die Vorstände der großen Unternehmen müssen allerdings anerkennen, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld maßgeblich eingetrübt hat. Fegt nun vor oder in der Berichtssaison eine Welle an Gewinnwarnungen über die Börse hinweg, könnte eine Rezession der Unternehmensgewinne bevorstehen, die ähnlich dramatisch ausfällt wie auf der anderen Seite der Anstieg der Preise. Da dieser der höchste und rasanteste seit Jahrzehnten ist, könnte dies auch für die weitere Entwicklung der Unternehmensgewinne gelten. Den Lackmustest dafür wird die Berichtssaison liefern. 
 
Sollte der DAX in den kommenden Tagen die 13.000er Marke aufgeben müssen, steht ein Test des Tiefs von Anfang März bei 12.432 Punkten an. Bricht dies, droht ein Rutsch bis auf 11.300 und darunter sogar 9.058 Punkten. Diese Ziele lassen sich charttechnisch aus dem Trendwendeprozess ableiten, der sich vom Allzeithoch im November vergangenen Jahres bei 16.299 bis zum Abverkauf bei Kriegsbeginn Mitte Februar 2022 ausgebildet hat. 
 


Ob es allerdings dazu kommt, ist offen. Die Antwort darauf werden die Unternehmen und ihre Vorstände mit den jetzt verfügbaren Informationen von der Geldpolitik, der Inflation und auch der Sicherheit der Gasversorgung in den kommenden Wochen geben. Die anstehende Berichtssaison könnte somit zu einer Art Offenbarungseid werden.


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