102-Prozent-Chance mit Fresenius Medical Care



08:41 10.01.19

Angetrieben von einer positiven Analystenstimme nach einer Investorenkonferenz stand die Aktie von Fresenius Medical Care am Mittwoch im DAX an der Spitze. Mit einem Mini Future Long auf die Aktie von Fresenius Medical Care könnte sich eine Trend-Chance von 102 Prozent ergeben.

Zur Wochenmitte gehörte die Aktie von Medizintechnikanbieter Fresenius Medical Care zu den größten Gewinnern im DAX. Obwohl die Aktie gestern um 3,7 Prozent stieg, befindet sich sie noch immer um mehr als 50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 93,70 Euro. Bis vor kurzem war die Aktie technisch angeschlagen, doch das Anfang Januar erreichte Tief bei 55,44 Euro könnte die Wende bedeuten. Entsprechend befindet sich dort ein wichtiger Support für die FMC-Aktie, der sich zum Platzieren eines Stoppkurses eignen kann.

Fresenius Medical Care ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Dialysetechnik zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. Der Konzern wartet derzeit auf die Verfügung der US-Kartellbehörde zur Übernahme von NxStage Medical. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Dialysegeräte sowie weitere Produkte für einen Einsatz in der Heimdialyse und der Intensivmedizin. Die Transaktion soll Anfang 2019 abgeschlossen sein.

In der Mehrheit positiv äußerten sich die Analysten zuletzt zur Aktie von Fresenius Medical Care. In ihrer aktuellen Studie bestätigten die Analysten von JP Morgan nach einer Investorenveranstaltung ihr Kursziel von 83,20 Euro und halten die Aktie weiterhin auf Übergewichten. Auf der hauseigenen Healthcare Conference habe er den Eindruck gewonnen, dass der vorläufige Ausblick des Dialyse-Anbieters für 2019 noch Luft nach oben habe, schrieb der zuständige Analyst am Dienstag. Das trieb die Aktie zur Wochenmitte an.

Aus technischer Sicht generierte der MACD durch Kreuzen der Signallinie nach oben ebenfalls ein Long-Signal. Auf dem aktuellen Niveau um 60 Euro können auch fundamentale Gründe für die Aktie sprechen. Mit einem für das laufende Jahr geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,7 (KGV19e) erscheint die FMC-Aktie nicht als zu teuer bewertet. Die Dividendenrendite von 2,1 Prozent kann zumindest als solide bezeichnet werden. Nächster Termin ist der 20. Februar. Dann legt der Konzern seine Zahlen zum vierten Quartal 2018 vor.

FMC (Tageschart in Euro) Tendenz:
FMC (Wochenchart in Euro)
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 60,88 // 64,54 // 75,90 // 84,52
Unterstützungen: 55,44

Mit einem Open End Turbo Long (WKN UX7QR9) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden FMC-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt 36,6. Der Einstieg in die spekulative Idee bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an und könnte im Basiswert bei 54,70 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,66 Euro. Ein Ziel nach oben könnte sich auf weitere Sicht um 83,20 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser spekulativen Idee beträgt somit 4 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: UX7QR9
Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,22 - 2,23 Euro
Emittent: UBS
Basispreis: 38,2319 Euro
Basiswert: FMC
KO-Schwelle: 38,2319 Euro
akt. Kurs Basiswert: 60,32 Euro
Laufzeit: Open end
Kursziel: 4,51 Euro
Hebel: 2,7
Kurschance: + 102 Prozent
Quelle: UBS



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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
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Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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