Andritz Aktie: Drei Linien für Sanitex in Kongo

Andritz baut sein Hygienegeschäft in zwei Wachstumsmärkten aus. Der Maschinenbauer hat einen Auftrag aus der Demokratischen Republik Kongo erhalten und zugleich einen Folgeauftrag in China verbucht. Für den Konzern ist das mehr als nur ein einzelner Projekterfolg. Es zeigt, dass die Nachfrage nach spezialisierten Produktionslösungen weiter trägt.
Drei Linien für Kinshasa
In der Demokratischen Republik Kongo liefert Andritz drei Produktionslinien für das Werk von Sanitex in Maluku bei Kinshasa. Zwei davon dienen der Herstellung von Babywindeln, eine weitere produziert Damenhygieneprodukte. Zum Paket gehören auch die Verpackungsmaschinen sowie die Installation und Inbetriebnahme vor Ort.
Der Auftrag wurde im dritten Quartal 2025 in die Bücher genommen. Die neue Fertigung soll im dritten Quartal 2026 anlaufen. Das ist ein klassisches Projektgeschäft mit längeren Vorlaufzeiten. Genau dort spielt Andritz seine technische Breite aus.
Folgeauftrag aus China
Parallel dazu meldet Andritz einen weiteren Schritt im Segment nachhaltiger Hygieneprodukte. Dalian Ruiguang bestellt eine zusätzliche Wetlace™-Produktionslinie. Die Anlage fertigt spülbare Tücher auf Zellstoffbasis, die biologisch abbaubar sind und internationalen Standards entsprechen.
Für den Kunden ist es bereits die dritte Anlage dieser Art seit 2014. Mit der neuen Linie steigt die jährliche Kapazität auf 40.000 Tonnen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2026 verbucht.
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Solides Projektbild
Beide Aufträge passen in ein klares Muster. Andritz gewinnt dort Geschäft, wo Basisbedarf und Nachhaltigkeit zusammenkommen. In Afrika geht es um Hygieneprodukte für einen wachsenden Markt. In China steht eine umweltfreundlichere Produktlösung im Fokus.
Der Börsenkurs spiegelt die stabile Tendenz nur teilweise wider. Die Aktie notiert bei 74,00 Euro und hat seit Jahresanfang 10,86 Prozent zugelegt. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Plus bei 18,68 Prozent. Auffällig ist aber auch der hohe RSI von 87,6. Das deutet auf einen stark gelaufenen Titel hin.
Für Andritz zählt nun vor allem der Zeitplan: Kinshasa soll im dritten Quartal 2026 anlaufen, die chinesische Linie Ende 2026. Wenn beide Projekte sauber umgesetzt werden, bleibt das Hygienegeschäft ein belastbarer Baustein im Portfolio des Konzerns.
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