Anthropic: $1 Trillion Bewertung erreicht
Der KI-Entwickler Anthropic erreicht auf dem Sekundärmarkt eine Bewertung von rund einer Billion US-Dollar und vertieft seine strategische Partnerschaft mit Amazon durch Investitionen in Milliardenhöhe.

Kurz zusammengefasst
- Bewertung von etwa einer Billion US-Dollar erreicht
- Massive Investitionen von Amazon in Milliardenhöhe
- Umsatz verdreifacht sich auf über 30 Milliarden Dollar
- Langfristige Bindung an AWS-Infrastruktur geplant
Auf den Sekundärmärkten verschieben sich die Machtverhältnisse der KI-Branche. Anthropic erreicht eine Bewertung von rund einer Billion US-Dollar. Damit zieht das Unternehmen an seinem größten Rivalen OpenAI vorbei.
Der annualisierte Umsatz sprang zuletzt auf über 30 Milliarden US-Dollar. Das entspricht mehr als einer Verdreifachung seit Ende 2025. Die Folge: Investoren greifen auf Plattformen wie Forge Global massiv zu. Ein Wachstumsfonds suchte kürzlich Positionen zu einer Bewertung von 1,05 Billionen US-Dollar.
Milliardenpakt mit Amazon
Parallel dazu vertieft Anthropic seine Partnerschaft mit Amazon. Der Tech-Konzern investiert sofort fünf Milliarden US-Dollar. Wenn das Unternehmen bestimmte kommerzielle Ziele erreicht, fließen weitere 20 Milliarden US-Dollar. Im Gegenzug bindet sich der KI-Entwickler langfristig. Anthropic will in den nächsten zehn Jahren einen dreistelligen Milliardenbetrag in die AWS-Infrastruktur stecken.
Dieser Deal sichert dem Unternehmen gewaltige Rechenleistung. Bis zu fünf Gigawatt Kapazität stehen für das Training der Claude-Modelle bereit. Dabei nutzt Anthropic die speziellen Trainium- und Graviton-Chips von Amazon. Ab 2027 integriert das Team zusätzlich neue Prozessoren. Diese stammen aus einer Kooperation zwischen Alphabet und Broadcom.
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Expansion und Preistests
Das operative Geschäft wächst im gleichen Takt. In London baut das Unternehmen ein neues Zentrum für hunderte Beschäftigte auf. Die Kundenbasis liefert ein solides Fundament. Mehr als 100.000 Kunden nutzen Claude über die AWS-Plattform. Hinzu kommen über 1.000 Großkunden mit siebenstelligen Jahresumsätzen.
Derweil testet das Management neue Preismodelle. Im April entfernte Anthropic das Werkzeug „Claude Code“ probeweise aus dem Pro-Tarif. Das betraf etwa zwei Prozent der neuen Abonnenten. Die Maßnahme reagiert auf ein verändertes Nutzungsverhalten. Bestehende Kunden behalten ihre Funktionen uneingeschränkt.
Die Tests zeigen die aktuelle Priorität des Managements. Anthropic passt seine Preisstruktur an die steigende Nachfrage nach komplexen KI-Aufgaben an. Mit der gesicherten Infrastruktur im Rücken positioniert sich das Unternehmen direkt für die nächste Skalierungsphase.
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