Antimony Resources Aktie: 36% Antimon aus Main Zone
Antimony Resources meldet Antimon-Werte von bis zu 36 Prozent, doch die Aktie verliert weiter an Wert. Das Unternehmen plant nun massive Bohrungen.

Kurz zusammengefasst
- Bohrkernanalysen zeigen bis zu 36% Antimon
- Explorationsprogramm wird auf 18.000 Meter ausgeweitet
- Aktie fällt um fast sieben Prozent
- Erste Ressourcenschätzung für Bald Hill in Vorbereitung
Antimony Resources meldet extrem hohe Erzgehalte aus dem Bald Hill Projekt. Die Bohrkernanalysen zeigen Antimon-Werte von bis zu 36 Prozent. Das ist ein operativer Erfolg. An der Börse verpufft die Nachricht völlig. Die Aktie verliert weiter an Boden und notiert aktuell bei 0,39 Euro.
Expansion im Hauptgebiet
Die jüngsten Resultate stammen aus der sogenannten Main Zone. Dort stieß das Unternehmen auf eine Mineralisierung mit einer Mächtigkeit von 13,2 Metern. Das Management weitet das Explorationsprogramm nun massiv aus. In den kommenden Monaten sind Bohrungen über 18.000 Meter geplant. Das Ziel: Die bekannte Erzzone soll nach Norden, Süden und in die Tiefe wachsen.
Parallel dazu rücken neue Bereiche in den Fokus. Antimony Resources untersucht aktuell die Zonen Marcus, BH Central und BH South. Allein im zentralen Abschnitt haben die Geologen bereits 1.500 Meter gebohrt. Sie wollen damit Mineralisierungen bestätigen, die zuvor an der Oberfläche entdeckt wurden. CEO Jim Atkinson sieht sich bestätigt. Die Entdeckung mehrerer Erzzonen beweist für ihn das enorme Potenzial des gesamten Areals.
Der Weg zur ersten Schätzung
Das Unternehmen bereitet aktuell die erste offizielle Ressourcenschätzung für Bald Hill vor. Dafür hat das Team ein massives Bohrprogramm absolviert. Ein technischer Bericht skizzierte zuvor ein konzeptionelles Ziel von rund 2,7 Millionen Tonnen Erz. Das Timing für den Aufbau einer Produktion passt. Die USA und die EU stufen Antimon als kritischen Rohstoff ein. Der globale Markt leidet unter strukturellen Engpässen und starken Preisschwankungen. Antimony Resources will diese Lücke als nordamerikanischer Produzent füllen.
Am Aktienmarkt spiegelt sich dieser operative Optimismus derzeit nicht wider. Die Papiere gaben am Freitag um fast sieben Prozent nach. Auf Sicht eines Monats steht ein Minus von rund 25 Prozent auf der Kurstafel. Der Kurs ist weit vom 52-Wochen-Hoch bei 1,05 Euro entfernt.
Dennoch bleibt das langfristige Bild extrem stark. Wer vor einem Jahr einstieg, blickt immer noch auf einen Gewinn von knapp 500 Prozent. Die Aktie notiert aktuell unter ihrer 200-Tage-Linie. Die nächsten Impulse liefert das laufende Sommer-Bohrprogramm.
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