Antimony Resources Aktie: Countdown zur Wahrheit!
Antimony Resources meldet Rekordfunde in Kanada. Die Aktie erholt sich, doch die entscheidende Ressourcenschätzung steht noch aus.

Kurz zusammengefasst
- Aktie steigt um 15,8 Prozent
- Rekordfunde von Antimon und Gold
- Offizielle Ressourcenschätzung steht bevor
- Geopolitische Faktoren stützen Antimonpreis
Antimony Resources meldet spektakuläre Mineralfunde in Kanada. Anleger greifen wieder zu. Die Aktie kletterte in den vergangenen sieben Tagen um 15,8 Prozent auf 0,41 Euro. Damit meldet sich der Explorer nach einem harten Absturz zurück.
Im Bald Hill Projekt in New Brunswick laufen die Bohrer auf Hochtouren. Das Management meldet Rekordfunde in der zentralen Zone. Stichproben lieferten beeindruckende Gehalte von bis zu 20,5 Prozent Antimon und 4,72 Gramm Gold pro Tonne. Bereits Ende Juni bestätigten Bohrkernanalysen der Hauptzone eine Goldmineralisierung. Hier lag der Durchschnitt bei 1,14 Gramm pro Tonne. In der Spitze maßen die Geologen 1,88 Gramm über eine Länge von knapp fünf Metern.
Trotz der Erholung bleibt die Lage angespannt. Der aktuelle Kurs liegt gut 61 Prozent unter dem Jahreshoch vom März. Der Markt sucht nach handfester Substanz.
Reichen die Rekordfunde für eine offizielle Ressource?
Lokale Spitzenwerte garantieren keinen wirtschaftlichen Abbau. Die kommenden Monate entscheiden über den wahren Wert des Unternehmens. Gutachter der SRK Consultants erstellen derzeit die erste offizielle Ressourcenschätzung nach dem Standard NI 43-101.
Das Ziel: Kann das Unternehmen ein Volumen von 2,7 Millionen Tonnen nachweisen? Nur eine solche Größenordnung rechtfertigt die aktuelle Marktkapitalisierung von knapp 47 Millionen Euro.
Bull-Szenario: Geopolitik stützt den Kurs
Ein strukturelles Defizit treibt den Antimonmarkt an. Das Metall ist für Rüstungsgüter und Solaranlagen unverzichtbar. China dominiert den Sektor historisch. Peking hat die Exportlizenzen für militärische Nutzungen streng limitiert. Diese Auflagen gelten voraussichtlich bis mindestens November 2026.
Die Folge: Der Antimonpreis hält sich stabil bei rund 51,80 US-Dollar pro Kilogramm.
In diesem Umfeld bieten die kanadischen Funde enormes Potenzial. Gold als Nebenprodukt senkt die künftigen Produktionskosten deutlich. Technisch sieht die Aktie ebenfalls interessant aus. Der Relative-Stärke-Index liegt bei entspannten 46,8 Punkten. Der Titel ist also nicht überkauft.
Nutzt das Unternehmen seine KI-gestützte Datenbank erfolgreich, könnten weitere hochgradige Zonen folgen. Ein Ausbruch in Richtung der 50-Tage-Linie bei 0,50 Euro wäre dann ein realistisches Szenario. Seit Jahresbeginn steht ohnehin ein Plus von fast 26 Prozent auf der Anzeigetafel.
Bären-Szenario: Spekulative Stichproben und harte Widerstände
Dennoch mahnt die Charttechnik zur Vorsicht. Die Aktie notiert gut elf Prozent unter der wichtigen 200-Tage-Linie von 0,46 Euro. Dieser Durchschnitt wirkt in Abwärtstrends oft als massiver Deckel. Scheitert der Kurs an dieser Marke, droht ein klassischer Fehlausbruch.
Eine extreme 30-Tage-Volatilität von fast 108 Prozent unterstreicht das spekulative Risiko. Die jüngsten Funde stammen teilweise aus isolierten Grabenstichproben. Diese Werte spiegeln selten den Durchschnitt einer gesamten Lagerstätte wider.
Verfehlt die kommende SRK-Schätzung das Zielvolumen von 2,7 Millionen Tonnen, droht ein brutaler Abverkauf. Ein Rückfall auf das 52-Wochen-Tief bei 0,07 Euro rückt dann in greifbare Nähe. Ein Monatsverlust von 13 Prozent verdeutlicht die anhaltende Verwundbarkeit der Aktie.
Ausblick: Termine und charttechnische Hürden
Die Marke von 0,46 Euro entscheidet über die kurzfristige Richtung. Bricht der Kurs nachhaltig darüber aus, rückt das nächste Level bei 0,50 Euro in den Fokus. Bleibt die Aktie darunter, behalten die Verkäufer die Oberhand.
Fundamentale Klarheit bringt das dritte Quartal 2026. Dann veröffentlicht das Management die offizielle NI 43-101 Ressourcenschätzung. Ein weiterer Termin steht laut unbestätigten Berichten bereits am 23. Juli 2026 an.
Der Quartalsbericht liefert dann frische Zahlen zu den Barreserven. Die Kosten für das laufende 25.000-Meter-Bohrprogramm belasten die Kasse. Bislang glänzt das Unternehmen mit einer starken Eigenkapitalquote von 95,7 Prozent. Hält dieser Puffer in der teuren Evaluierungsphase, sinkt das Verwässerungsrisiko für Aktionäre erheblich.
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