Antimony Resources Aktie: Erstbewertung rückt näher
Das Unternehmen hat SRK Consultants mit der ersten offiziellen Mineralressourcenschätzung für sein kanadisches Antimon-Projekt beauftragt. Die Aktie erreichte daraufhin ein neues Allzeithoch.

Kurz zusammengefasst
- Beauftragung von SRK Consultants für Ressourcenschätzung
- Aktienkurs steigt auf neues Allzeithoch
- Bohrprogramm soll im April abgeschlossen werden
- Geopolitische Frist treibt Projektentwicklung an
Antimony Resources hat einen entscheidenden Schritt in Richtung seiner ersten offiziellen Mineralressourcenschätzung gemacht — und der Kurs quittierte die Nachricht mit einem neuen Allzeithoch. Am 17. März 2026 bestätigte das kanadische Unternehmen, dass das Beratungsunternehmen SRK Consultants aus Toronto mit der Ressourcenschätzung für das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick beauftragt wurde. Die Aktie stieg daraufhin um mehr als 10 % auf C$1,59 und erreichte damit eine Marktkapitalisierung von knapp C$150 Millionen.
Bohrprogramm auf der Zielgeraden
Grundlage der Schätzung ist ein laufendes 10.000-Meter-Definitionsbohrprogramm in der Main Zone des Projekts. Drei Bohrgeräte arbeiten derzeit vor Ort — rund 5.000 Meter sind bereits abgeschlossen. Die verbleibenden Bohrungen sollen im April fertiggestellt werden, die finalen Analyseergebnisse werden drei bis vier Wochen danach erwartet.
Das Ziel ist eine Bohrdichte von etwa 50 Metern zwischen den Schnittpunkten, um Geologen ausreichend Sicherheit über die Kontinuität der Mineralisierung zu geben. Parallel dazu entsteht ein dynamisches 3D-Mineralisierungsmodell, das mit jedem neuen Bohrergebnis aktualisiert wird.
Die Wahl von SRK ist dabei kein Zufall: Das Unternehmen hat kürzlich die Ressourcenschätzung für das benachbarte Beaverbrook-Vorkommen in Neufundland durchgeführt und kennt damit die spezifischen geologischen Gegebenheiten der atlantischen Antimonvorkommen Kanadas aus erster Hand.
Geopolitischer Druck als Treiber
Die Dimensionen des Bald-Hill-Projekts sind beachtlich. Die Main Zone erstreckt sich über 700 Meter Länge und mindestens 350 Meter Tiefe, mit Mineralisierungsbreiten von durchschnittlich 3 bis 4 Metern und Gehalten von 3 % bis 4 % Antimon. Ein technischer Bericht von JPL Geoservices aus dem Jahr 2025 deutete auf ein konzeptionelles Potenzial von knapp 28 Millionen Tonnen hin — eine Zahl, die das Unternehmen selbst als noch nicht durch ausreichende Exploration bestätigt einstuft.
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Hinter dem Zeitdruck steht ein konkretes geopolitisches Datum: China hat sein Exportverbot für Antimon und andere kritische Rohstoffe in die USA bis zum 27. November 2026 ausgesetzt. Läuft diese Frist ab, ohne dass alternative Lieferketten aufgebaut sind, steht die stark importabhängige US-Versorgung vor einem ernsthaften Problem. Kanadische Projekte wie Bald Hill gewinnen dadurch strategisch an Gewicht.
Wachsender Markt, knappe Alternativen
Die Nachfrageseite stützt die Perspektive zusätzlich. Antimon ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Photovoltaikglas — ein reifer Ersatzstoff fehlt bislang. Im Verteidigungsbereich macht Antimon knapp 20 % der globalen Nachfrage aus, Tendenz steigend. Der weltweite Antimonmarkt wurde 2025 auf 2,5 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll laut Research Nester bis 2035 auf 4,7 Milliarden US-Dollar wachsen.
Mit dem Abschluss der Bohrarbeiten Ende April und den darauffolgenden Laborergebnissen rückt die erste offizielle Ressourcenschätzung für Bald Hill in greifbare Nähe — und damit ein Meilenstein, der das Projekt fundamental neu bewertbar machen würde.
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