Apex Critical Metals rückt 2026 ein Projekt in den Mittelpunkt, das für den weiteren Kursweg entscheidend werden dürfte: das Rift Rare Earth Project in Nebraska. Nach mehreren operativen Meilensteinen im Januar geht es jetzt weniger um Ankündigungen – und mehr um saubere Umsetzung im Feld. Denn am Ende wird nicht die Story bezahlt, sondern das Bohr-Ergebnis.
Rift-Projekt: Darauf schaut der Markt jetzt
Heute gab es keine neuen Pflichtmeldungen oder Unternehmens-News. Entsprechend bleibt die Aufmerksamkeit auf dem laufenden Phase-I-Bohrprogramm. Am 26. Januar bestätigte das Unternehmen, dass das erste Bohrgerät im Elk Creek Carbonatite Complex mobilisiert wurde.
Was Anleger kurzfristig konkret suchen, sind greifbare Fortschritte aus dem Programm:
– Operative Updates: Bestätigung, dass Bohrkerne gewonnen werden – inklusive erster Sichtprüfungen der geologischen Strukturen.
– Zeitplan für Labordaten: Analyseergebnisse brauchen typischerweise Wochen. Entscheidend ist daher, wann das Unternehmen den Erwartungsrahmen für die ersten Assays konkretisiert. Frühere Aussagen deuteten auf erste Daten in der ersten Jahreshälfte 2026 hin.
– Zweites Bohrgerät: Im Plan ist die mögliche Ankunft eines zweiten Rigs, um die Prüfung des 850-Meter-Ziels zu beschleunigen. Kommt es dazu, wäre das vor allem ein Signal für Tempo in der Umsetzung.
Eine Frage steht dabei im Raum: Wie schnell kann Apex aus Bohrmetern verwertbare Daten machen? Genau daran wird sich die kurzfristige Wahrnehmung des Projekts messen lassen.
Vom Vorlauf zur Bewährungsprobe
Die laufende Kampagne markiert den Übergang von Vorbereitungsarbeit zu echter Untergrundprüfung. Ziel ist es, historische Mineralisierung früherer Betreiber zu testen und im Idealfall zu erweitern.
Wichtige Eckpunkte, die im Januar gesetzt wurden:
– Bohrpartner: Boart Longyear
– Umfang: rund 8.000 Meter in 10 bis 15 Bohrlöchern
– Genehmigungen: Explorations-Permits aus Nebraska lagen bereits seit 5. Januar vor
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Damit sind die organisatorischen Hürden zunächst aus dem Weg. Jetzt zählt vor allem die Qualität der Ausführung – und anschließend die Datenlage.
Finanzierung und Sektor-Rückenwind
Für das Programm kommt Apex aus einer Kapitalerhöhung von Ende 2025 mit Rückenwind: Rund 10 Mio. US-Dollar brutto flossen dem Unternehmen zu. Das Geld soll die Arbeiten in Nebraska sowie Aktivitäten in Kanada abdecken.
Auch das Umfeld spielt mit. Kritische Mineralien bleiben gefragt, weil Nordamerika Lieferketten für Seltene Erden (REEs) und Niobium stärker im eigenen Einflussbereich sehen will. Der Standort Nebraska passt damit in eine Region, die für US-Strategien zu kritischen Rohstoffen an Bedeutung gewinnt.
Zwar gibt es daneben weitere Projekte in Kanada (u.a. Cap in British Columbia und Lac Le Moyne in Quebec). Doch der kurzfristige Impuls hängt laut aktueller Lage klar am US-Bohrprogramm.
Zum Wochenstart zeigt der Kurs nach oben und liegt bei 1,75 Euro nach 1,62 Euro am Freitag – kurzfristig bleibt das Papier aber volatil, was gut zur „datengetriebenen“ Phase eines Explorationsprogramms passt.
In den kommenden Wochen dürfte es deshalb vor allem auf zwei Dinge ankommen: regelmäßige operative Fortschrittsmeldungen aus Nebraska und ein belastbarer Zeitplan, wann die ersten Laborergebnisse aus dem Phase-I-Programm kommuniziert werden.
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