Apex Critical Metals treibt seine Strategie auf zwei Kontinenten gleichzeitig voran. In den USA rückt ein seltene-Erden-Projekt in die Umsetzungsphase, in Kanada wächst ein Niobium-Fund deutlich über die ersten Erwartungen hinaus. Für ein Explorationsunternehmen im Frühstadium ist das eine Kombination, die Aufmerksamkeit erzeugt – doch wie konkret sind die nächsten Schritte?
Rift-Projekt in Nebraska: Von der Planung ins Bohren
Mit der erteilten Explorationsgenehmigung für das Rift Rare Earth Project in Nebraska ist eine zentrale Hürde genommen. Die zuständige Behörde für Wasser, Energie und Umwelt hat die Erlaubnis für Bohrarbeiten im Elk Creek Carbonatite Complex erteilt. Damit kann das Unternehmen seine erste Bohrkampagne am US-Flaggschiffprojekt starten.
Das Projektgebiet umfasst derzeit rund 3.500 Acres im Südosten Nebraskas. Historische Bohrungen früherer Betreiber – Molycorp (1973–1986) und Quantum Rare Earth Developments (2010–2011) – hatten dort bereits außergewöhnlich hohe Gehalte an Seltenen Erden nachgewiesen:
- 155,5 Meter mit 2,70 % REO, einschließlich 54,9 Meter mit 3,30 % REO (Bohrloch EC-93)
- 236,2 Meter mit 2,10 % REO, einschließlich 68,2 Meter mit 3,32 % REO (Bohrloch NEC11-004)
Diese Daten liefern die Grundlage für das aktuelle Bohrprogramm. Die Vorbereitungen laufen nach Unternehmensangaben zügig: Dienstleisterverträge werden finalisiert, Bohrgeräte und Zeitpläne gesichert, und Bohrziele anhand historischer Daten und geologischer Modellierung weiter präzisiert. Der Start der Bohrungen ist für die erste Hälfte des ersten Quartals 2026 vorgesehen.
Cap-Projekt in Kanada: Größeres System als gedacht
Parallel dazu meldet das Unternehmen Fortschritte beim Cap Critical Minerals Project in British Columbia. Die Explorationsarbeiten 2025 deuten auf ein deutlich breiteres mineralisiertes Intervall hin als zunächst angenommen.
Das Entdeckungsbohrloch CAP25-006 weist nun 124,5 Meter mit 0,27 % Nb₂O₅ aus, darin ein hochgradiger Abschnitt von 10 Metern mit 1,08 % Nb₂O₅. Die Niobium-Zone ist sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe offen, was klare Ansatzpunkte für weitere Bohrungen im Jahr 2026 liefert.
Mehrere Rohstoffe, ein Komplex
Das Cap-Projekt zeigt Potenzial für mehrere kritische Rohstoffe in einem einzigen System:
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- Niobium – wichtig für hochfeste Stähle und Anwendungen im Batterie- und Technologiebereich
- Phosphat – zentraler Bestandteil von Düngemitteln
- Seltene Erden – essenziell für Elektronik, Energiewende-Technologien und Verteidigungssysteme
Geophysikalische Messungen deuten zudem auf eine große verdeckte magnetische Anomalie hin. Das spricht dafür, dass der zugrunde liegende Karbonatit-Komplex deutlich über die bislang getesteten Bereiche hinausreichen könnte.
Finanzierung und Marktdaten: Spielraum für 2026
Zur Absicherung der Explorationspläne hat Apex Critical Metals am 30. Oktober 2025 eine nicht vermittelte Privatplatzierung über 10 Mio. CAD abgeschlossen. Es wurden 4.000.000 Einheiten zu 2,50 CAD je Einheit ausgegeben. Die Barmittel belaufen sich damit auf rund 14,76 Mio. CAD und bieten eine solide Grundlage für die Aktivitäten auf beiden Projekten.
Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 153 Mio. CAD. Die Aktie hat seit Jahresbeginn um 17,47 % zugelegt. Gemessen an einem 52-Wochen-Handelsspanne zwischen 0,33 und 3,63 CAD sowie einer Beta von 1,65 bleibt der Titel klar im spekulativen Bereich. Nach den jüngsten Meldungen hat sich der Kurs in dieser Woche weiter gefestigt und liegt mit aktuell 1,69 Euro spürbar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,48 Euro.
Strategie 2026: Zwei Projekte, ein Ziel
Für 2026 verfolgt Apex Critical Metals einen klar strukturierten Doppelansatz:
Rift-Projekt (Nebraska):
Voll finanziertes Bohrprogramm zur Bestätigung und Erweiterung der historischen hochgradigen Seltene-Erden-Abschnitte. Ein im Dezember 2025 durchgeführtes erneutes Logging und Re-Sampling historischer Bohrkerne hat prioritäre Ziele definiert.Cap-Projekt (British Columbia):
Step-out-Bohrungen rund um die Niobium-Entdeckung CAP25-006 sowie erste Tests der neu identifizierten magnetischen Anomalie. Ziel ist es, Größe und Geometrie des Karbonatit-Systems besser zu erfassen.
Die Kombination aus genehmigtem Bohrstart in den USA, einem wachsenden Niobium-System in Kanada und gesicherter Finanzierung schafft für das kommende Jahr einen klaren Fahrplan: Entscheidend wird nun, ob die anstehenden Bohrkampagnen im ersten Halbjahr 2026 die historische Datenlage bestätigen und in ein belastbares Ressourcenbild überführen.
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