Apple-Aktie: Die unsichtbare Grenze!
Der Technologieriese verzeichnete ein Kursplus von 1,2% und durchbricht zaghaft den Abwärtstrend, während gleichzeitig neue Herausforderungen durch EU-Richtlinien entstehen.

Kurz zusammengefasst
- Leicht positive Kursentwicklung über 215 USD
- 200-Tage-Linie als nächster Widerstand
- EU fordert mehr Systemkompatibilität
- Transparenzanforderungen bei Produktentwicklung
Am Mittwoch hat sich etwas charttechnisch Bedeutsames bei der Aktie von Apple getan:
Ein erster zaghafter bullischer Ausbruch
Die gestrige Handelssitzung in New York endete für Apple positiv. Ein Kursplus von +1,2% und ein Schlusskurs von 215,24 USD standen zu Buche. Was positiv auffällt: Die Aktie hat einen ersten, wenn auch sehr zaghaften, bullischen Ausbruch aus dem Abwärtstrend unternommen. Leider konnten die Höchstkurse des Tages nicht gehalten werden. Aber zumindest ist das ein leicht bullisches Zeichen.
Erstes Potenzial wäre begrenzt
Sollte sich dieser bullische Ausbruchsversuch konkretisieren, wäre das so entstehende Potential aber zumindest im ersten Schritt recht eng begrenzt. Denn bereits bei rund 226 USD wartet die 200-Tage-Linie. Die ehemalige Unterstützung durch diese wichtige Durchschnittslinie fungiert nun als Widerstand. Ob diese dann auch überwunden wird, bleibt abzuwarten. Das hängt neben der Apple-Aktie direkt auch vom gesamten US-Markt ab. Denn selbst eine hervorragende Aktie tut sich schwer, wenn der Gesamtmarkt eher nach unten tendiert.
Und ein wenig EU-Ärger gibt es auch
Als wenn die Probleme mit der sich immer weiter verzögernden neuen KI Apple nicht schon genug belasten würde. Von Seiten der EU baut sich weiterer Druck auf das US-Unternehmen auf. Die EU-Kommission will die durch konkrete Maßnahmen sicherstellen, dass vernetzte Geräte von Drittanbietern besser mit iOS arbeiten können. Zudem soll der Entwicklungsprozess für iPhone- und iPad-Funktionen transparenter werden. Das ist für Apple unerfreulich, bedeutet ein Eingreifen der EU-Kommission in der Regel zusätzliche Kosten. Auch die zusätzliche Transparenz bei der Entwicklung findet in der Regel bei den betroffenen Unternehmen wenig positive Resonanz. Schließlich möchte niemand Geschäftsgeheimnisse veröffentlichen.
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