Der Tech-Riese Apple steht gleich an zwei Fronten unter Beschuss – und die Märkte reagieren nervös. Während in Europa die EU-Kommission über mögliche Strafzahlungen wegen unzureichender Anpassungen an die Digital Markets Act (DMA) entscheidet, rollt in den USA eine Sammelklage wegen angeblicher Falschaussagen zu KI-Funktionen auf das Unternehmen zu.
Machtpoker mit der EU eskaliert
Apple hat zwar jüngst Änderungen an seinen App-Store-Richtlinien vorgenommen – darunter die Möglichkeit für Entwickler, auf alternative Zahlungsmethoden zu verlinken und eine gestaffelte Core Technology Fee. Doch ob diese Zugänge ausreichen, um die EU-Regulierungsbehörden zu besänftigen, bleibt offen. Die Kommission könnte bereits seit dem 27. Juni tägliche Strafzahlungen verhängen, sollte sie die Anpassungen als unzureichend bewerten. Apple kündigte unterdessen an, gegen eine mögliche Entscheidung in Berufung zu gehen.
KI-Debakel beschäftigt US-Gerichte
Parallel zieht in den USA eine Sammelklage weitere Kreise: Anleger werfen Apple vor, den Zeitplan für KI-Funktionen im kommenden iPhone 16 bewusst beschönigt zu haben. Die Klage behauptet, die angekündigten Features seien technisch unrealistisch – was potenziell massive Auswirkungen auf die Verkaufszahlen hätte.
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Analysten skeptisch nach WWDC
Die jüngste Worldwide Developers Conference (WWDC) hinterließ bei vielen Beobachtern einen faden Beigeschmack. "Apple hat alle Zutaten, um in der KI-Ära zu dominieren – aber es fehlt an Dringlichkeit und klarer Führung", kommentierte ein ehemaliger Ingenieur von Nokia und Tesla. Die Aktie, die seit Jahresanfang bereits über 27% verloren hat, spiegelt diese Enttäuschung wider.
Immerhin ein Lichtblick: Der neue Kinofilm "F1" von Apple Studios startete erfolgreich und könnte zum bislang größten Kassenschlager des Unternehmens werden. Doch für Anleger dürfte entscheidender sein, ob Apple die regulatorischen und technologischen Stürme meistern kann.
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