Der Tech-Gigant aus Cupertino kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig. Während die Chipproduktion zur Engpassfrage wird, steigen die Kosten für Speicherkomponenten dramatisch an. Gleichzeitig sorgt eine überraschende KI-Partnerschaft für Stirnrunzeln bei Investoren.
TSMC am Limit: Wenn der größte Kunde warten muss
Die Situation bei Auftragsfertiger TSMC spitzt sich zu. Der KI-Boom treibt die Nachfrage nach Halbleitern auf neue Rekordniveaus – und Apple muss plötzlich um seinen Chipnachschub bangen. Jahrelang galt der iPhone-Hersteller als wichtigster Kunde des taiwanesischen Konzerns. Doch diese privilegierte Stellung gerät unter Druck, während TSMC seine Kapazitäten bis an die Grenzen ausreizt.
Besonders brisant: Die explodierenden Preise für Speicherchips setzen der gesamten Smartphone-Industrie zu. Was Speicherproduzenten jubeln lässt, wird für Apple zum Margenproblem. Analysten von Mizuho Securities und Bank of America warnen bereits vor anhaltendem Preisdruck, solange die KI-Nachfrage die Märkte dominiert.
Google übernimmt die KI-Kontrolle?
Der Deal kam überraschend: Apple integriert Googles KI-Modell Gemini direkt ins eigene System. Siri und weitere Funktionen werden damit aufgerüstet – aber zu welchem Preis? Die Zusammenarbeit mit dem Rivalen stellt Apples Strategie der Eigenständigkeit fundamental infrage. An den Börsen verschiebt sich die Macht spürbar zugunsten von Google, mit potenziell milliardenschweren Folgen für beide Seiten.
Bedeutet diese Abhängigkeit das Ende der Apple-eigenen KI-Ambitionen? Oder ist es ein kluger Schachzug, um Zeit zu gewinnen?
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Apple Card wechselt den Besitzer
Das Geschäft mit der Apple-Kreditkarte geht an JPMorgan Chase – ein weiterer Baustein, der Apples Finanzstrategie verändert. Goldman Sachs, bisheriger Partner, löste im vierten Quartal Rückstellungen von fast 2,1 Milliarden Dollar auf. Der Gewinn der Investmentbank schoss dadurch auf 4,4 Milliarden Dollar hoch, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.
Für Goldman endet damit ein kostspieliger Ausflug ins Privatkundengeschäft. JPMorgan übernimmt Kredite im Wert von 2,5 Milliarden Dollar – und musste im Gegenzug die Risikovorsorge aufstocken. Die Goldman-Sachs-Aktie kletterte zwischenzeitlich um 3,88 Prozent auf 968,90 Dollar.
Die Quartalsividende steigt um 50 Cent auf 4,50 Dollar je Aktie. Im Aktienhandel erzielte Goldman einen Rekordwert von 4,3 Milliarden Dollar Umsatz – ein Plus von 25 Prozent und mehr als jede Wall-Street-Bank je in einem Quartal erreichte.
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