Der iPhone-Konzern verliert einen weiteren Schlüsselmitarbeiter an die Konkurrenz. Ruoming Pang, bislang verantwortlich für Apples zentrale KI-Modelle, wechselt zu Meta – und das zu einem Millionen-Gehalt. Ein herber Rückschlag für Tim Cooks KI-Ambitionen.
Meta-Chef Mark Zuckerberg lockte den erfahrenen KI-Ingenieur mit einem jährlichen Gehalt in Millionenhöhe zu seinen neu gegründeten Superintelligence Labs. Dort soll Pang dabei helfen, eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, die menschliches Denkvermögen erreicht oder sogar übertrifft. Geleitet wird die Abteilung von Alexandr Wang, dem ehemaligen Chef von Scale AI.
Die Abwerbung ist Teil einer aggressiven Rekrutierungsstrategie von Meta. Der Konzern nimmt derzeit enorme Summen in die Hand, um sich im KI-Rennen strategisch zu positionieren und Experten von der Konkurrenz abzuwerben. Für Apple bedeutet dies einen weiteren Dämpfer in einem Bereich, der als entscheidend für die Zukunft des Unternehmens gilt.
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Aktien reagieren verhalten
Die Märkte zeigten sich von der Personalie zunächst unbeeindruckt. Die Meta-Aktie legte nachbörslich marginale 0,03 Prozent auf 718,60 US-Dollar zu, während Apple um 0,40 Prozent auf 209,10 US-Dollar nachgab.
Interessant ist die Jahresperformance: Meta konnte bereits 22,67 Prozent zulegen, während Apple mit einem Minus von 16,16 Prozent zu den Verlierern zählt. Ein Analyst machte bereits deutlich, warum er Tesla und Apple aus seinem Portfolio geworfen hat – die Magnificent Seven scheinen ihren Glanz zu verlieren.
Wachsende Zweifel an der KI-Strategie
Der Abgang von Pang ist symptomatisch für Apples Probleme im KI-Bereich. Während Konkurrenten wie Meta, Google und OpenAI mit spektakulären Durchbrüchen Schlagzeilen machen, wirkt der Konzern aus Cupertino zunehmend abgehängt. Die jüngsten Entwicklungen dürften diese Wahrnehmung weiter verstärken.
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