Apple Aktie: Intel Foundry als möglicher Chip-Partner
Apple bestätigt Dividendenkontinuität und erwägt Chip-Fertigung durch Intel. Analysten sehen Potenzial, während KI-Investitionen steigen.

Kurz zusammengefasst
- Dividende steigt auf 0,27 Dollar
- Aktienrückkauf über 100 Milliarden Dollar
- Intel als möglicher Chip-Produzent
- F+E-Ausgaben um 34 Prozent erhöht
Apple verbindet zwei sehr unterschiedliche Botschaften: solide Ausschüttungen an die Aktionäre und einen möglichen größeren Schritt in der Chipfertigung. Das hält den Konzern für Anleger spannend. Denn hinter der ruhigen Dividendenroutine steckt ein Strategiewechsel, der den Hardware-Riesen längerfristig prägen könnte.
Dividende bleibt auf Kurs
Apple hat die jüngste Quartalsdividende von 0,26 Dollar je Aktie ausgezahlt. Der Konzern hält damit seine Serie jährlicher Erhöhungen seit 14 Jahren am Leben. Für die nächste Runde hat der Vorstand bereits eine Anhebung auf 0,27 Dollar je Aktie vorgesehen.
Parallel dazu signalisiert Apple weiter Kapitalstärke. Der Konzern hat zudem ein Aktienrückkaufprogramm über 100 Milliarden Dollar autorisiert. Das unterstreicht, dass der Konzern Investitionen und Ausschüttungen weiter eng verzahnt.
Intel als möglicher Chip-Partner
Für mehr Bewegung sorgt die Aussicht auf eine frühere, noch nicht konkretisierte Vereinbarung mit Intel. Im Raum steht, dass Intels Foundry-Sparte künftig Chips für Apple fertigen könnte. Produktdetails sind weiter offen.
Bank of America sieht darin eine interessante Chance für Intel. Die Bank verweist darauf, dass ein solcher Auftrag eine große Marktgelegenheit öffnen und zusätzliche Erlöse bringen könnte. Der Intel-Titel reagierte deutlich positiver auf die Berichte als Apple selbst.
Die Apple-Aktie legte in den vergangenen Sitzungen nur moderat zu. Seit Mitte April hat sie zwar spürbar Boden gutgemacht, bleibt mit 248,65 Euro aber knapp unter ihrem jüngsten Höchststand von 249,20 Euro. Über 30 Tage liegt das Plus bei 12,51 Prozent.
Mehr Geld für KI und neue Führung
Die operative Basis liefert weiter Rückenwind. Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 111,2 Milliarden Dollar. Getragen wurde das vor allem von starken iPhone-Verkäufen und einem Rekord im Dienstleistungsgeschäft.
Hinzu kommt: Apple hat die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 34 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar erhöht. Das passt zur stärkeren Ausrichtung auf KI-fähige Hardware. Der Markt dürfte deshalb besonders genau auf die nächsten Produktevents in diesem Jahr schauen.
Auch an der Spitze zeichnet sich ein Wechsel ab. Tim Cook soll im September 2026 in die Rolle des Executive Chairman wechseln. John Ternus, derzeit verantwortlich für das Hardware-Geschäft, soll dann den Posten des CEO übernehmen.
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