Apple Aktie: Investitionsstrategien überprüft

Trotz jüngster Verluste bewerten Analysten von Evercore und Goldman Sachs den Apple-Kurs als attraktiven Einstiegspunkt vor den Quartalszahlen am 29. Januar.

Kurz zusammengefasst:
  • Evercore ISI setzt Apple auf Tactical Outperform-Liste
  • Goldman Sachs bekräftigt Kaufempfehlung trotz Kursrückgang
  • Quartalsumsatz könnte 140,5 Milliarden US-Dollar erreichen
  • Charttechnisch testet Aktie wichtige Unterstützungszonen

Die Apple-Aktie befindet sich in einer schwierigen Marktphase und verzeichnete zuletzt eine mehrwöchige Verlustserie. Doch während der Kurs schwächelt, stellen sich einige Experten an der Wall Street gegen die pessimistische Stimmung. Kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen sehen Analysten in dem Rücksetzer keine Warnung, sondern eine potenzielle Einstiegsgelegenheit.

Optimismus vor den Zahlen

Trotz der jüngsten Kursverluste hat die Investmentbank Evercore ISI den Tech-Giganten auf ihre „Tactical Outperform“-Liste gesetzt. Die Experten begründen dies mit einer robusten Nachfrage nach dem iPhone 17 und erwarten für das am 29. Januar anstehende Quartalsergebnis einen Umsatz von rund 140,5 Milliarden US-Dollar – ein Wert, der über den allgemeinen Konsensschätzungen liegt. Auch Goldman Sachs bekräftigte die Kaufempfehlung und wertet den aktuellen Kursrückgang als attraktiven Einstiegspunkt vor einer möglichen Erholung.

Apple

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Marktbeobachter führen die aktuelle Schwäche der Aktie weniger auf unternehmensspezifische Probleme, sondern auf eine breitere Sektor-Rotation zurück. Kapital fließt derzeit verstärkt aus wachstumsstarken Technologiewerten in zyklische Sektoren und das Gesundheitswesen ab.

Gegenwind durch Speicherkosten

Allerdings gibt es auch vorsichtigere Stimmen bezüglich der Profitabilität. Die Citigroup senkte ihr Kursziel leicht auf 315 US-Dollar, hält aber prinzipiell an der Kaufempfehlung fest. Als Grund nannten die Analysten die explodierenden Kosten für DRAM-Speicherchips. Die Preise für diese Komponente haben sich seit Oktober aufgrund der massiven Nachfrage aus dem KI-Rechenzentrums-Sektor mehr als verdoppelt, was die Margen im Hardware-Geschäft belasten könnte.

Strategisch wichtig bleibt die bestätigte Partnerschaft mit Google zur Integration des Gemini-Modells. Dieser Schritt entkräftet die Kritik an Apples bisherigem Tempo bei der KI-Entwicklung und könnte helfen, den kostspieligen Ausbau eigener Speicher-Infrastruktur zu umgehen.

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Der Blick auf den 29. Januar

Am kommenden Donnerstag öffnet Apple die Bücher für das wichtige Weihnachtsquartal. Neben dem Umsatz und Gewinn werden Anleger besonders auf folgende Faktoren achten:

  • China-Geschäft: Hier konnte Apple zuletzt mit einem Auslieferungswachstum von 28 Prozent die Marktführerschaft zurückerobern.
  • Services: Das Dienstleistungsgeschäft gilt weiterhin als zentraler Treiber für die Margen.
  • Zölle: Das Unternehmen hat Kosten in Höhe von rund 1,4 Milliarden US-Dollar durch Zölle offengelegt, deren Auswirkung auf das Ergebnis genau geprüft wird.

Charttechnik und Ausblick

Charttechnisch testet die Aktie derzeit wichtige Unterstützungszonen nahe dem Oktobertief. Ein nachhaltiger Rutsch unter den Bereich von 241 bis 245 US-Dollar könnte weitere Verkäufe auslösen, während erst eine Rückeroberung der 261-US-Dollar-Marke als technisches Entspannungssignal gewertet würde.

Mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 290 US-Dollar sehen Analysten derzeit ein Aufwärtspotenzial von etwa 17 Prozent. Die kurzfristige Richtung dürfte jedoch maßgeblich von den Quartalszahlen am 29. Januar abhängen, bevor am 24. Februar die Jahreshauptversammlung weitere Einblicke in die langfristige Strategie des Managements geben wird.

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