Apple hat in dieser Woche sieben neue Produkte vorgestellt – verteilt über drei Tage. Die Hardware-Offensive kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Während andere Tech-Konzerne wegen ihrer KI-Ausgaben unter Druck stehen, setzt Apple auf eine ungewöhnliche Kombination aus Preisaggressivität am unteren Ende und einer Partnerschaft mit Google für künstliche Intelligenz.
MacBook Neo: Kampfansage an den Wettbewerb
Das auffälligste Produkt der Woche ist das MacBook Neo – ein vollständig neues Notebook für 599 Dollar. Erstmals verbaut Apple in einem Mac einen iPhone-Chip: den A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro. Die Marktforscher von TrendForce erwarten, dass Apple dadurch seine Notebook-Lieferungen um fast 8 Prozent steigern kann – während der Gesamtmarkt voraussichtlich um 9,2 Prozent einbricht.
Ähnlich aggressiv positioniert Apple das iPhone 17e: Trotz verdoppelter Speicherkapazität auf 256 GB bleibt der Startpreis bei 599 Dollar – identisch zum Vorjahresmodell. Das ist bemerkenswert, denn die Kosten für Speicher- und Arbeitsspeicher-Chips sind wegen der hohen Nachfrage aus dem KI-Bereich massiv gestiegen. Apple hält die Preise offenbar bewusst stabil, um Marktanteile bei schwächelnden Wettbewerbern zu gewinnen.
Rekordquartal als Rückenwind
Die Produktwelle folgt auf ein historisches Zahlenwerk: Im ersten Fiskalquartal 2025 erzielte Apple einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent. Die iPhone-Erlöse stiegen um 23 Prozent auf 85,3 Milliarden Dollar, das beste iPhone-Quartal aller Zeiten. Besonders bemerkenswert: Der Umsatz in Greater China legte um 38 Prozent zu. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 meldete Apple einen Rekordumsatz von 416,2 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 112 Milliarden Dollar.
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Siri 2.0 und die Google-Kooperation
Parallel zur Hardware-Offensive arbeitet Apple an einer grundlegenden Überarbeitung von Siri. Die Partnerschaft mit Google bringt Gemini-basierte KI-Funktionen in Apples Systeme – ein strategischer Schachzug, der hohe eigene Investitionen vermeidet, während andere Tech-Konzerne ihre Ausgaben für KI-Infrastruktur massiv hochfahren.
Allerdings gibt es Verzögerungen: Analysten von Wedbush berichten von internen Testproblemen bei personalisierten Siri-Funktionen. Einige Features könnten sich von der erwarteten Veröffentlichung im März (iOS 26.4) in den Mai (iOS 26.5) verschieben, manche möglicherweise erst im September mit iOS 27 erscheinen.
Ausblick: Faltbares iPhone im Herbst
Für das Märzquartal prognostiziert Apple ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent. Im September 2026 könnte das erste faltbare iPhone als Teil der iPhone-18-Reihe erscheinen – Gerüchte sprechen von einem Buchformat mit etwa 7,8 Zoll großem Innendisplay. Die zentrale Frage bleibt: Kann Apple die Hardware-Dynamik in dauerhaftes KI-getriebenes Service-Wachstum übersetzen?
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