Apple Aktie: Touchscreen-Premiere!
Apple meldet für das vierte Geschäftsquartal 12 Prozent Umsatzwachstum; höhere Speicherkosten dürften die Marge künftig belasten.

Kurz zusammengefasst
- Touchscreen-MacBook Pro seit 28. Oktober vorbestellbar
- Verkaufsstart des neuen MacBook Pro am 6. November
- Umsatz im vierten Geschäftsquartal bei 114,5 Milliarden Dollar
- Jennifer Newstead verkaufte 2.399 Apple-Aktien
Apple bringt seine ersten MacBooks mit Touchscreen auf den Markt. Konzernchef John Ternus stellte die Geräte laut Reuters am 28. Oktober vor; das neue MacBook Pro war seit diesem Tag vorbestellbar und soll am 6. November in den Verkauf gehen. Die Apple-Aktie legt heute um 2,4% zu.
Höhere Kosten belasten die Profitabilität
Beim Geschäft richtet sich der Blick auf die Kosten für Speicherchips und die Einführung von Siri. Reuters berichtete gestern, dass diese Belastungen die Profitabilität unter Druck setzen. Der Ausbau von KI-Rechenzentren treibt demnach die Nachfrage nach Speicherchips und deren Preise nach oben.
Finanzchef Kevan Parekh erklärte am Montag, die Speicherkosten dürften bis ins nächste Jahr weiter steigen. Apple prognostiziert für das Dezemberquartal eine Bruttomarge zwischen 45% und 46%. Nach dem Bericht von Reuters konzentrierten sich Anleger nach den Quartalszahlen auf diese Margenerwartung; die Aktien gaben daraufhin nach.
Für das vierte Geschäftsquartal 2026 meldete Apple einen Umsatz von 114,5 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 12% gegenüber dem Vorjahr.
Der verwässerte Gewinn je Aktie erreichte nach Unternehmensangaben 2,10 $ und stieg damit um 14%. Die Bruttomarge lag bei 47,9%.
Darin enthalten war ein positiver Effekt aus Zollerstattungen von ungefähr einem Prozentpunkt.
Aktienverkauf nach festgelegtem Handelsplan
Eine Pflichtmitteilung dokumentiert außerdem einen Aktienverkauf von Jennifer Newstead, Apples Senior-Vizepräsidentin sowie Verantwortlicher für Recht und Regierungsangelegenheiten. Sie veräußerte am 27. Oktober insgesamt 2.399 Aktien. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Handelsplans nach Regel 10b5-1.
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