Apple: iPhone-Verkäufe in China +20%
Apple profitiert von steigenden iPhone-Lieferungen in China und optimistischen Analystenprognosen vor den Quartalszahlen.

Kurz zusammengefasst
- 20% mehr iPhone-Auslieferungen in China
- Analysten heben Kursziele an
- Bruttomarge bleibt stabil bei 48,4%
- Quartalszahlen am 30. April erwartet
20 Prozent mehr iPhone-Auslieferungen in China im ersten Quartal 2026 — das ist die Zahl, die Apple-Aktionäre diese Woche aufhorchen ließ. Das Comeback auf dem wichtigsten Auslandsmarkt gibt dem Konzern Rückenwind, kurz bevor am Donnerstag die offiziellen Quartalszahlen folgen.
China dreht den Trend
Der Anstieg der China-Lieferungen signalisiert, dass der iPhone-17-Zyklus greift. Viele Nutzer hatten Upgrades zwei Jahre lang aufgeschoben — dieser aufgestaute Bedarf entlädt sich nun. Für Apples kurzfristige Umsatzentwicklung ist das ein wichtiges Signal. Der Kurs legte im Wochenverlauf leicht zu, auch wenn der Freitagshandel mit einem Minus von 1,14 Prozent auf 230,35 Euro endete.
Margen halten, Analysten erhöhen Ziele
Trotz steigender Kosten für Speicherchips und 3-Nanometer-Halbleiter rechnen Analysten mit einer Bruttomarge von rund 48,4 Prozent im abgelaufenen Quartal. Das ist bemerkenswert stabil. Drei Häuser haben ihre Kursziele angehoben:
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- Bank of America: Ziel 325 Dollar, begründet mit Services-Wachstum und starker iPhone-Nachfrage
- Wedbush: bullishes Kursziel von 350 Dollar bestätigt
- BNP Paribas: Hochstufung mit neuem Ziel von 300 Dollar
Der Konsens liegt bei „Moderate Buy“. Technisch-orientierte Beobachter verweisen auf ein sogenanntes „Golden Cross“ — der kurzfristige Durchschnitt hat den langfristigen von unten gekreuzt, was historisch oft eine anhaltende Aufwärtsbewegung ankündigt.
Donnerstag wird entscheidend
Nach Börsenschluss am 30. April legt Apple seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vor. Der Umsatz soll zwischen 108 und 110 Milliarden Dollar liegen — gegenüber 95,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum wäre das ein deutlicher Sprung.
Neben den Topline-Zahlen richtet sich der Blick auf zwei weitere Punkte: Apple könnte eine Aktienrückkauf-Ermächtigung von bis zu 100 Milliarden Dollar ankündigen sowie die 14. Dividendenerhöhung in Folge vorschlagen. Frühe Verkaufssignale für das neue MacBook Neo und die frisch ausgelieferten AirPods Max 2 dürften zeigen, ob der Frühlings-Produktzyklus zündet.
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