ARGO GRAPHENE SOLUTIONS Aktie: Die Graphen-Raffinerie kommt?
Argo Graphene verhandelt über eine Gewerbeimmobilie und strebt den Start einer Graphenproduktion mit rund zehn Tonnen je Quartal an.

Kurz zusammengefasst
- Raffinerieprojekt mit Quartalsziel von zehn Tonnen
- Verhandlungen über geeignete Gewerbeimmobilie laufen
- Konferenzvortrag ohne neue Finanzdaten
- Aktie seit Jahresbeginn 64 Prozent im Plus
Argo Graphene Solutions treibt die Vorbereitungen für den kommerziellen Einsatz seiner Technologie voran. Unternehmenschef Vikas Berry stellte die STREAM-Graphentechnologie auf der 153. Investorenkonferenz der National Investment Banking Association in Fort Lauderdale vor. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die strategische Ausrichtung, mit der das Unternehmen den Übergang zur industriellen Vermarktung gestalten will.
Zehn Tonnen Quartalskapazität für Raffinerie im Visier
Zentraler Baustein dieser Strategie ist der geplante Aufbau einer vertikal integrierten Raffinerie für Graphen. Für den Beginn der Produktion strebt die Gesellschaft eine anfängliche Kapazität von rund 10 Tonnen pro Quartal an. Um diese Pläne umzusetzen, benötigt das Unternehmen eine geeignete Gewerbeimmobilie. Die Verhandlungen zur Sicherung einer entsprechenden kommerziellen Anlage kommen nach Unternehmensangaben voran.
Konferenzauftritt ohne neue Kennzahlen
Die Fachkonferenz in Florida fand am Dienstag und Mittwoch statt. Das Unternehmen bestätigte gestern offiziell, dass Vikas Berry vor den Konferenzteilnehmern gesprochen hat. Neue operative Zwischenstände oder Finanzdaten gab die Gesellschaft im Zuge dieser Mitteilung jedoch nicht bekannt.
Am Markt war die Ankündigung des Vortrags vom Montag mit Interesse verfolgt worden. Medienberichten zufolge gilt dieser Termin im Handelsverlauf zwar als möglicher zeitlicher Begleitfaktor für die jüngsten Kursausschläge. Eine gesicherte Ursache für die Kursentwicklung der vergangenen Tage lässt sich aus dem Auftritt den Berichten nach jedoch nicht ableiten.
Operativer Kontext und jüngste Kursentwicklung
Der Auftritt in Fort Lauderdale reiht sich in mehrere vorangegangene Schritte zur Stärkung der Unternehmensbasis ein. So schloss die Gesellschaft vor gut drei Wochen eine aufgestockte Eigenkapitalplatzierung ab, seit der die Aktie um 7,9 Prozent zulegte. Zudem berief das Unternehmen vor rund einem Monat Dr. Said Al-Hallaj in das Board, woraufhin der Kurs um 17,1 Prozent stieg.
Im gestrigen Handel legte die Aktie um 1,8 Prozent zu und schloss bei 0,6840 Euro. Seit dem Jahresanfang beläuft sich das Plus des Wertpapiers auf 64 Prozent.
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