Aryzta Aktie: Letzte Chance?

Der Tiefkühlbackwarenhersteller verzeichnet nur minimales Wachstum und kämpft mit Führungswechseln. Trotz technischer Kaufsignale bleiben die Fundamentaldaten alarmierend.

Kurz zusammengefasst:
  • D-Rating für Gewinnkonstanz als Warnsignal
  • CEO-Rücktritt nach nur neun Monaten Amtszeit
  • Minimales organisches Wachstum von 0,8 Prozent
  • Aktie notiert deutlich unter Jahreshoch

Ein D-Rating für die Gewinn-Konstanz, ein überraschender CEO-Abgang nach nur neun Monaten und ein Kurs, der sich knapp über dem Jahrestief bewegt – kann der Tiefkühlbackwarenhersteller noch die Kurve kriegen? Die jüngste Überwindung der 20-Tage-Linie weckt Hoffnungen, doch die Fundamentaldaten erzählen eine andere Geschichte.

Düstere Bilanz: Gewinn-Konstanz auf Tiefstand

Das Unternehmen kämpft mit massiven Glaubwürdigkeitsproblemen. Der aktuelle Performance-Check attestiert Aryzta ein ernüchterndes D-Rating bei der Gewinn-Konstanz – ein klares Warnsignal für Anleger. Die Berechenbarkeit der Unternehmensentwicklung wird damit als kritisch eingestuft.

Die jüngsten Zahlen untermauern diese Einschätzung:
– Organisches Wachstum von nur 0,8% im dritten Quartal 2025
– CEO Michael Schai trat nach nur neun Monaten überraschend zurück
– Aktie notiert rund 42% unter dem 52-Wochen-Hoch

Strategische Wende unter Zeitdruck

Kann die beschleunigte Kostenoptimierung den Abwärtstrend stoppen? Das Management setzt auf verstärkte Effizienzmaßnahmen und den Aufbau neuer Produktionskapazitäten. Diese sollen in den kommenden 18 bis 24 Monaten ihre volle Auslastung erreichen – doch die Uhr tickt laut.

Trotz der Rückschläge hält Aryzta an seinen Prognosen für 2025 fest:
– Organisches Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich
– EBITDA von mindestens 300 Millionen Euro
– Freier Cashflow von rund 100 Millionen Euro

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Technische Erholung oder trügerische Ruhe?

Mit einem RSI von 26,2 gilt die Aktie als stark überverkauft – technisch betrachtet könnte hier eine Gegenbewegung anstehen. Die jüngste Überwindung der 20-Tage-Linie bei rund 50 CHF deutet auf kurzfristige Käuferinteressen hin.

Doch die großen Widerstände lauern oberhalb: Die Aktie notiert fast 10% unter dem 50-Tage-Durchschnitt und satte 31% unter der 200-Tage-Linie. Die Volatilität von über 22% zeigt, dass die Nerven der Anleger blank liegen.

Die entscheidende Frage: Reicht das Festhalten an den Prognosen aus, um das Vertrauen zurückzugewinnen? Im Januar 2026 will Aryzta die Leistungsbestätigung für das Geschäftsjahr liefern – bis dahin bleibt die Aktie ein Spekulationsobjekt mit hohem Risiko.

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