ASML Aktie: Gerüchte um Aktiensplit

Der hohe Aktienkurs von ASML befeuert Gerüchte um einen Aktiensplit. Fundamentale Stärke erhält der Chipmaschinenbauer durch Rekordaufträge aus dem KI-Boom und kündigt höhere Dividenden an.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursrallye macht Aktiensplit wahrscheinlicher
  • Rekordauftragseingang durch KI-Nachfrage
  • Umsatzverschiebung von China zu KI-Infrastruktur
  • Dividendensteigerung und Aktienrückkäufe geplant

Der Kurs der ASML-Aktie hat Preisregionen erreicht, die das Papier für Kleinanleger zunehmend schwer handelbar machen. Angesichts einer Notierung von deutlich über 1.300 US-Dollar werden am Markt Spekulationen über einen möglichen Aktiensplit immer lauter. Doch hinter der optischen Teuerung steckt vor allem fundamentale Substanz: Der globale Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) füllt die Auftragsbücher des niederländischen Chipmaschinenbauers in Rekordtempo.

Preisniveau befeuert Fantasie

Mit einem Kursplus von fast 90 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Börsenwert von ASML massiv gesteigert. Marktbeobachter werten dieses hohe nominale Preisniveau als klassischen Indikator für einen potenziellen Aktiensplit. Ein solcher Schritt würde zwar den Unternehmenswert nicht verändern, die Aktie jedoch optisch verbilligen und für Privatanleger wieder zugänglicher machen.

ASML

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Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung bleibt die Monopolstellung bei EUV-Lithografiesystemen (Extreme Ultraviolet). Ohne diese Maschinen ist die Fertigung modernster Hochleistungschips, wie sie für KI-Anwendungen benötigt werden, faktisch nicht möglich.

Rekordzahlen untermauern Rallye

Die jüngste Kursstärke fußt auf soliden Fundamentdaten. Investoren honorieren die Ende Januar veröffentlichten Jahreszahlen, die eine klare Beschleunigung des Geschäfts zeigten. Besonders der Auftragseingang im vierten Quartal 2025 beeindruckte: Mit 13,2 Milliarden Euro meldete der Konzern einen historischen Höchstwert. Allein 7,4 Milliarden Euro davon entfielen auf die margenstarken EUV-Systeme, was den gesamten Auftragsbestand zum Jahresende auf 38,8 Milliarden Euro anschwellen ließ.

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Strategische Verschiebung: KI verdrängt China

Für das Jahr 2026 zeichnet sich eine signifikante Verschiebung der Einnahmequellen ab. Während das Geschäft mit China voraussichtlich rückläufig sein und nur noch etwa 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen wird (2025 waren es noch 33 Prozent), kompensiert der weltweite Ausbau der KI-Infrastruktur diesen Wegfall vollständig.

Analysten erwarten, dass dieser „KI-Upcycle“ bis weit ins Jahr 2027 andauern wird, da große Auftragsfertiger wie TSMC ihre Kapazitäten für die 2-Nanometer-Produktion hochfahren. Das Management prognostiziert für 2026 folgerichtig einen Umsatzanstieg auf 34 bis 39 Milliarden Euro.

Aktionäre profitieren doppelt

Neben der Kursentwicklung setzt ASML auf direkte Rückflüsse an die Anteilseigner. Die Dividende für das Jahr 2025 soll um 17 Prozent auf insgesamt 7,50 Euro je Aktie steigen. Die nächste Zwischendividende von 1,60 Euro ist bereits für den 18. Februar 2026 terminiert. Zusätzlich stützt das Unternehmen den Kurs langfristig durch ein neu aufgelegtes Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro, das bis Ende 2028 laufen wird.

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