ASML Aktie: Milliarden-Deals unterzeichnet!
Der niederländische Halbleiterausrüster ASML übertrifft die Erwartungen, hebt die Jahresziele an und profitiert von Großaufträgen aus Asien, während das China-Geschäft schrumpft.

Kurz zusammengefasst
- Starker Quartalsgewinn übertrifft Analystenschätzungen
- Rekordbestellungen von SK Hynix und Samsung
- Umsatzprognose für 2026 deutlich angehoben
- Dividende steigt um 17 Prozent auf 7,50 Euro
8,8 Milliarden Euro Umsatz und eine unerwartet hohe Marge zum Jahresauftakt. Bei ASML schlägt der weltweite Ausbau der KI-Infrastruktur voll auf die Bilanz durch. Der niederländische Ausrüster profitiert von einer massiven Nachfrage nach seinen Lithografie-Systemen und schraubt folgerichtig die Jahresziele nach oben.
EUV-Systeme treiben das Geschäft
Im ersten Quartal kletterte der Nettogewinn auf 2,8 Milliarden Euro. Mit einem Gewinn von 7,15 Euro je Aktie übertraf das Unternehmen die Analystenschätzungen deutlich. Die Bruttomarge erreichte starke 53 Prozent und lag damit über den eigenen Zielvorgaben.
Haupttreiber dieser Entwicklung sind die hochkomplexen EUV-Anlagen. Sie machten im abgelaufenen Jahresviertel fast zwei Drittel des gesamten Systemumsatzes aus. Im Vorquartal lag dieser Anteil noch bei unter der Hälfte.
Großaufträge aus Asien
Die Auftragsbücher füllen sich in rasantem Tempo. SK Hynix platzierte eine Rekordbestellung für EUV-Systeme im Wert von knapp acht Milliarden Euro, die bis 2027 ausgeliefert werden sollen. Samsung sicherte sich am Freitag ein ähnlich schweres Paket.
Auf Basis dieser Zusagen hebt das Management die Prognose an. Für das Gesamtjahr 2026 peilt ASML nun einen Umsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro an. Zuvor lag die Obergrenze eine Milliarde niedriger. Die langfristigen Ziele bleiben unangetastet.
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China-Geschäft schrumpft
Ein Blick auf die regionale Verteilung offenbart eine deutliche Verschiebung. Der Umsatzanteil in China fiel im ersten Quartal auf 19 Prozent, nachdem er Ende 2025 noch fast doppelt so hoch lag. Hintergrund sind die anhaltenden Diskussionen um Exportkontrollen und der US-amerikanische MATCH Act, der den Verkauf fortschrittlicher Chip-Ausrüstung in die Volksrepublik weiter einschränken könnte.
Aktionäre profitieren indes direkt vom operativen Rückenwind. Die Gesamtdividende für den vergangenen Zyklus steigt um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie. Flankiert wird dies von einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm. Analysten reagieren positiv: Berenberg bestätigte die Kaufempfehlung und sieht das Kursziel nun bei 1.570 Euro.
Der nächste Stichtag für Anleger steht unmittelbar bevor. Bereits Ende April wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Operativ rechnet ASML für das laufende zweite Quartal mit Erlösen von bis zu 9,0 Milliarden Euro. Hält die Dynamik bei den asiatischen Großkunden an, dürfte das obere Ende dieser Spanne schnell in den Fokus rücken.
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