Asml Aktie: Neugeschäft floriert!

Führende Investmentbanken heben Kursziele für ASML massiv an, während US-Handel und geopolitischer Gegenwind den Kurs belasten. Die Quartalszahlen Ende Januar werden als entscheidend gesehen.

Kurz zusammengefasst:
  • UBS erhöht Kursziel auf 1.400 Euro
  • KI-Nachfrage und TSMC als Wachstumstreiber
  • US-Handel leidet unter steigenden Renditen
  • Quartalsbericht Ende Januar als Schlüsselereignis

Die Stimmung rund um den niederländischen Ausrüster für die Halbleiterindustrie könnte derzeit kaum widersprüchlicher sein. Während der breite Tech-Sektor unter geopolitischen Spannungen und Zinsängsten ächzt, sorgen führende Investmentbanken für ein starkes Gegengewicht. Mitten in die allgemeine Marktkorrektur hinein veröffentlichen Analysten aggressive Kurszielerhöhungen und setzen voll auf den KI-Boom. Anleger stehen nun vor einer komplexen Gemengelage: Wie nachhaltig ist die fundamentale Stärke gegen den makroökonomischen Gegenwind?

Massive Kurszielanhebung durch UBS

Besonders die Schweizer Großbank UBS sorgt aktuell für Gesprächsstoff. Trotz der jüngsten Turbulenzen an den Märkten schraubte Analyst François-Xavier Bouvignies das Kursziel für ASML deutlich von 1.030 auf 1.400 Euro nach oben und bestätigte am Dienstag die Kaufempfehlung. Diese Bewertung impliziert ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 1.137,40 Euro.

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Die UBS steht mit ihrem Optimismus nicht allein da. Auch die Citigroup (Kursziel 1.200 Euro) und die Deutsche Bank (1.150 Euro) bestätigten ihre positiven Einschätzungen. Diese institutionellen Stimmen signalisieren eine feste Überzeugung, dass der langfristige Wachstumspfad des Unternehmens intakt ist und die aktuellen Kursschwankungen eher als Rauschen im System zu betrachten sind.

Gegenwind aus den USA belastet

Doch die Euphorie der Experten prallt auf eine harte Realität im US-Handel. Während sich das Papier in Europa vergleichsweise stabil hielt, geriet die US-Notierung im Sog eines schwachen Marktumfelds unter Druck. Belastend wirken hier vor allem die wieder steigenden Anleiherenditen – die zehnjährigen US-Treasuries kletterten auf 4,26 Prozent, was traditionell teuer bewertete Tech-Werte unattraktiver macht.

Hinzu kommt die Sorge vor neuen Handelszöllen unter der Trump-Administration. Dieser „Sell America“-Trend drückte die ASML-Anteile in New York ins Minus, selbst während das Unternehmen in Amsterdam Kursgewinne verzeichnen konnte. Die Diskrepanz zwischen den Handelsplätzen verdeutlicht die aktuelle Nervosität der Investoren.

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KI und TSMC als Wachstumstreiber

Treibstoff für die bullischen Prognosen liefert der ungebrochene Hunger nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz. ASMLs wichtigster Kunde TSMC kündigte kürzlich an, die Kapitalausgaben (Capex) speziell für die KI-Infrastruktur zu erhöhen. Davon profitieren die Niederländer direkt, da sie bei den für diese Chipproduktion unerlässlichen EUV-Lithografiesystemen (Extreme Ultraviolet) über ein De-facto-Monopol verfügen.

Marktbeobachter sehen hierin den entscheidenden Katalysator. Die UBS prognostiziert für das Jahr 2026 ein Umsatzwachstum von 23 Prozent und liegtdamit deutlich über dem Marktkonsens. Begründet wird dies mit Engpässen bei KI-Speicherchips, die Hersteller wie Samsung und SK Hynix zu Kapazitätserweiterungen zwingen. Auch RBC Capital verweist auf die strukturelle Nachfrage nach generativer KI-Technologie als Basis für eine positive Entwicklung.

Blick auf die Quartalszahlen

Die aktuelle Marktlage ist geprägt von einer deutlichen Divergenz zwischen fundamentalen Analystenerwartungen und der charttechnischen Realität in Übersee. Alle Augen richten sich nun auf den 28. Januar 2026, wenn ASML die Bücher für das vierte Quartal öffnet. Angesichts der hohen Kursziele der Banken einerseits und der geopolitischen Risiken andererseits, dürfte der kommende Bericht entscheidend für die kurzfristige Richtung der Aktie sein.

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