Der niederländische Halbleiterausrüster ASML hat am Mittwoch mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen und die Aktie auf ein neues Allzeithoch bei 1.309 Euro katapultiert. Der Kurs legte an der Euronext in Amsterdam zeitweise über 5 Prozent zu und setzte damit seinen beeindruckenden Lauf fort – innerhalb von zwölf Monaten hat sich der Wert verdoppelt.
Im vierten Quartal 2025 steigerte ASML die Erlöse von 7,5 Milliarden Euro im Vorquartal auf 9,7 Milliarden Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 52,2 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 summierten sich die Umsätze auf 32,7 Milliarden Euro bei einer Marge von 52,8 Prozent und einem Nettogewinn von 9,6 Milliarden Euro.
Was steckt hinter dem Kurssprung?
Der eigentliche Paukenschlag: ASML holte im Schlussquartal Neuaufträge im Wert von fast 13,2 Milliarden Euro herein – Analysten hatten nur etwa die Hälfte erwartet. Die Orderbücher sind damit prall gefüllt, der Auftragsbestand zum Jahresende kletterte auf 38,8 Milliarden Euro. Davon entfielen allein 7,4 Milliarden Euro auf die hochprofitablen EUV-Systeme für die Produktion modernster Chips.
Matt Britzmann von Hargreaves Lansdown hebt hervor, dass ASML die Erwartungen beim Auftragseingang um 89 Prozent übertroffen habe – deutlich mehr als die Wettbewerber. Viele Kunden hätten ihre mittelfristigen Kapazitätspläne nach oben korrigiert, getrieben von der robusten Nachfrage im KI-Bereich.
Ehrgeizige Ziele für 2026
Für das erste Quartal 2026 peilt ASML Umsätze zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro an, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Das Gesamtjahr soll Erlöse zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bringen – ebenfalls bei einer Marge von 51 bis 53 Prozent. Das würde ein deutliches Wachstum gegenüber 2025 bedeuten.
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CEO Christophe Fouquet erwartet für 2026 einen signifikanten Anstieg der EUV-Verkäufe sowie Wachstum im Servicegeschäft. Das Unternehmen investiert weiter in Personal und Standorte, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.
Milliarden für Aktionäre
ASML kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro an, das bis Ende 2028 laufen soll. Im vierten Quartal 2025 kaufte das Unternehmen bereits Papiere im Wert von 1,7 Milliarden Euro zurück. Das vorherige Programm wurde mit 7,6 Milliarden Euro von den geplanten 12 Milliarden Euro abgeschlossen.
Zudem will ASML die Dividende für 2025 auf 7,50 Euro je Aktie erhöhen – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine Zwischendividende von 1,60 Euro wird am 18. Februar 2026 ausgezahlt.
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