Die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz hat einen klaren Gewinner: ASML. Der niederländische Ausrüster der Chipindustrie profitiert massiv vom globalen Wettrüsten der Rechenzentren, was die Auftragsbücher in einem Tempo füllt, das selbst Analysten überrascht. Während der Kurs neue Höchststände markiert, untermauern fundamentale Daten und ein optimistischer Ausblick die Rally eindrucksvoll.
KI-Hunger füllt die Bücher
Treibende Kraft hinter der jüngsten Kursentwicklung ist der ungebrochene Bedarf an KI-Infrastruktur. CEO Christophe Fouquet beschrieb die Situation zuletzt als „perfekten Sturm“ für die Einführung der fortschrittlichen EUV-Technologie. Insbesondere die hohe Nachfrage nach Speicherchips und der Ausbau von Rechenzentren zwingen die Chiphersteller dazu, ihre Kapazitäten aggressiv zu erweitern. Dies spiegelt sich direkt in den Bestellungen wider: Im vierten Quartal verzeichnete ASML Netto-Neubuchungen in Höhe von 13,2 Milliarden Euro – ein Wert, der die Erwartungen der Analysten nahezu verdoppelte.
Solides Fundament für 2026
Der massive Auftragseingang hat den Auftragsbestand zum Jahresende auf den Rekordwert von 38,8 Milliarden Euro anwachsen lassen. Ein Großteil dieser Bestellungen ist bereits für das Jahr 2027 vorgesehen, was dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit über das laufende Jahr hinaus verschafft.
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Auch für das Jahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Die Umsatzprognose liegt mit einer Spanne von 34 bis 39 Milliarden Euro über den bisherigen Konsensschätzungen. Parallel dazu treibt ASML die technologische Führungsposition voran: Intel hat im Januar die erste High-NA-Maschine für die Hochvolumenfertigung qualifiziert, was einen wichtigen Meilenstein für die nächste Generation der Lithografie-Systeme darstellt.
Milliardenschwere Rückkäufe
Neben dem operativen Wachstum setzt ASML auf direkte Wertsteigerung für die Anteilseigner. Das Unternehmen kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro an, das bis Ende 2028 laufen soll. Zudem wurde die Dividende für 2025 um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie angehoben. An der Börse wird dieses Gesamtpaket honoriert: Die Aktie markierte am Freitag mit einem Schlusskurs von 1.247,60 Euro ein neues Allzeithoch und verzeichnet seit Jahresanfang bereits ein Plus von über 26 Prozent.
Ausblick
ASML startet mit gefüllten Auftragsbüchern und technologischem Vorsprung in die nächste Phase. Anleger richten ihren Blick nun auf den 25. Februar 2026, wenn das Unternehmen seinen Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 15. April 2026 und werden weiteren Aufschluss darüber geben, ob das Tempo bei der Auslieferung der EUV-Systeme gehalten werden kann.
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