ASML: €12 Milliarden Buyback bis 2028
ASML kündigt ein 12-Milliarden-Euro-Aktienrückkaufprogramm an und hebt die Umsatzprognose für 2026 leicht an. Der Auftragsbestand bleibt mit fast 40 Milliarden Euro auf Rekordniveau.

Kurz zusammengefasst
- 12 Milliarden Euro für Aktienrückkäufe
- Umsatzprognose für 2026 leicht erhöht
- Starke Nachfrage nach EUV-Anlagen
- Ex-Dividendentag für Quartalszahlung
Ein Rekord-Rückkaufprogramm, eine angehobene Umsatzprognose und ein Auftragsbestand von fast 40 Milliarden Euro — ASML hat seine Hauptversammlung am 22. April genutzt, um klare Signale zu setzen.
Milliardenschwere Kapitalrückführung bis 2028
Das neu genehmigte Aktienrückkaufprogramm umfasst 12 Milliarden Euro und läuft bis 2028. Es gehört damit zu den größten Kapitalmaßnahmen in der Unternehmensgeschichte. Hinzu kommt eine vorgeschlagene Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025, die die Aktionäre auf der Hauptversammlung gebilligt haben.
Das Management signalisiert damit Vertrauen in die langfristige Ertragskraft. Die Nachfrage nach EUV-Lithografieanlagen wächst, weil Chipkonzerne ihre Kapazitäten im KI-Bereich massiv ausbauen. ASML erwartet, 2026 mindestens 60 EUV-Systeme auszuliefern — unter anderem an Samsung und SK Hynix, die ihre Produktion für KI-optimierte Speicherchips hochfahren.
Umsatzprognose nach oben korrigiert
Die Umsatzguidance für 2026 hat ASML leicht angehoben. Der Nettoumsatz soll nun zwischen 36 und 40 Milliarden Euro liegen, nach zuvor 35 bis 40 Milliarden Euro. CEO Christophe Fouquet begründete die Revision mit beschleunigten Investitionsplänen bei Kunden aus dem Logik- und Speicherchip-Segment.
Für das zweite Quartal 2026 peilt das Unternehmen einen Nettoumsatz zwischen 8,4 und 9,0 Milliarden Euro an. Die Bruttomarge lag im ersten Quartal bei 53 Prozent — am oberen Ende der eigenen Zielspanne. Kurzfristig könnte sie auf 51 bis 52 Prozent sinken, da sich der Produktmix normalisiert.
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Geopolitik bleibt ein Faktor
Das technologische Monopol im EUV-Bereich ist ASMLs stärkste Karte. Marktbeobachter sehen darin den zentralen Bewertungstreiber — trotz anhaltender geopolitischer Risiken rund um Exportkontrollen. Der Anteil Chinas am Umsatz ist im ersten Quartal 2026 auf 19 Prozent gesunken. Südkorea hat mit 45 Prozent die Führung übernommen.
Institutionelle Investoren zeigen Interesse. WT Asset Management erwarb im vierten Quartal 2025 rund 69.500 ASML-Aktien für etwa 74 Millionen Dollar — ASML ist damit die zwölftgrößte Position im Portfolio des Unternehmens.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 1.249 Euro und hat seit Jahresbeginn gut 26 Prozent zugelegt. Seit dem 52-Wochen-Tief von Ende April 2025 hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Am heutigen Montag ist zudem der Ex-Dividendentag für die jüngste Quartalszahlung.
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