AST SpaceMobile Aktie: 43 Prozent unter Jahreshoch
Die Aktie von AST SpaceMobile fällt um 13 Prozent, verliert ihren Platz im Russell 2500 und leidet unter dem SpaceX-Börsengang.

Kurz zusammengefasst
- Wöchentlicher Kursverlust von über 13 Prozent
- Ausschluss aus dem Russell 2500 Index
- SpaceX-IPO entzieht dem Sektor Liquidität
- Start neuer BlueBird-Satelliten im August
AST SpaceMobile steht unter massivem Verkaufsdruck. Innerhalb einer Woche verlor das Papier über 13 Prozent an Wert. Die Gründe für den Rückzug der Anleger liegen in Washington und in der Struktur der Aktienindizes.
Wettbewerb durch Schwergewichte
Brendan Carr, Chef der US-Telekommunikationsbehörde FCC, verschärft den Ton. Er sieht den Wettbewerb im Satellitenmarkt deutlich zunehmen. Branchenriesen wie SpaceX und Amazon drängen mit Macht in das Geschäft.
Carr zweifelt an der Notwendigkeit klassischer Mobilfunkanbieter für einen funktionierenden Markt. Stattdessen könnten Satelliten direkt die Preise senken und Geschwindigkeiten erhöhen. Das schürt Sorgen um die Marktanteile von Pionieren wie AST SpaceMobile.
Index-Abstieg und SpaceX-IPO
Parallel dazu verlor die Aktie ihren Platz im Russell 2500 Index. Diese Entscheidung Ende Juni zwang institutionelle Investoren zu Verkäufen. Der Kurs liegt nun rund 43 Prozent unter seinem Jahreshoch von 114,60 Euro.
Außerdem zog der Börsengang von SpaceX im Juni massiv Liquidität ab. Viele Anleger schichteten ihr Kapital innerhalb des Sektors um. Die Marktkapitalisierung von AST SpaceMobile liegt aktuell bei rund 25 Milliarden Euro.
Start der BlueBird-Mission
Trotz der Turbulenzen treibt das Management den operativen Zeitplan voran. Die Satelliten BlueBird 11 bis 13 stehen in Cape Canaveral bereit. Ihr Start ist für die erste Augusthälfte geplant.
Ziel bleibt die Aktivierung von 45 Einheiten bis zum Jahresende. Damit will der Konzern weltweiten Breitbandfunk für normale Smartphones ermöglichen. Das Unternehmen verfügt derzeit über 3,5 Milliarden US-Dollar an Barmitteln.
Der Vorstand hält am Umsatzziel von bis zu 200 Millionen Dollar für 2026 fest. Entscheidend für das Erreichen dieser Marke bleibt der geplante Start der kommerziellen Dienste mit Partnern wie AT&T oder Verizon.
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