AST SpaceMobile Aktie: Drei Satelliten im Orbit
AST SpaceMobile platziert drei leistungsstärkere BlueBird-Satelliten im Orbit und treibt den Aufbau seines globalen Breitbandnetzes voran.

Kurz zusammengefasst
- Erfolgreicher Start dreier BlueBird-Satelliten
- Deutlich höhere Datenraten als Vorgängermodelle
- Produktion in Texas für 45 Satelliten bis Jahresende
- Aktie konsolidiert nach starkem Jahresplus
AST SpaceMobile hat drei neue Satelliten erfolgreich im Orbit platziert. Die Mission markiert einen Wendepunkt für das geplante Breitbandnetz aus dem All. Damit rückt das Ziel, schnelles Internet direkt auf gewöhnliche Smartphones zu bringen, in greifbare Nähe.
Neue BlueBird-Generation im All
Mitte Juni starteten drei neue BlueBird-Einheiten an Bord einer SpaceX-Rakete. Diese Generation soll Datenraten von fast 200 Mbit/s ermöglichen. Frühere Modelle erreichten lediglich die Hälfte dieser Geschwindigkeit.
Der Erfolg kommt zur rechten Zeit. Anfang des Jahres verlor das Unternehmen eine Einheit durch einen Fehlstart. Nun ist die Flotte wieder auf Kurs.
Produktion in Texas läuft auf Hochtouren
CEO Abel Avellan forciert nun das Tempo. Bis Ende 2026 sollen rund 45 Satelliten die Erde umkreisen. In Texas läuft die Fertigung für weitere Einheiten bereits auf Hochtouren.
Fast 60 Mobilfunkbetreiber wie AT&T und Vodafone setzen auf die Technologie. Zusammen erreichen diese Partner über drei Milliarden potenzielle Kunden.
Hohe Verluste trotz Umsatzsprung
Finanziell bleibt das Projekt eine kostspielige Herausforderung. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 14,7 Millionen Dollar. Im Vorjahr lag dieser Wert noch unter einer Million Dollar.
Unterm Strich steht jedoch ein Verlust von 0,66 Dollar je Aktie. Mit Barreserven von rund drei Milliarden Dollar ist der weitere Ausbau vorerst finanziert.
Aktie im Konsolidierungsmodus
An der Börse beruhigt sich die Lage nach einer volatilen Phase. Die Aktie notiert mit 70,50 Euro knapp über dem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Tage. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von rund 76 Prozent.
Der Fokus liegt nun auf dem nächsten Startfenster. Dann sollen die bereits fertiggestellten Einheiten 11 bis 13 folgen.
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