Trotz starker Bilanzvorlagen der australischen Großbanken endete die Handelswoche für den iShares S&P/ASX 20 mit einem deutlichen Dämpfer. Ein Mix aus Gewinnmitnahmen und Schwäche im Rohstoffsektor drückte den Blue-Chip-Index am Freitag ins Minus. Kann die fundamentale Stärke der Finanzinstitute die Verluste bei den Rohstoffriesen dauerhaft ausgleichen?
Die wichtigsten Marktdaten im Überblick:
* Commonwealth Bank & ANZ: Starke Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen.
* Rohstoffsektor: BHP und Rio Tinto unter Druck durch sinkende Nachfrageprognosen.
* Markt-Sentiment: S&P/ASX 200 schließt 1,4 Prozent tiefer bei 8.918 Punkten.
Finanzsektor zwischen Rekordgewinnen und Skepsis
Die hohe Gewichtung von Finanzinstituten innerhalb des S&P/ASX 20 war in dieser Woche der entscheidende Faktor für die Kursbewegung. Die Commonwealth Bank (CBA) legte am Mittwoch Rekordergebnisse für das erste Halbjahr vor, gefolgt von der ANZ Group, deren Quartalsgewinne am Donnerstag die Schätzungen übertrafen. Diese Meldungen sorgten zunächst für deutliche Kursgewinne im Sektor.
Am Freitag drehte die Stimmung jedoch. Westpac, die drittgrößte Bank des Landes, verzeichnete ein Minus von 0,6 Prozent, obwohl das Institut die Gewinnprognosen für das erste Quartal 2026 übertreffen konnte. Marktbeobachter interpretieren dies als Zeichen dafür, dass Anleger die Nachhaltigkeit der Rekordmargen angesichts drohender wirtschaftlicher Gegenwinde hinterfragen. Der gesamte Bankensektor gab am Freitag um rund ein Prozent nach.
Rohstoffwerte belasten den Index
Parallel zur Schwäche im Finanzsektor gerieten die Grundstoffwerte unter Druck. Da dieser Sektor die zweitgrößte Gewichtung im Index einnimmt, wogen die Verluste schwer. Die Schwergewichte BHP und Rio Tinto verloren am Freitag 0,6 bzw. 1,7 Prozent. Auslöser waren vor allem schwächere globale Nachfrageprognosen, die die Rohstoffpreise belasteten.
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Besonders deutlich traf es den Goldförderer Evolution Mining, dessen Kurs um fast 4 Prozent einbrach. Diese Abwärtsdynamik im Bergbausektor überlagerte die zuvor positive Stimmung aus dem Bankensektor und zog den gesamten Index nach unten.
Ausblick auf nächste Katalysatoren
In der kommenden Woche steht mit dem Quartalsbericht der National Australia Bank (NAB) ein weiterer wichtiger Termin an. Die Daten werden Aufschluss darüber geben, wie robust sich der australische Kreditmarkt tatsächlich präsentiert.
Zusätzlich rückt die im März anstehende Neugewichtung des S&P/ASX 20 in den Fokus der Marktteilnehmer. Signifikante Verschiebungen in der Marktkapitalisierung der 20 größten börsennotierten Unternehmen Australiens könnten zu Portfolioanpassungen des ETFs führen. Bisher bleibt die Dominanz der „Big Four“-Banken und der großen Minenbetreiber das bestimmende Merkmal dieses Large-Cap-Investments.
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