Rekordabsatz und Milliardengewinne im Rücken, doch an der Börse herrscht Katerstimmung. Die AUTO1 Group lieferte für 2025 zwar Bestwerte ab, verschreckte Anleger jedoch mit dem Ausblick auf das laufende Jahr. Reicht das angepeilte Wachstum aus, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?
Im vergangenen Geschäftsjahr lief die Maschinerie des Gebrauchtwagenhändlers auf Hochtouren. Mit über 842.000 verkauften Fahrzeugen steigerte das Unternehmen seinen Absatz um 22 Prozent. Dieser Erfolg schlug sich unmittelbar in den Finanzen nieder: Der Umsatz sprang auf 8,2 Milliarden Euro, während das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) mit 197,5 Millionen Euro einen deutlichen Sprung nach vorne machte.
Ausblick bleibt hinter Erwartungen zurück
Trotz dieser operativen Stärke reagiert der Markt empfindlich auf die Ziele für 2026. Zwar plant das Management, den Bruttogewinn auf bis zu 1,2 Milliarden Euro zu steigern, doch das avisierte bereinigte EBITDA von 250 bis 275 Millionen Euro blieb hinter den Hoffnungen einiger Analysten zurück. In einem Marktumfeld, das von konjunkturellen Unsicherheiten geprägt ist, werteten Marktbeobachter diese Prognose als zu vorsichtig.
Die Enttäuschung über die Zielsetzung wiegt schwerer als der erreichte Meilenstein beim Marktanteil. AUTO1 konnte diesen in Europa zwar auf 3,1 Prozent ausbauen, doch die Skepsis hinsichtlich der Profitabilitätssteigerung im laufenden Jahr überwiegt derzeit.
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Aktie sucht nach einem Boden
Die Kursentwicklung spiegelt die Verunsicherung der Anleger drastisch wider. Allein in den letzten 30 Tagen verlor das Papier über 40 Prozent an Wert und beendete den Handel am Donnerstag bei 17,34 Euro. Damit notiert der Titel nur noch knapp über seinem erst am Mittwoch markierten 52-Wochen-Tief von 16,01 Euro.
Der massive Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von über 32 Prozent verdeutlicht die Dynamik des jüngsten Abverkaufs. Anleger scheinen derzeit die künftigen Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld stärker zu gewichten als die Wachstumszahlen des vergangenen Jahres.
Die AUTO1 Group muss nun beweisen, dass die vorsichtige Prognose eine konservative Untergrenze darstellt und nicht das Ende der dynamischen Erholungsstory bedeutet. Entscheidend für eine Kursstabilisierung wird die operative Marge im ersten Quartal 2026 sein, um die Markterwartungen wieder mit der Unternehmensrealität zu synchronisieren.
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