Avis Budget: SRS und Pentwater halten 70%
Nach einer Rallye von über 500 Prozent bricht die Aktie von Avis Budget massiv ein. Analysten senken die Kursziele drastisch.

Kurz zusammengefasst
- Kursverlust von 70 Prozent
- Hedgefonds kontrollierten 70 Prozent
- Analysten senken Kursziele
- Hohe Schulden belasten Bilanz
Erst der raketenhafte Aufstieg, dann der freie Fall. Die Aktie von Avis Budget verlor innerhalb von zwei Tagen rund 70 Prozent an Wert. Damit löste sich eine massive Kursrallye fast vollständig in Luft auf. Zuvor war das Papier innerhalb eines Monats um mehr als 500 Prozent gestiegen.
Marktenge treibt Volatilität
Die extreme Kursbewegung hat einen klaren Ursprung in der Aktionärsstruktur. Zwei Hedgefonds kontrollierten zuletzt rund 70 Prozent der Anteile oder hielten entsprechende Derivate-Positionen. Parallel dazu lag die Leerverkaufsquote bei 64 Prozent des Streubesitzes. Diese Konzentration trieb den Kurs künstlich nach oben.
Ein kritischer Bericht von Fugazi Research beendete die Aufwärtsbewegung abrupt. Die Analysten warfen den Großaktionären vor, den Preis manipuliert zu haben. Der Kurs stürzte daraufhin von seinem Hoch bei 847,70 US-Dollar ab. Am Ende der Woche notierte die Aktie bei rund 207 US-Dollar.
Der Absturz riss das Marktumfeld mit. Der Dow Jones Transportation Average verzeichnete seinen schwersten Tagesverlust seit März 2020. Auch spezialisierte Indexfonds wie der Roundhill Meme Stock ETF litten massiv. Dort war Avis Budget mit einer Gewichtung von über sechs Prozent die größte Position.
Analysten senken den Daumen
Banken reagieren mit drastischen Kurszielsenkungen auf den Kollaps. Die US-Bank JPMorgan stufte das Papier von „Neutral“ auf „Underweight“ herab. Das neue Kursziel liegt bei 165 US-Dollar. Morgan Stanley geht noch weiter und erwartet einen Rückgang auf 97 US-Dollar.
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Goldman Sachs taxiert den Wert der Aktie sogar nur noch auf 85 US-Dollar. Der Konsens der Analysten lautet derzeit „Strong Sell“. Im Durchschnitt erwarten die Experten einen Kurs von etwa 124 US-Dollar.
Schwache Bilanz belastet
Die Bilanz des Autovermieters bietet derzeit wenig Halt. Das Unternehmen sitzt auf Schulden von rund 25 Milliarden US-Dollar. Das Eigenkapital ist mit 3,1 Milliarden US-Dollar negativ. Um die Last zu drücken, plant das Management eine Kapitalerhöhung von bis zu fünf Millionen Aktien.
Ende April veröffentlicht Avis Budget die offiziellen Zahlen für das erste Quartal. Analysten rechnen mit einem Verlust von 7,39 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 2,44 Milliarden US-Dollar. Die implizite Volatilität von 235 Prozent signalisiert weiterhin extreme Schwankungen.
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