Bei B2Gold endet eine Ära: Gründer Clive Johnson zieht sich im Sommer 2026 von der Spitze des Goldproduzenten zurück. Der Wechsel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen operativ auf Hochtouren läuft und Rekordumsätze vermeldet. Anleger stehen nun vor der Frage, wie dieser personelle Umbruch die ambitionierten Pläne für die kommenden Jahre beeinflussen wird.
Generationenwechsel an der Spitze
Die personelle Neuaufstellung ist langfristig geplant und zielt auf Kontinuität ab. Mike Cinnamond, der bisherige Finanzvorstand, soll Clive Johnson am 4. Juni 2026 als President und CEO nachfolgen. Flankiert wird der Wechsel durch weitere strategische Ernennungen innerhalb des Managements: Kelvin Dushnisky übernimmt bereits im Februar die Rolle des Executive Chair, während Michael McDonald im Juni zum neuen CFO aufsteigt.
Dieser strukturierte Prozess in der Führungsebene soll sicherstellen, dass die strategische Ausrichtung des Konzerns auch nach dem Abgang des Firmengründers stabil bleibt. Marktbeobachter werten die interne Besetzung als Signal für eine Fortführung der bisherigen Wachstumsstrategie.
Rekordumsätze und Produktionsziele
Hintergrund des Wechsels ist eine Phase wirtschaftlicher Stärke. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte B2Gold einen Rekordumsatz von über drei Milliarden US-Dollar erzielen. Mit einer Goldproduktion von rund 980.000 Unzen landete das Unternehmen punktgenau im prognostizierten Korridor und bestätigte damit seine operative Zuverlässigkeit.
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Die Aktie spiegelt diese Entwicklung wider und erreichte zuletzt mit 5,25 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit hat sich der Wert des Titels innerhalb der letzten zwölf Monate mehr als verdoppelt.
Ausblick auf das Geschäftsjahr
Für 2026 stellt sich das Management auf eine planmäßig niedrigere Produktion zwischen 820.000 und 970.000 Unzen ein. Grund dafür sind notwendige Vorarbeiten in der Fekola-Mine sowie das Ende des Tagebaus in der Otjikoto-Mine. Diese Effekte sollen jedoch durch den Hochlauf der neuen Goose Mine und den Start der Produktion im Fekola-Regional-Vorkommen teilweise aufgefangen werden.
Aktionäre profitieren weiterhin von der stabilen Cashflow-Lage. Für das erste Quartal 2026 hat das Unternehmen eine Dividende von 0,02 US-Dollar pro Aktie angekündigt, deren Auszahlung für den 19. März vorgesehen ist.
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