Die Aktie von Barrick Mining steht massiv unter Druck. Der Auslöser: Gold erlebt den heftigsten Ausverkauf seit Jahren – ausgerechnet wenige Tage vor den anstehenden Quartalszahlen des Konzerns.
Historischer Preissturz beim Edelmetall
Am Freitag, 31. Januar, brach der Goldpreis um fast 10% ein und fiel unter die Marke von 5.000 US-Dollar je Unze. Noch in derselben Woche hatte das Edelmetall bei rekordhohen 5.600 Dollar notiert. Die Korrektur setzte sich am Montag fort.
Die Barrick-Aktie spiegelt diese Turbulenz wider:
– NYSE-Notierung: 45,79 USD (-12,03%)
– Toronto-Notierung: 62,24 CAD (-11,33%)
Auslöser der Verkaufswelle:
- Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef: Der frühere Fed-Gouverneur gilt als Verfechter einer restriktiveren Geldpolitik
- Stärkerer US-Dollar reduziert Attraktivität von Gold
- CME Group erhöht Margin-Anforderungen für Gold-Futures von 6% auf 8%
Quartalszahlen am Donnerstag
Barrick veröffentlicht die Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 am Donnerstag, 5. Februar, um 6:00 Uhr ET. Um 11:00 Uhr folgt eine Telefonkonferenz des Managements.
Investoren werden genau verfolgen, wie das Unternehmen die Goldpreis-Volatilität in seinen Prognosen berücksichtigt und welche Auswirkungen auf die Margen zu erwarten sind.
Rückblick Q3 2025:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gold-Produktion | 829.000 Unzen |
| Kupfer-Produktion | 55.000 Tonnen |
| Umsatz | 4,1 Mrd. USD (+23% YoY) |
| Operativer Cashflow | 2,4 Mrd. USD (Rekord) |
| Gewinn je Aktie | 0,76 USD |
Neue Finanzchefin übernimmt im März
Am 19. Januar hatte Barrick einen Wechsel an der Finanzspitze angekündigt. Helen Cai wird ab 1. März neue CFO. Sie folgt auf Graham Shuttleworth, der nach Einreichung der Jahresergebnisse ausscheidet.
Cai sitzt seit November 2021 im Verwaltungsrat von Barrick und bringt Erfahrung von Goldman Sachs und China International Capital Corporation mit – insbesondere in den Bereichen Aktienresearch, Corporate Finance und M&A im Bergbausektor.
Die kommenden Tage werden zeigen, wie Barrick die Edelmetall-Korrektur in seine Jahresplanung einbezieht und ob das Unternehmen trotz der jüngsten Marktturbulenzen an optimistischen Produktionszielen festhält.
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